Wie Sie Husten ohne Medikamente loswerden

Dr. Baisse

von
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© ChamilleWhite_iStockKochsalzlösung gegen Husten kann Wunder bewirken! Versuchen Sie es selbst! (© ChamilleWhite_iStock)Haben Sie selbst Husten oder leidet jemand in Ihrer Familie darunter? Bestimmt - besonders in dieser Jahreszeit wimmelt es ja nur so von Erkrankten. Interessant ist, dass es auch in der Behandlung des "banalen" Hustens unglaubliche Unterschiede und sogar Trends gibt.

Vergessen wir jedoch die Trends und verschaffen uns einen Überblick über die letzten Generationen und wie sie Husten therapiert haben. Wir als moderner Mensch haben die Möglichkeit, das Bestmögliche aus Tradition, Wissenschaft und Technik herauszuholen.

Interessant ist, dass sich der moderne, schicke Mensch von heute nur noch im Fitnessstudio anstrengen möchte. Die "anstrengenden", umständlichen und altbewährten Therapien gehen dadurch immer mehr verloren. Es gibt leider noch keine "Inhalier-App", keine "Lunge-fit-App", keine "Ordentlich-Abhusten-App" und auch noch keine "Rotlicht-und-Schmalz-Wickel-App". Das muss man tatsächlich noch selbst in die Hand nehmen und lässt sich nicht per "Wisch-Touch-Technik" durchführen.


Was können Sie also abends und am Wochenende tun, wenn Sie unter Husten leiden?

  • Inhalieren: Nehmen Sie einen Teelöffel Kochsalz und geben Sie ihn in einen Topf mit kochendem Wasser. Danach nehmen Sie ein Handtuch und legen es sich über den Kopf. Inhalieren Sie den Salzdampf nun abwechselnd durch Mund und Nase. Das Ganze darf auch gerne wiederholt werden. Alternativ können Sie auch Kamillenteebeutel mit heißem Wasser übergießen.
  • Schließen Sie die Augen beim Abhusten, so platzen keine Äderchen!Lunge fit: Setzen oder stellen Sie sich gerade hin, drücken Sie Ihre Schulter nach hinten durch und Ihre Brust heraus. Versuchen Sie dann, einen Luftballon aufzupusten. Eventuell können Sie den Luftballon mit einem Ballonaufpumper voraufpumpen lassen, dann geht es etwas leichter. Führen Sie diese Übung 2 - 4-mal über den Tag verteilt durch.
  • Ordentlich Abhusten: Das heißt, dass Sie die Augen schließen und ab und zu auch mal, wenn Sie keinen Hustenreiz verspüren, ohne Räuspern in ein sauberes, unbenutztes Taschentuch abhusten. Natürlich nicht unendlich lange, sondern zwei-, dreimal hintereinander. Das fördert den Schleimtransport und hilft, dass sich Schleim nicht so leicht festsetzt.
  • Rotlichtlampe: Setzen Sie sich zweimal am Tag für 10 Minuten vor die Rotlichtlampe. Bestrahlen Sie dabei einmal den Brustkorb von hinten und ein weiteres Mal mit geschlossenen Augen von vorne.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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