Deutschlands größte Arztempfehlung

5 Tipps, um Aluminium in Lebensmitteln zu vermeiden

Dr. Mutschler

von
verfasst am

© monticellllo - fotoliaIndem Sie den Obst und Gemüse-Anteil in Ihrer Ernährung erhöhen, können sie auch auf viele aluminiumhaltige Medikamente verzichten. (© monticellllo - fotolia)Grillen kann die Gesundheit gefährden. Da denken Sie jetzt sicher: „Alter Hut, weiß ich schon lange! Das Fett darf nicht in die Glut tropfen, das ist ungesund.“ Stimmt, aber das ist leider nicht alles.

Aluminium ist das neue Gesundheitsproblem. Denn dieses Metall kann in das Grillgut (oder auch in andere Lebensmittel) übergehen. Dann essen Sie es mit. Und das ist nicht gesund, denn Aluminium braucht der Mensch nicht. Wenn er zu viel davon bekommt, lagert es sich im Körper ab und sorgt dort für erheblichen oxidativen Stress. Das heißt, es gibt zu viele aggressive chemische Radikale, die Zellen angreifen und sogar zerstören können.


In welchen Lebensmitteln ist Aluminium enthalten? 

Jedes Stück Alufolie, das mit Lebensmitteln in Berührung kommt, kann den Gehalt an Aluminium im Lebensmittel und schließlich im Körper erhöhen. Und wenn es ungünstig kommt, nimmt ein Lebensmittel sogar sehr viel Aluminium auf.

Besonders ungünstig ist es, wenn Aluminium mit deutlich sauren oder mit alkalischen Lebensmitteln in Berührung kommt. Das kann Zitronensaft oder Essig sein (Schnitzel, Salatsoßen o.ä.) oder Laugengebäck, wenn es in der Bäckerei oder daheim auf einem Alu-Blech gebacken wird. Denn die Lauge, mit der diese Backwaren behandelt werden, greift das Aluminium an, sodass es in den Teig übergehen kann.

Und es gibt noch ganz andere Quellen für Aluminium - besonders im Sommer: Deodorants! Gerade bei hohen Temperaturen wird mehr geschwitzt, also benutzt man auch mehr Deos. Doch die können auch Aluminium enthalten, ganz besonders jene, die als Antitranspirantien verkauft werden, weil sie das Schwitzen hemmen. Das können diese Deos nur durch das Aluminium, das sie enthalten.

Auch andere Kosmetika, wie z.B. Sonnencremes, Zahnpasta oder Lippenstift, können Aluminium enthalten. Schauen Sie sich die Zutatenlisten an, Sie werden staunen, wo Alu überall eine Rolle spielt.


Aluminium als Medikament - Zwei Alternativen

Richtig hohe Mengen Aluminium kommen in den Körper, wenn man Medikamente nimmt, die Alu enthalten. Solche Medikamente werden in der Apotheke oft angeboten, wenn man nach Hilfe gegen Sodbrennen und Magenübersäuerung fragt. Die Betroffenen bekommen diese Medikamente rezeptfrei und sind im ersten Moment erst einmal froh, dass die unangenehmen und vielleicht sogar schmerzhaften Symptome verschwinden. Aber sie erkaufen es sich teuer mit einer hohen Aluminiumbelastung und Gesundheitsgefährdung ganz anderer Art. Auch hier gibt es sehr gute Alternativen: 

  • Alternative 1: Essen Sie mehr Gemüse und weniger Fleisch, Wurst und „Sättigungsbeilagen“ wie Reis, Nudeln oder Brot. Sie werden vielleicht sehr schnell merken, dass Sodbrennen bald der Vergangenheit angehört. Wenn Sie dann auch noch abends nicht so spät essen und sich bei Wein, Kaffee und Zigaretten beschränken, müssten Sie das Problem in den Griff bekommen. Sollte das nicht der Fall sein, dann hilft eventuell das Folgende. 

  • Alternative 2: Besorgen Sie sich basische Tabletten ohne Aluminium, denn die gibt es auch. Sie enthalten Carbonate und Citrate und machen ihren Job sehr gut. Sie bekommen solche Tabletten in Drogerien, Reformhäusern oder auch in Apotheken. Fragen Sie einfach danach, wenn man Ihnen etwas Aluhaltiges anbietet.


© JanMika - iStockViele Medikamente können auch in schonenderen aluminiumfreien Präparaten erworben werden. (© JanMika - iStock)5 Tipps, mit denen Sie Ihren Aluminiumkonsum reduzieren können

  1. Lassen Sie die Alufolie weg und verpacken Sie Ihre Lebensmittel in Schüsseln, die Sie mit Tellern abdecken.
  2. Grillen Sie elektrisch, dann können Sie die Fetttröpfchen entfernen, damit sie nicht verbrennen.
  3. Machen Sie Ihre Backofenkartoffeln ohne Alu in einer Schale.
  4. Lesen Sie Zutatenlisten genau: Achten Sie auf die E-Nummer E 173, denn das ist Aluminium.
  5. Kaufen Sie keine Produkte mehr mit Aluminium.

Wie kann ich herausfinden, wie viel Aluminium ich im Körper habe? 

Wer nun besorgt ist, weil er viele Jahre Alufolie, Magensäureblocker und Deos mit Aluminium benutzt hat, der kann sich auf Aluminium testen lassen. Am besten wird solch ein Test nach einer Chelatierung gemacht, um Aluminium im Körper zu mobilisieren. Anschließend wird der Urin gesammelt und später im Labor untersucht.

Wird Aluminium gefunden, sollten Sie weitere Chelatierungen durchführen, bis die Belastung sicher ausgeleitet ist. Dazu kann es günstig sein, mithilfe von Phospholipiden nachzuhelfen, belastende Stoffe wie das Aluminium aus den Membranen und Zellen herauszulösen. Die Zeit, bis belastende Metallmengen aus dem Körper heraus sind, ist dadurch kürzer. Man braucht mit Vorbehandlungen mit Phospholipiden weniger Chelatierungssitzungen, was bei den heutzutage ja meist übervollen Terminkalendern der Patienten in der Regel gerne angenommen wird.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

Wie hilfreich fanden Sie diesen Artikel?
7
Interessante Artikel zum Thema „Gesunde Ernährung”

Kommentar abgeben oder Rückfrage stellen:

Ihr Name(wird veröffentlicht)
Ihre E-Mail(wird nicht veröffentlicht)
Ihr Kommentar(wird veröffentlicht)
 
Ich akzeptiere die Nutzungsrichtlinien und AGB der jameda GmbH und habe die Datenschutzerklärung gelesen.
  

Kommentare zum Artikel (7)


05.12.2018 - 17:52 Uhr

Blauschimmelkäse wird vom Hersteller in Alu-Folie...

von Wolfram R.

... eingepackt. Wird die Alu-Folie entfernt ist ein ekliger Schimmel zu finden. Rückfrage beim Vertrieb des Herstellers lautet, der Käse reift. Ich entferne den ekligen Schimmel nach entfernen der Alu-Folie. Muss ich das? Fertiggerichte, die im Supermarkt gekauft werden, sind immer noch sehr oft in Alu-Folie eingeschweift, lässt sich das nicht ändern?

23.10.2018 - 08:09 Uhr

Wie sieht das mit Kaffekakapseln aus? Da ist doch...

von Brigitta G.

... sicher auch Aluminium drin. Ist Kaffee sauer oder basisch oder neutral?

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 16.11.2018
Dr. med. Rainer Mutschler

Tja das ist eben ein Problem! Kaffee säuert

29.08.2018 - 16:47 Uhr

Vor wenigen Jahren war die zunehmende Belastung...

von Daniel B.

... mit Aluminium Thema in den Medien. In der Folge sind dann Deo-Hersteller mehr und mehr auf Aluminium-freie Produkte umgestiegen. Dann aber ist das Thema aus den Medien und somit auch wieder aus den Köpfen verschwunden. Alu-Dosen, Alu-Grillunterlagen, Alu-Kaffeekapseln, Brezeln auf Alu-Backblechen, Aluminium als Lebensmittelfarbstoff (E 173) oder in Medikamenten...als wäre nie was gewesen! Die Aluminium-Industrie boomt...und das Leichtmetall taucht zunehmend in Luft, Wasser und Nahrung auf...und reichert sich letztlich auch im Menschen an! Sehr wichtig, dass die Fakten wieder in Erinnerung gerufen werden bzw. für Viele sicherlich auch eine neue Information, die sie so zum ersten Mal lesen. Gut zu wissen, dass es Möglichkeiten gibt, das Metall auch wieder aus dem Körper heraus zu bekommen! Vielen Dank für diesen Artikel!

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 30.08.2018
Dr. med. Rainer Mutschler

Danke für die netten Zeilen! Ja: es muss mehr ins Bewußtsein! Und ja: wir können per Chelatierung und weiteren Verfahren,- zb Membran-Regeneration mittels Phospholipiden das Aluminium wieder raus holen

24.08.2018 - 09:27 Uhr

Danke für diesen tollen und gewissenhaften...

von Ina M.

... Artikel und dass sie sich die Zeit nehmen, die Leute ein wenig aufzuklären. Gerade in der heutigen Zeit der permanenten Aluminium Vergiftung durch Lebensmittel und durch Chemtrails ist es wirklich hilfreich, wenn Tipps wie zb zum bewussten essen, sich schützen, sowie zur Ausleitung im Internet zu finden sind. Dankeschön dafür!!!

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 29.08.2018
Dr. med. Rainer Mutschler

Freut mich- gerne!

21.08.2018 - 12:18 Uhr

Erschreckend welche Auswirkungen Aluminium auf den...

von Diana Z.

... Menschen hat. Danke für die Info!

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 28.08.2018
Dr. med. Rainer Mutschler

Tatsächlich bedeutsam: ja!

20.08.2018 - 16:16 Uhr

Super Artikel! Erstaunlich wie viel Aluminium in...

von Edith M.

... Lebensmitteln und Produkten steckt. Danke für die Aufklärung. Bitte mehr von solchen Artikeln!

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 22.08.2018
Dr. med. Rainer Mutschler

Es kommt mehr!

20.08.2018 - 07:42 Uhr

Ich bestätige gerne die Aussagen von Dr. med....

von Uri L.

... Mutschler. Die Aluminiumbelastung steht meistens an erster Stelle. Das sehe ich auch in den vielen Urinkontrollen nach Ausleitung. Die Strategie der Vermeidung und bei Bedarf die Ausleitung sind vernünftig. Die Nutzung der Phospholipiden in diesem Zusammenhang ist mir neu, danke für den Tipp.

Dr. Mutschler

Antwort vom Autor am 21.08.2018
Dr. med. Rainer Mutschler

Es freut mich sehr wenn Kollegen dasselbe beobachten und bestätigen können


Inhaltssuche

Durchsuchen Sie sämtliche Artikel auf jameda. Wenn Sie auf der Suche nach Ärzten oder Heilberuflern sind, geht es hier zur Arztsuche

Passende Behandlungsgebiete