Die Bauchdeckenstraffung - der Eingriff für ein neues Lebensgefühl

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© ipag - fotoliaDie Bauchdeckenstraffung kann Ihnen dabei helfen überschüssige Haut am Bauch loszuwerden! (© ipag - fotolia)Häufig hilft regelmäßiger Sport und eine Diät alleine nicht aus, um die überschüssige Haut am Bauch zu reduzieren. Daher gibt es viele Patienten, die sehr schlank und sportlich sind und sich trotzdem über ihren Bauch beklagen.

Schuld an einem erschlafften Bauch sind häufig eine oder mehrere Schwangerschaften oder starke Gewichtsabnahme. Auch mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität und Spannkraft.

Die Bauchwand ist erschlafft, überschüssiges Gewebe hat sich am Bauch angesammelt und die Haut legt sich in Falten.

Diese Zielgruppen sind für eine sogenannte Bauchdeckenplastik bzw. Abdominoplastik geeignet, vorausgesetzt natürlich, sie befinden sich in einem guten Allgemeinzustand.

Bauchdeckenstraffung – Wie funktioniert der Eingriff?

Der Eingriff der Bauchdeckenstraffung, auch Bauchstraffung, Bauchdeckenplastik oder Abdominalplastik genannt, findet unter Vollnarkose statt und dauert circa 1-3 Stunden je nach Befund. Ein anschließender stationärer Aufenthalt von 2-4 Nächten ist sinnvoll.

Bei der Bauchdeckenstraffung wird das überschüssige Haut- und Unterhautfettgewebe entfernt sowie die Bauchwandmuskulatur gestrafft. Die horizontale Narbe verläuft oberhalb der Schambehaarung und verschwindet später in Unterwäsche, Bikini oder Badehose. Gleichzeitig lassen sich ebenfalls Blinddarm- und Kaiserschnittnarben mit korrigieren.

Die Bauchdeckenstraffung kann auch zusammen mit einer Fettabsaugung erfolgen. Eine gleichzeitig durchzuführende Fettabsaugung der Hüft- und Gesäßregion sollten Sie im Beratungsgespräch mit ihrem Arzt vorab erörtern.

Eine „Mini-Abdominoplastik“ ist ein kleinerer Eingriff, der auch ambulant durchgeführt werden kann. Dabei wird über einen kurzen Schnitt überschüssige Haut und Fettgewebe zwischen Nabel und Schamgrenze entfernt, ohne den Nabel zu versetzen. Die Straffungswirkung ist jedoch deutlich geringer als bei einer kompletten Bauchdeckenstraffung.

Nach der Bauchdeckenstraffung

© contrastwerkstatt  fotoliaBleiben Sie aktiv, denn Sport kann zu Ihrem Wohlfühlgewicht beitragen! (© contrastwerkstatt fotolia)Wir platzieren zwei Drainagen, über die für 2 Tage das Wundsekret abgeleitet werden kann. Nach zwei Wochen können die Fäden gezogen werden. Für 6 Wochen sollten Sie ein unterstützendes speziell angepasstes Mieder tragen.

Auch wäre es für die Wundheilung und Genesung gut, wenn Sie circa 2 Wochen Urlaub einplanen, um sich besser und schneller zu erholen. 

Unser Tipp

Lassen Sie eine Bauchdeckenstraffung nur von einem erfahrenen Chirurgen durchführen. Vor der Bauchdeckenstraffung sollte Ihre Familienplanung abgeschlossen sein, denn eine Schwangerschaft kann dazu führen, dass aufgrund der Dehnung des Bauchgewebes der Eingriff wiederholt werden muss.

Auch sollten Sie vor der Bauchdeckenstraffung Ihr „Wohlfühlgewicht“ haben, was Sie auch nach der Operation halten können. Starke Gewichtszunahmen und Gewichtsabnahmen können das Ergebnis beeinträchtigen.

Leben Sie diszipliniert und halten Sie Ihr Gewicht durch ausgewogene gesunde Ernährung und Sport (Bauchtraining). So haben Sie auch langfristig Freude an Ihrem neu geschaffenen Körpergefühl.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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