Ayurvedische Therapie von Cellulite und Lipödem: So geht's

Dr. Subburayalu

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© contrastwerkstatt - fotoliaLipödeme und Cellulite können eine sehr große Rolle für das Wohlbefinden von Frauen spielen. (© contrastwerkstatt - fotolia)Die Pflicht des Arztes sollte sein, das Wichtigste überhaupt, nämlich lebensverkürzende und gesundheitsbedrohende Krankheiten zu behandeln.

Dazu gehören Krebserkrankungen, Diabetes mellitusHerz- und Gefäßerkrankungen und natürlich Lungenerkrankungen, zum Beispiel chronische Bronchitis durch Rauchen, sowie die gefährliche Schlafapnoe.

Das ist das "tägliche Brot" und steht deshalb immer im Mittelpunkt. Oft wird jedoch der Leidensdruck, den viele Krankheiten hervorrufen, von den Ärzten übersehen. Hier spielen Haut und Haare eine ganz zentrale Rolle.

Wie sollten Ärzte mit Erkrankungen wie Cellulite und Lipödemen umgehen?

Wir gehen davon aus, dass 90 % aller Frauen Cellulite haben. Bis zu 39 % aller Frauen in Deutschland leiden an einem Lipödem. „Leiden“ ist hier durchaus wörtlich gemeint, denn das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht. Dennoch spielen diese Krankheitsbilder in der hausärztlichen Wahrnehmung leider oft nur ein Schattendasein.

Gerne überlassen Ärzte diese Patientinnen fachfremden Berufen wie Kosmetikerinnen und sogenannten Beauty-Spezialisten.

Die Kompetenz dieser Berufsgruppen kann nur schwer beurteilt werden, da hier Methoden und Seriösität kaum bewertbar sind. Das ist eine sehr bedenkliche Entwicklung, denn Ärzte sind geschult, Gefahren zu erkennen. Nur sie können entscheiden, ob sich hinter einer Hautveränderung eine bedrohliche Erkrankung verbirgt. Das Denken von Ärzten ist von der gesunden Grundängstlichkeit geprägt, etwas zu übersehen.

Deshalb sollten Patientinnen auch direkt nach Cellulite und Lipödemen befragt werden. Zur standardisierten Dokumentation gehören Krankheitsgeschichte, Inspektion und Fotodokumentation der betroffenen Areale.

So funktioniert die ayurvedische Therapie bei Lipödemen und Cellulite

An dieser Stelle ist es leider nicht möglich, einen vergleichenden Überblick der Therapieoptionen zu geben.

Exemplarisch wird hier die standardisierte, studienzertifizierte ayurvedische Therapie beschrieben.
Zweimal täglich wird über neunzig Tage eine rein natürliche Therapie ohne Kortison, Hormone oder andere synthetische Pharmazeutika an einem betroffenen Bereich durchgeführt, zum Beispiel des Beines oder Pos. Wirkstoffe sind unter anderem Ingwerextrakt, Dornmyrte, Tigergras, Fisetin und Himbeerketon.

Die Patientinnen werden ausführlich aufgeklärt, dass es durch die sechsstufig wirkende Therapie zu Rötung, Wärmegefühl und Kribbeln kommen kann. Schon nach kurzer Zeit spüren die Frauen, wie sich die Haut weicher anfühlt.

Nach zwei bis drei Stunden können erste Ergebnisse beobachtet werden. Die Heilung braucht allerdings Zeit. Die betroffenen Stellen werden anschließend über drei Monate täglich zweimal von der Patientin zu Hause behandelt.

 

Auf einen Blick

Schmerzen

Nicht zu erwarten. Kribbeln, Rötungen und Wärme können in der ersten Behandlungswoche auftreten.

 Arbeitsunfähigkeit

keine

Verhaltenstipps nach der Behandlung

Keine besonderen Vorkehrungen sind notwendig.

Risiken

Allergien auf Inhaltsstoffe sollten berücksichtigt werden.

Erfolgsraten

laut Studien 83 % 

Wirksamkeit der Ergebnisse 

Die Ergebnisse halten etwa drei Monate an. Bei sporadischer Nachbehandlung sind sie quasi unbegrenzt. 

Behandlungsalternativen

Operative Behandlungen sind möglich.

Selbsthilfe/Hausmittel

nicht bekannt 

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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