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Wie beuge ich Besenreisern vor? Ursachen & Behandlung mit dem Laser

Herr May

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© Volker Witt - fotoliaViel Bewegung im Alltag beugt Besenreisern langfristig vor. (© Volker Witt - fotolia)Mit fortschreitendem Alter verliert das Bindegewebe seine Festigkeit. Neben Cellulite können so Krampfadern und Besenreiser die Folge sein. 

Was genau sind Besenreiser und wodurch entstehen sie?

Besenreiser sind kleine Venen, die gut sichtbar, zumeist rötlich, bläulich oder lilafarben unter der Haut verlaufen. Eine der Hauptursachen für ihre Entstehung ist eine Bindegewebsschwäche, die vor allem Frauen betrifft. Sie führt dazu, dass die Venenwände schwächer werden, das Blut nicht mehr wie gewohnt abtransportiert werden kann und sich in den Venen aufstaut. Dieser Vorgang erweitert wiederum die Venen.

Typischerweise sind besonders die Ober- und Unterschenkel, die Kniekehlen und die Fußknöchel von Besenreisern betroffen. Aber auch im Gesicht, speziell im Bereich der Nase oder auf den Wangen, können sichtbare Gefäßerweiterungen auftreten. Es handelt sich dabei um die sogenannte Couperose oder auch um erblich bedingte Rosacea.


Welche Risikofaktoren sind am wichtigsten?

Es gibt eine bestimmte genetische Komponente, die für die Entstehung von Besenreisern verantwortlich ist. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind in späteren Jahren einmal Besenreiser oder gar Krampfadern entwickelt, höher, wenn ein oder gleich beide Elternteile selbst Übergewicht und Krampfadern haben.

Auch mangelnde Bewegung führt neben anderen vielfältigen negativen gesundheitlichen Auswirkungen dazu, dass sich der Blutstrom der Venen verlangsamt. Im weiteren Verlauf können also auch so Besenreiser entstehen.

Ein weiterer Risikofaktor ist der Genuss von Alkohol und Nikotin. Der Konsum beschädigt die Blutgefäße, sodass Gefäßwände durchlässiger werden und sich die Gefäße erweitern.

Die Blutzirkulation spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Staut sich das Blut in den Venen, erhöht sich der Druck auf sie und die Gefäßwände weiten sich aus. Hält der Blutstau länger an, verlieren die Gefäße an Elastizität und "leiern aus". Da die Gefäße jetzt erweitert sind, verlaufen sie als sichtbare, feine Verästelungen unter der Haut. Sie gaben den Besenreisern auch ihren Namen: Weil die Verzweigung der Äderchen Reisig und den daraus hergestellten Besen ähnelt, spricht man von Besenreisern.


Besenreiser-Entfernung durch eine Laserbehandlung

In manchen Fällen ist eine tiefer liegende Venenschwäche Auslöser der Besenreiser. Dann wäre eine Venenuntersuchung (LRR- und Ultraschalldoppleruntersuchung) beim Phlebologen sinnvoll. Er entfernt zunächst die Besenreiser, die einen größeren Durchmesser haben, mit einer Verödung. Für die feineren, rötlichen Gefäße, die übrig bleiben, eignet sich eine Laserbehandlung. Ihre ästhetischen Ergebnisse sind sehr überzeugend.

Falls keine tiefer liegende Venenschwäche vorliegt, haben die Besenreiser eine rein kosmetische Bedeutung und sind mit dem Laser sehr gut behandelbar. Die Besenreiser-Entfernung per Laserbehandlung ist eine gängige Methode, die Besenreiser an den Beinen erfolgreich beseitigt.

Die Vorteile einer Besenreiser-Entfernung durch eine Laserbehandlung:

  • Laser ermöglicht vollständige Entfernung
  • kein langfristiges Tragen von Kompressionsstrümpfen
  • Laser ist für feine Ausprägungen der Besenreiser geeignet


© puhhha - fotoliaBesonders die Behandlung mit einem Laser konnte bei Besenreisern zu guten Ergebnissen führen. (© puhhha - fotolia)So beugen Sie Besenreisern vor

Die effektivste Methode, um Besenreisern vorzubeugen, ist Sport. Hilfreich sind sämtliche Sportarten, die die Beinmuskulatur stärken und den normalen Blutfluss begünstigen. Dazu gehören

  • Schwimmen
  • Walking
  • Wandern
  • Trampolinspringen
  • Radfahren
  • Joggen

Achten Sie außerdem auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit wenig Fett und viel Obst und Gemüse.

Vermeiden Sie wenn möglich Übergewicht, langes Stehen und Sitzen. Lässt sich das aufgrund eines Bürojobs oder langer Reisezeiten mit Flugzeug, Bahn oder Auto nicht vermeiden, tragen Sie vorbeugend Kompressionsstrümpfe, um die Venen zu entlasten.

Vermeiden Sie zu enge Kleidung, da sie den Blutfluss der Venen hemmen kann. Vor allem zu enge Hosen sollten Sie vermeiden.

Wenn Sie bereits zu Besenreisern oder Varizen neigen, können Sie trotzdem noch etwas tun. Tragen Sie dann am besten möglichst selten hohe Schuhe und setzen Sie stattdessen auf flaches Schuhwerk. Häufiges Barfußgehen hilft dabei, die Venen zu stärken.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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