Hormone in den Wechseljahren - Segen oder Fluch

Dr. Tschebiner

von
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© philippe bouley - Fotolia.com© philippe bouley - Fotolia.comWeltweit sind Frauen in den Wechseljahren immer wieder verunsichert über die Ergebnisse einiger Studien über den Zusammenhang zwischen der Hormonersatztherapie und dem Auftreten von Brustkrebs. Welche Schlussfolgerungen muss man daraus ziehen?

Östrogene und Gestagene sind weibliche Sexualhormone, die in den Eierstöcken entstehen. Sie sind verantwortlich für die Vorbereitung und Erhaltung der Schwangerschaft. Darüber hinaus haben sie eine Schutzfunktion und gewährleisten den Ablauf vieler Körperfunktionen. Im Klimakterium kommt es durch das Erlöschen der Eierstockfunktion zu einem Hormonmangel. Daraus resultieren aktuelle klimakterische Beschwerden, die durch Gaben von natürlichen, d.h. bioidentischen Hormonen positiv beeinflußt werden können.

Die Östrogentherapie in den Wechseljahren der Frau ist eine etablierte, wenn auch immer wieder kontrovers diskutierte Behandlung. Ist der Übergang in eine neue Lebensphase schon schwer genug, so plagen viele Frauen etwa ab dem 50. Lebensjahr zusätzliche Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Nervosität, Stimmungslabilität, Vergesslichkeit, Leistungsabfall, Abnahme des sexuellen Verlangens, Gelenkschmerzen – die Liste der möglichen Beschwerden ließe sich noch weiter fortführen.

Was liegt näher, als die Beschwerden, die durch einen Hormonmangel entstanden sind, mit gezielten Gaben der fehlenden Hormone zu behandeln? Bei der Zuckerkrankheit und der Schilddrüsenfunktionsstörung ist dies längst tägliche Praxis. Die Angst vor Nebenwirkungen einer Östrogenbehandlung, insbesondere vor einer Krebsauslösung wird immer wieder von Patientinnen angesprochen und muss dennoch ernst genommen werden.

Während bis vor einigen Jahren noch die lebenslange Behandlung mit Östrogenen als die Lösung aller Probleme propagiert wurde, so hat sich inzwischen die Einstellung vieler Frauen, aber auch der Experten verändert. Die Ergebnisse der britischen „Million Women Study“ aus dem Jahr 2003, nach der Östrogene das Auftreten von Brustkrebs und Thrombosen begünstigen würden, stellten praktisch über Nacht die bis dahin übliche Praxis der Östrogenverordnung auf den Kopf. Viele Patientinnen setzten aufgrund des negativen Medienechos voller Panik alle Hormone ab.

Inzwischen haben weitere seriöse Studien diese Ergebnisse relativiert bzw. widerlegt. Um etwas Klarheit in diese so wichtige Thematik zu bringen, soll an dieser Stelle kurz und verständlich erklärt werden, was die aktuelle Studienlage für eine Frau im Klimakterium bedeutet:

Eine Hormonersatztherapie mit Östrogenen allein und in Kombination mit Progesteron

  • verursacht mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Brustkrebs 
  • kann aber schlafende Brustkrebszellen wecken und so die Rate der Brustkrebs-Erkrankungen erhöhen, dieses Risiko steigt mit der Behandlungsdauer
  • kann die Rate von Thrombosen und Herzinfarkt erhöhen 
  • schützt nicht vor Herzinfarkt und Schlaganfall
  • lässt die Rate von Darmkrebserkrankungen sinken

Daraus sollten folgende Konsequenzen gezogen werden:

  • Die Hormonersatztherapie kann v. a. dann zur Anwendung kommen, wenn subjektiv belastende Wechseljahrbeschwerden (Hitzewallungen, Schweißausbrüche u. a.) oder eine manifeste Osteoporose bestehen, die anders nicht ausreichend behandelt werden können.
  • Es sollte die niedrigstmögliche Dosis verwendet und die Notwendigkeit der Hormonbehandlung jährlich überprüft werden.
  • Es sollten regelmäßige Vorsorge-, Mammographie- und Ultraschall-Untersuchungen der Brust erfolgen.
  • Die Möglichkeit, mit pflanzlichen Wirkstoffen eine Behandlung zu versuchen, sollte nicht außer Acht gelassen werden. In manchen Fällen können die Beschwerden, zumindest in der Anfangsphase, dadurch deutlich gebessert werden.

Dies gelingt umso eher, je mehr eine emotionale Auseinandersetzung mit der neuen Lebenssituation erfolgt. Durch einen angepassten Lebensstil, d. h. sportliche Betätigung und gesunde Ernährung, kann der Übergang in diese neue Lebensphase erleichtert werden.

Beachten muss man, dass es auch belastende Lifestylefaktoren gibt, die das Risiko für Brustkrebs erhöhen und mitunter ein größeres Risiko als die Östrogengabe bedeuten! Dazu gehören mit ansteigendem Risiko: Alkoholkonsum, Rauchen, Alter über 30 bei der ersten Schwangerschaft und Brustkrebs in der Familie.

Fazit:
Die Einnahme von Hormonen sollte nur bei Beschwerden in einer möglichst niedrigen Dosierung, nach sorgfältiger Beratung unter fachärztlicher Aufsicht und regelmäßiger Kontrolle der Blut-Hormonspiegel erfolgen. Besonders schonend ist die Gabe von bioidentischem Östrogen und Progesteron über die Haut. So ist eine risikoarme und erfolgreiche Behandlung gewährleistet.

Verantwortungsvoll eingesetzt, kann eine individualisierte und balancierte Hormonersatztherapie viele unangenehme Begleiterscheinungen der Wechseljahre beheben und mögliche Spätfolgen des Östrogenmangels verhindern helfen. Deshalb ist eine ausführliche und kompetente fachärztliche Beratung heute wichtiger denn je, um unnötige Ängste zu vermeiden, Risiken zu minimieren und für sich die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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05.01.2014 - 18:52 Uhr

Ein schöner Bericht über die Wechseljahre! Ich...

von Sharina

... weiß nicht wieviele ich davon schon gelesen und gehört habe. Nur in der Praxis, siehts leider absolut anders aus! 2007 wurde i.d. Martha Klinik München meine Schilddrüse vollkommen herausgenommen! Ich hatte weder einen Krebs, noch nur den "Verdacht auf Hashimoto." Nach dieser kompletten Entfernung, hat sich mein Leben absolut verändert. Seither kann mein Körper so, wie es von Natur aus gegeben ist, nicht mehr selbständig einschlafen. Ich hatte nach der OP über ein Jahr durchgehend Regelblutungen, mit Eisenmangel, Haarausfall usw.! Nachdem ich viele Ärzte aufsuchte, i.d. Hoffnung, meine Blutungen loszuwerden, fand ich nach über einem Jahr endlich einen kompetenten Arzt, der mir kurzzeitig die Pille verschrieb und somit meine Blutungen einstellte. Anschließend, kam ich in die Wechseljahre und damit begann eine sisyphusarbeit. Über zwei Jahre kämpfte ich um die Anerkennung der Wechseljahre! Da ich ein dunkler Typ bin und für die Anderen über zehn Jahre und teilweise mehr, jünger aussehe, hatte es zur Folge, dass ich meine "Diagnose - über das Aussehen" bekam d.h., kein Arzt nahm mich für ernst und ich musste mir ständig anhören, - "so wie sie aussehen, können sie nicht im Wechsel sein!" (Ich war damals 42 Jahre alt, als ich die ersten Symbtome wahr nahm, wie starke Hitzewallungen, Wesensveränderungen im erheblichen Maße). Weder auf Bitten, mir das Blut abzunehmen, noch das Anbieten dass ich selber bezahle, zeigten Wirkung! Ich wurde stets belächelt! Also versuchte ich es über die Apotheken. Auch diese, konnten mir nicht weiterhelfen. Bei den männlichen Gynäkologen war es ohnehin sinnlos, meine Symptome wurden entweder auf die Schilddrüse abgeschoben, oder sie lachten über "mein Befinden" bzw., ich würde mir das alles nur einbilden! Irgendwann fand ich dann einen Frauenarzt, der auf Bitten und Drängen meinerseits endlich das Blut abnahm. Und siehe da, ich hatte eindeutig recht, denn das Ergebnis zeigte deutlich, dass ich im Wechsel bin! Er meinte sogar, ich sei mindestens schon ein Jahr im Wechsel. Danach, wurde ich zu einem "unfreiwilligen Probanten!" Ein Hormonpräparat nach dem anderen, probierten verschiedene Gynäkologen bei mir aus, da es andauernd Schwierigkeiten mit Nebenwirkungen gab. Ich wurde während den verschiedenen Hormonbehandlungen nie untersucht! Weder die Brust, noch auf Hinweise, dass ich Hormone schwer vertrage und mit 19 Jahren v. Internisten einen Hinweis bekam, dass sie sich gefählich bei mir auswirken könnten (nach einer Blutuntersuchung wg. Pille; Blut hat sich stark verdickt), keinen hat es interessiert! Im Gegenteil! Ich hörte immer wieder dieselben gelangweilten Aussagen - "probieren sie dieses, probieren sie jenes und wenn all das nichts nützt, versuchen wir ein anderes Hormonpräparat, irgendeines, wird schon helfen." Leichtsinnig und dumm war die Quittung der Nebenwirkungen! Ich bekam schweren Haarausfall, Depressionen verschlimmerten sich unglaublich in extreme Stimmungsschwankungen, braune Flecken vermehrt auf der Haut und ständig Augenprobleme mit Sehschwäche. Rhythmusstörungen bis zur Ohnmacht, die wiederum die Gelbhormone Utrogest bestenst begünstigten"! Schwere Beine, Schwäche (obwohl ich absolut sportlich bin, fühlte ich mich urplötzlich um Jahre gealtert) und Ohnmachtsanfälle. Egal was ich den Ärzten schilderte, entweder wurde es ins lächerliche gezogen, oder sie waren sogar teilweise aggressiv, da ihre Eitelkeit nicht verkraftete, dass ich ihre Hormonpräparate nicht vertrage und sie den Anschein erweckten, als würde ich sie persönlich beleidigen. Erst in Abu Dhabi, als ich wieder zusammenbrach, fand ein arabischer Arzt der völlig anders handierte als hier die deutschen Ärzte und mich gründlich untersuchte heraus, dass ich sofort mit der Hormonbehandlung abbrechen muss (i. Deutschland pflegt man die Philosophie i.d. Schulmedizin, - Zunge, Augen und das Abtasten am Körper v. Organen seien nicht notwendig - igit......ja keinen Patienten berühren - der "gläserne Mensch...", es reiche aus ein "Lateiner" zu sein," damit ist dem akademischen Grad genug Status versichert um sich für einen Gott in weiß über "normal sterbliche" zu erheben...! Ausgenommen Chirurgen, die oft hervorragende Arbeit leisten, sowie Notärzte! Leider gibt es nur sehr selten noch "einen Arzt, der einen guten Mediziner ausmacht und nicht vergessen hat, dass auch ein "Akademiker" nur menschlich und damit auch sterblich ist)! Er brauchte dazu 45 min. und eine Blutuntersuchung! Nachdem ich "damals" leider nicht auf ihn gehört hatte weil ich die Befürchtung hatte meine Hitzewallungen würden mich dann wieder regieren, blieb ich bei den Hormonen! Eine Woche nach Abu Dhabi, wieder in Deutschland, wurde es immer schlimmer für mich. Wieder bekam ich die seltsamen schweren Beine und Ohnmachtsanfälle bis zur Atemnot! Daraufhin kam dann der Notarzt (ich nahm alle meine Hormonpräparate mit ins KH!) und ich blieb für ein paar Tage im Krankenhaus. Das irrsinnigste dabei war gewesen, dass ich die noch sehr junge Ärztin (Internistin) auf alles aufmerksam gemacht hatte wg. den Hormonen und das einzige was ihr dazu einfiel war, - "dass ist doch lächerlich mit den Hormonen, sie haben eine schwere psychische Erkrankung!" Nachdem ich die Kassenstandartuntersuchungen bekam und ein EKG, sagte mir noch der Kardiologe bei der Untersuchung, - "alles was bei uns in der Standartuntersuchung nicht festgestellt wird, landet im 5. Stock!" Natülich verstand ich nicht, "was" der Arzt damit meinte! Aber es liese sich nicht lange darauf warten, bis ich "verstand, - "was der 5.Stock" überhaupt bedeutet!" Dazwischen war es mir dann viel zu dumm, dass überhaupt kein Arzt auf meine Hormone reagierte! Ich nahm den Beipackzettel des Hormonpräparates Utrogest aus der Schachtel und dachte mir, ich lese die Nebenwirkungen jetzt einmals selbst durch, vielleicht, läßt sich etwas mit meinen Symptomen finden, bzw. erklären. Und tatsächlich steht bei Gelbhormonen dem Utrogest, dass es zu schweren Beinen bis zur Ohnmacht führen kann! Diesen Beipackzettel gab ich dann meiner behandelten Ärztin, die völlig arrogant reagierte und mir den Zettel aus der Hand nahm und meinte, - "mal sehen, wenn ich Zeit habe, werde ich es durchlesen!" Dann ging sie weg. Währendessen zwang sie mir ständig eine Psychiaterin des Hauses auf! Die einzige "Kompetenz" ihrerseits war gegeben, dass ich "psychisch schwerst krank bin und dringend einen Psychiater bräuchte" bzw. "Psychopharmaka!" Ich wehrte mich, so gut ich konnte. Die Psycho- Ärztin kam dann auch in mein Zimmer und meinte ganz leise im Flüstern, ob ich nicht schnell mit ihr in den Gang gehen möchte, sie wolle etwas mit mir besprechen. Zuerst, war ich dagegen. Aber leider, ging ich dann doch mit ihr. Als sie anfing mit mir zu sprechen, bemerkte ich sofort, "dass Frau Doktor nur spricht und das Gespräch ausschließlich wie heruntergelesen nur einen einzigen Grund hatte! Sie wünsche sich, dass ich mit in den "5. Stock" komme und mir mit Psychopharmaka helfen lasse" denn, es sei notwendig, da ich umgefallen bin und Atemnot hatte. Gleichzeitig beschuldigte sie meine "Figur nicht altersgerecht; war damals ca.45 Jahre." Ich würde es mit Absicht machen, mir diese Figur zu erhalten also, so ihre Worte,- "den Finger nach dem Essen reinstecken, damit ich erbreche!" Ich erklärte ihr, dass ich seit meinem 3. Lebensjahr oft erhebliche Schwierigkeiten mit der Schilddrüse habe und seit sie entfernt wurde, noch schlimmer es geworden ist, überhaupt mein Gewicht zu erhalten! Ich müsse ständig regelmäßig und bis abends 23 Uhr essen, damit ich meine 63 Kilo erhalte, da ich bei weniger Gewicht erhebliche Probleme mit dem Kreislauf habe! Da ich sehr gerne und ein guter Esser bin und es in meiner Kultur üblich ist ausschließlich frisch und regelmässig gesund zu kochen erklärte ich ihr freundlichst, dass sie weder in meinem Leben existiert, noch in meinem Köprer, 'Geist und Seele lebt, - wie wollen sie ihre Behauptungen rechtfertigen und mit welchem Recht, wenn Annahme und "Forschungsdrang an sie bestimmend macht!? Ebenso fragte ich sie dann "nach ihrer Figur," denn sie war bestimmt über fünfzig Jahre alt und dürr wie ein Grashalm! Selbstverständlich gefiel ihr nicht, dass sie es mit einem "wachen Geist" zu tun hatte und nicht mit einem eingeschüchterten Wesen, dass alles glaubt, was man versucht ihr einzureden! Das Gespräch, dass hauptsächlich sie führte mit der forschen Art, - sie allein wüßte ganz genau, was ich in über 40 Jahren erlebt, erdacht und gemacht hatte, belief sich auf höchstens 5 Minuten! Als sie immer wieder versuchte mir klar zu machen, dass meine Kindheit, meine Jugend und überhaupt mein ganzes Leben ein Fiasko sei, unterbrach ich "unser Zwangs-Gespräch" mit den abschließenden Worten,- "dieses Gespräch ist für mich hiermit beendet und da sie nicht der liebe Gott höchst persönlich sind und weder die Jungfrau Maria mit lieblichen Absichten sind, auch nicht "Christus" in Erleuchtung sind und sie weder mich noch mein Dasein hier auf Erden kennen, sehe ich keine weitere Notwendigkeit, zu ihnen nicht im geringsten Vertrauen aufzubauen! Zumal ich nicht bereit bin, nur über meine Leiche hinaus, mir von ihen eine "Krankheit" andichten zu lassen! Daraufhin bin gegangen und beschloss auch, die Gelbhormone sofort abzusetzen! Seither, bin ich nie wieder zusammengebrochen, noch hatte ich schwere Beine und Schwächeempfinden meines Körpers! Bei meiner Entlassung aus diesem KH, kam die Psychiaterin erneut auf mich zu. Und sie versuchte wieder mal mich "psychisch krank zu reden." Ich war kurz davor, sie wirklich rauszuschmeißen aber, ich schluckte fleißig meine "Vernunft" hinunter und sie gab mir als letztes noch eine Visitenkarte einer ihrer Kollegin in meiner Wohnnähe. Natülich wanderte diese Karte sofort in den Müll ihres Krankenhauses! Ich war bemüht ihr und anderen Ärzten klar zu machen, dass bei ständigen "Fehldiagnosen" Menschen in Angst geraten und kein Vertrauen mehr in die schulische Medizin haben, da sie wissen um eure Macht als Mediziner! Ihr braucht nur "zu behaupten - zu diagnostizieren, man sei psychisch krank - siehe auch "FALL MOLLATH" und schon sitzt man gezwungener Maßen fest im Kampf zu beweisen, dass dem nicht so ist! Viel zu schnell und vor allem vorschnell wird in diesem "Kasten-Denken" mit schweren Folgen deklassiert! Mit welchem Recht dürfen andere "Erdenbewohner nur weil sie Titelträger sind" - ihren Nächsten so auf abscheuliche Weise bestimmen? Es ist unfaßbar und gefährlich zugleich, wenn man als MENSCH auf natürliche Weise auf "unnatürliche Chemie, Hormone oder verlogenen Menschen ausgeliefert ist und somit "menschlich reagieren muss!!! Ich bin genauso "Erdenbewohner und Mensch zugleich" mit denselben natürlichen Reaktionen und auf Recht "gesund zu leben" ohne eine "Mastgans der Pharmalobby" zu werden, - wie der "Arzt," der vergißt, nicht allmächtig zu sein, dass er aber gerne vorgibt unbegrenzt für die "Forschung" - sein zu wollen! Da gibt es Abkommensverträge zwischen Mediziner und Pharmaindustrie. Und solange die Gier nach Geld rechtfertigt, handeln viele Ärzte unmenschlich, da es weder ihre Seele, noch ihr Geist und Körper betrifft! Mein Vater war Psychiater und er erzählte immer wieder v.d. Gefahr leichtfertig Menschen an "psychisch kranke Diagnosen" zu binden! Die "Ruhigstellung ist das Ergebnis von Unwissenheit jeder einzelnen Seele, dessen man sich zwar bewusst ist, aber dem Ganzen System dafür volle Kassen beschert." Anstatt "zu zuhören," verfällt die Arroganz so mancher in ein "Schnellphase-System" und "diagnostiziert absurd! Jeder will Erfolg! Und wenn nötig, mit Rechtfertigung aller Mittel! Der Arzt behält sein Recht während der Patient "Mensch" als "ungültig dumm" hingestellt und abgewertet wird! Später befand sich in meinem Krankenhausbefund tatsächlich eine "schwere psychische Störung, - mit der "vielleicht Annahme," dass es doch an den Hormonen liegen könnte! Sauerei! Wildfremde Menschen, die ebenso im "Boot Erde" sich begeben, maßen selbstverständlich an und wissen nichts! Und das in "5 Minuten Gespräch," dass ohnehin nur sehr dominant von der Ärztin bestimmt wurde! Damit war ich stigmatisiert! Ganz gleich, was "Leben" aus Menschen macht! Eines, weiß ich sicher! Nichts, bleibt ungesühnt. Jede Seele ob der Geist des Einzelnen daran glaubt oder nicht, wird sich irgendwann für sein Tun, für seine Entscheidungen verantworten müssen, dass sie Anderen abverlangten! Da stolzen und protzen sie durchs Leben fest im Glauben, sie alleine besitzen ihr Recht anderen in ihrer Meinung festzuhalten! Und sie vergessen in ihren guten Jahren, dass sie auch nur "sterblicher Windhauch" sind, so, wie ihre Nächsten - der "Patient." Den meisten Menschen besonders den Männern, ist überhaupt nicht bewusst, "was Wechseljahre" aus einem machen können bzw. die Medikation der Hormone! Willkürlich verschreibt man Hormone so, als würde man Bonbons verteilen, ganz egal, welche Nebenwirkungen auftreten können. Am Ende zählt nur der Bestand des Gewinnes! Patienten sind ein Wirtschaftsfaktor so, wie alles nur das "Wirtschaften" befolgt, - den Menschen in einer Leistungsgesellschaft "einzusperren, ein Gefängnis nur ohne Gitter" - der Mensch zählt nichts, das Geld bedeutet alles, - ist ihr Gott! Je nach "Krankheit," tragen Patienten, die auch nur Menschen sind so wie die Ärzte, Pharmaunternehmer usw., "unsichtbare Preisschilder!" Irgendwann, finden wir uns noch im Supermarkt! Darin ausselektiert zwischen "Frisch und Altware - Teuer und Billig!" Und Mediziner, die einst den Hippokrates - Eid schworen, winken ihn ab oder schwören ihn gar nicht mehr. Das hat alles nichts mehr mit dem ARZT ursprünglich kompetent in der Diagnose und im Helfen seines Nächsten zu tun. Es ist ein Geschäft, wie jedes Andere und alles, dass der absurde Mensch "zu Geld zu verkaufen" machen versucht. Der Mensch ist längst zur Ware geworden! Ein böses System worin die Gesellschaft unfähig ist eine Einheit zu bilden, - um endlich wieder MENSCH mit seinen Grundrechten sein zu dürfen. Wohin das führt, spüren wir bereits denn wir sind mitten drin in den "Anfangswehen." Als mein Hautarzt, den ich wg. schweren Haarausfall aufsuchte und der noch von ganzem Herzen Arzt ist und mit Menschlichkeit Patienten begegnet eine Haaranalyse vornahm, stellte sich Gott sei dank heraus, dass es an den Hormonen liegt, die meinen schweren Haarausfall ausmachten! LEVONORGESTREL schafft dies ausnahmslos! Kein Frauenarzt und es waren einige, kamen auf die Diagnose, dass Hormone (so wie auch bei versch. Pillenpräparaten je nachdem) meinen Haarausfall sowie die zunehmenden braunen häßlichen Flecken auf der ganzen Haut dies verursachten! Ebenso die starken Kopfschmerzen hin und wieder mit Augenproblemen und Sehschwäche, waren kein Anlaß, mit der Behandlung aufzuhören! Auch die Verbindung "Schilddrüsenbehandlung plus Hormonbehandlung in den Wechseljahren," hatte ich nie erlebt, dass daraufhin ein Arzt je eingegangen ist, bzw. seine Behandlungsweise darin kompetent bestimmte! Es bedürfte einen HAUTARZT, der mich höflicherweise sehr interessiert danach befragte, welche Medikationen ich alles einnehme! Vorsichtig und sehr genau ging er sehr menschlich in allem damit um und half mir nach Jahrelanger Suche nach der Ursache meiner Beschwerden sehr kompetent und mit entgültigem Erfolg! Danach beendete ich sofort alle Hormonbehandlungen und seither habe ich weder Haarausfall, noch andere schlimme Beschwerden, die durch die Hormonbehandlung ausgesetzt wurden! Hätte ich nicht das Glück gehabt an diesen guten (Hautarzt) Arzt zu kommen, hätte ich ca. 6 Wochen ungefähr noch Zeit mit meinen "wenigen Haaren" bis zur Glatze gehabt! Wie ein Chemo Patient verlor ich büschelweise in verschiedenen Zeitabständen meine Haare. Die meisten Ärzte taten dies gleichgültig ab mit der Normalität meines Alters! So vieles und so viel "schönes" kann man über die Wechseljahre und der verschiedenen Krankheiten die Menschen befallen lesen, oder in "schlauen Sendungen" bzw. Zeitungen medizinischen Zeitungen oder dergleichen nachlesen und nachlesen und wieder lesen! Aber in der "Praxis," sieht es absolut anders aus! Wechseljahre und bestimmte Krankheiten, lassen keinen großen Spielraum für große Geldgewinne zu. Daher finden sie bei den meisten Ärzten keine Beachtung! Zuerst läuft man sich die Füsse krumm und kämpft und kämpft und kämpt wieder. Irgendwann ist man "verzweifelt." Danach, kämpfen sie wieder! Weil, die ganze Sinnlosigkeit auf der Suche nach Hilfe, in der es erst lächerlich gemacht wird und dann als "selbstverständlich" gilt und nie die URSACHE zählt, "man menschlich funktionieren muss, ja keine "seelische Verzweiflung" zeigt, was absolut nach solchen absurden Umständen möglich ist"- sondern aus der "verzweifelten WIRKUNG" misstrauen entsteht und somit für den ARZT eine leichte "psychische Diagnose" ausmacht! Das ist bequem und verschafft zusätzlich Macht seinem Nächsten gegenüber. Denn der Arzt, hat einfach immer recht auch wenn er noch so irrt. Ich habe so viele Fehldiagnosen erlebt, ob durch mich, ob durch andere. Es hat mir immer gezeigt, "allwissend sein zu wollen, - macht noch keinen weißen reinen allwissenden GOTT aus." Im Laufe meines Lebens auch schon in der Kindheit, habe ich früh festgestellt, dass die geistige Bewegung also, "so, wie denkt" mehr Macht hat, als uns bewusst ist. Wir lernen sehr früh in der Kindheit - "träum weiter; wer´s glaubt wird selig; Hirngespinnste; Utopie; usw. usw.! Irgendwann glaubt der Einzelne, er sei von Allem abhängig! Und könne selbst nichts ausrichten! Falsch! Der Geist ist zu allem fähig, - wenn er es nur möchte und weiß, dass er fähig ist! Denn eine "psychische Erkrankung," sei es durch "Hormonwechsel i.den Wechseljahren oder Schilddrüsenproblemen," oder aus anderen Gründen, ist "stets einmal und wiederholt in negativen Gedanken "erdacht" bzw. erschaffen worden! Jeder von uns "denkt" mal negativ. Hat angst. Hat Vorurteile. Der einfache Weg ist immer es auf eine "Krankheit" bzw. durch "ungesunde Umstände" zu schieben! Aber wenn man ehrlich zu sich selbst ist und Andere mal auslässt indem man keine Schuld sucht sondern sich selbst hinterfrägt, stellt man sehr schnell fest, worin der Geist in Allem so fähig ist! Man beobachte nur mal "launische Menschen," sie strahlen wenig Positives aus und bei Pessimisten, fühlt man sich nicht wirklich wohl. Für mich habe ich viele Lektionen gelernt und weiß, der "Arzt" ist weder fähig zu "heilen," wenn man es selber gar nicht wirklich möchte und sich auf den Mediziner verlässt, "- der wird schon irgendwie richten." Ich hatte vor vielen Jahren einen Ileus und der wurde nicht sofort erkannt. Für die Ärzte war ich eine Simulantin, die sich aufführte, und in ein "Zimmer" abgestellt wurde, damit niemand meinen Schreien wg. unglaublicher Schmerzen ausgesetzt wurde. Krankenschwestern beschwerten sich und sagten zu mir, ich solle hier nicht so herumschreien, es seien noch andere und wichtigere Patienen hier, die Krebs haben und denen gehts schlechter als mir. Selbst bei der Rettungsstelle drohte mir der Mann am Telefon, er riefe die Polizei an, wenn ich so "weiter ins Telefon stöhne!" Ich hatte über Stunden (mein Baby mit 5 Monaten lag im Nebenzimmer und mein Mann war auf Kur) versucht während ich andauernd brach und kaum Luft noch bekam, einen Notarzt zu bekommen! Erst als ein Pfleger mich im KH so sah, schaffte er es, den Stationsarzt zu überreden, ein Röntgenbild meines Bauches zu machen. Es waren schon 1,5 l Wasser im Bauch und ich wurde dann Notoperiert. Damals war ich 21 Jahre alt. Ich verdanke mehr oder weniger diesem kompetenten und menschlich reifen Pfleger mein Leben! Es spielt keine Rolle bei "welcher Krankheit" sie deklassiert und lächerlich gemacht werden, - denn solange Menschen unreif in ihrer Persönlichkeit selbst nicht erfahren, dass ihr Nächster gerade durchmacht, behandeln sie Andere immer so, wie sie eigentlich nie selbst behandelt werden möchten. Das ist wie mit der Qual an Tieren! Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, - dass Menschen nicht denken. Ich muss auch kein ausgebilderter "Koch" sein um herauszuschmecken, ob es ein guter oder eher ein schlechter Koch ist. Ich muss auch keine "Medizin studieren" um einen guten Arzt von einem schlechten zu unterscheiden! Auch muss ich kein "Mechaniker" sein, um ein Auto zu lenken! Für mich ist die Medizin reich an Technik aber arm an Bildern. Wir brauchen die Schulmedizin - aber immer mit einem wachen Verstand und dem Mut, sich zu wehren wenn Gerechtigkeit für die Menschlichkeit zu wenige Gönner findet! Ich habe großen Respekt vor den wahren Medizinern, die oft Großartiges leisten! Auch wenn die Mehrheit mit den Gewinnen geht, so bleibt doch noch am Ende die Hoffnung der Menschlichkeit und des "wach Werdens," - dieses gleichgültige und teilweise böse System zu beenden. Dazu braucht es Genialität und keine "geistigen Tiefflieger" - Herrgott zu spielen um seine Macht zu missbrauchen. Denn "unsere menschliche Macht" ist nur geliehen und kein "Abkommen der Ewigkeits- Rechte" vom Schöpfer persönlich! Da die meisten nicht "an eine höhere Macht" glauben und davon überzeugt sind, es sei alles Pillepalle Hirngespinnst, fällt es der Menschheit auch nicht schwer, anderen Lebewesen gleichgültig zu sein und rechtfertigt somit ihr Unrecht, bei schlechter Behandlung. Die Friedhöfe jedoch sind voll mit Wichtigtuern und keiner ist bisher "zurückgekommen." Ich frage mich also, - mit welchem Recht wir anmassen, wenn wir abmessen zwischen "Klasse und Rasse - Privatpatient" (war über Jahre selbst Privatpatient u.d. Unterschied ist enorm!) und wer bei diesem "SYSTEM" - ohne Bewusstsein, - seine Seele dafür verkaufte, die er irgendann rechtfertigen muss, spätestens dann, wenn er hier auf Erden für sein Tun keine Verantwortung tragen wollte, ablebt und vergeht wie eine Pflanze;? - Der Mensch geht auf wie eine Blume und fällt ab, flieht wie ein Schatten - und bleibt nicht. Ich gehöre zu keiner Religion, aber dieser Bibelvers benötigt keinen Beweis. - Der Mensch ist der Beweis "für´s Vergehen." Pneuma und Soma lassen sich nicht verkaufen! Nur die Seele.

Dr. Tschebiner

Antwort vom Autor am 09.01.2014
Dr. med. Harry Tschebiner

Sehr geehrte Sharina, da haben Sie wirklich schlimme Dinge erlebt. Ich wünsche Ihnen Alles Gute! Mit freundlichen Grüßen Harry Tschebiner

02.01.2014 - 17:12 Uhr

Ich leide an einer Autoimunkrankheit der...

von Martina

... Schilddrüse Hashimoto eine kronische Erkrankung der Schilddrüse (Entzündung) und muß daher Schilddrüsenhormone nehmen z. Zt. L-Thyroxin 100, dann habe ich Bluthochdruck z.zt. gut eingestellt 130/80, Cholesterin erhöt, nehme seit ca. 2 Wochen Cholesterintabletten. Also ich nehme Blutdrucktabletten, Cholesterintabletten und Schilddrüsenhormone. Habe Hitzewellen und auch Schüttelfrost, bin mir nicht sicher ob das die Schilddrüse oder die Wechseljahre sind. In den Wechseljahren bin ich auf jeden Fall, habe einen Bluttest machen lassen. Ist ein Hormonpflaster oder Gel besser? Oder sollte ich lieber keine Hormone nehmen?

Dr. Tschebiner

Antwort vom Autor am 05.01.2014
Dr. med. Harry Tschebiner

Sehr geehrte Martina, grundsätzlich sind beide Methoden bei entsprechender Indikation gut geeignet. Allerdings muss in einem persönlichen Gespräch das Gesamtrisiko erörtert werden, um abzuwägen, ob eine Hormonersatztherapie in Frage kommt. Dazu braucht es weitere Informationen, was leider über den Rahmen einer allgemeinen Beratung an dieser Stelle hinausgeht. Ich empfehle eine Vorstellung in einer auf Hormone spezialisierten Praxis. Mit freundlichen Grüßen Dr. Harry Tschebiner


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