„An einen normalen Tagesablauf war nicht zu denken“ - Venenleiden sind gerade im Sommer weit verbreitet

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© VenostasinSchmerzen in den Beinen sind häufig die Folge von Venenleiden! Langes, tägliches Sitzen kann eine der Ursachen sein (© Venostasin)Geschwollene, schmerzende Beine im Sommer – das sind typische erste Anzeichen für Venenleiden. Auch Chefarztsekretärin Jasmin Felker kennt die Symptome. Eine Venenmessung in der Apotheke brachte Gewissheit: Die 52-Jährige zeigt bereits erste Anzeichen einer Venenerkrankung. Höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen! In der Apotheke erfuhr sie, dass natürliche Mittel mit Rosskastanien-Extrakt und gezielte Übungen dagegen helfen können.

In ihrem Beruf sitzt Jasmin Felker fast acht Stunden täglich. Die Chefarztsekretärin ist agil, sportlich und hätte sich selbst nie als Risiko-Patientin für ein Venenleiden gehalten – und trotzdem bemerkte sie an besonders warmen Sommertagen, dass ihre Waden spannten und schmerzten

„Ich saß bereits den ganzen Tag am Schreibtisch und bemerkte gegen Nachmittag ein Spannungsgefühl in den Waden. Sie schmerzten, fühlten sich dick an, und auch die Füße wollten nicht mehr recht in die Schuhe passen. Als ich aufstand und ein wenig umherging, ließen die Schmerzen zwar nach, kamen jedoch genauso schnell zurück, sobald ich mich wieder hinsetzte. An einen normalen Tagesablauf war nicht zu denken. Ich habe Zeit lang für einen Gefäßchirurgen gearbeitet und ahnte daher schon, dass eine Venenschwäche dahinterstecken könnte“.

Eine Venenmessung schafft Klarheit© VenostasinMit der Vermessung der Venen kann schmerzfrei festgestellt werden, in welchem Zustand sich die Venen befinden (© Venostasin)

In dieser Zeit wurde Jasmin Felker auf eine Apotheken-Aktion aufmerksam, bei der eine Venenmessung angeboten wurde. Kurzerhand vereinbarte sie einen Termin. Die Venenfunktion wird mithilfe der sogenannten Licht-Reflexions-Rheografie (LRR) gemessen. Dabei wird an beiden Fußgelenken je eine Manschette befestigt und das Infrarotlicht misst den „Gesundheitszustand“ der Venen. Eine Methode, die laut Jasmin Felker völlig schmerzfrei ist. Dabei stellte Apothekerin Dr. Marita Münstermann bei Jasmin Felker eine leichte Venenerkrankung fest. Die Apothekerin rät ihr: „Sie sollten frühzeitig beginnen, dem gegenzusteuern. Andernfalls können ausgeprägte Krampfadern, Unterschenkelödeme und sogar Geschwüre folgen.“

Das ist der Grund für die Schmerzen

Frau Dr. Münstermann führt in ihrer Apotheke in Münster regelmäßig Aktionswochen zur Venenmessung durch, nicht ohne Grund in den Sommermonaten: „Die Sonne bringt es an den Tag – tatsächlich treten bei sommerlichen Temperaturen die charakteristischen Symptome eines Venenleidens verstärkt auf.“ Der Grund: Damit unsere Venen Wärme besser abgeben können, weiten sich die Blutgefäße. So verlangsamt sich die Blutzirkulation und das Blut staut sich in den Beinen. Dadurch werden die Venenwände durchlässiger und Flüssigkeit kann in das umliegende Gewebe austreten. Die Folge: Beine und Füße schwellen an und schmerzen.

Der Venenerkrankung mit Bewegung und natürlichen Mitteln entgegenwirken© VenostasinMit regelmäßiger Bewegung - zum Beispiel Nordic Walking - können sie einem Venenleiden entgegenwirken (© Venostasin)

Frau Dr. Münstermann rät Jasmin Felker, gezielte Bewegungen in den Alltag einzubauen, die die Durchblutung anregen und Schwellungen vertreiben. „Gerade dann, wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt ist es schwer, sich ausreichend zu bewegen. Es gibt jedoch ein paar Übungen, die Sie ganz nebenbei und während der Arbeit ausführen können. Mit diesen Übungen aktiviert man die Wadenmuskelpumpe, die die Venen bei ihrer Arbeit unterstützt und das Blut gen Herz pumpt. Besonders im Sommer schaffen sie den Wasseransammlungen in den Waden Abhilfe.“

Um die Venen langfristig von innen heraus zu stärken, rät Dr. Marita Münstermann zusätzlich zu pflanzlichen Präparaten mit Rosskastaniensamenextrakt: „Diese Pflanzenwirkstoffe dichten die Venen von innen ab und sorgen dafür, dass keine Flüssigkeit mehr in das Gewebe austreten kann. Dadurch reduzieren sich die Wasseransammlungen, die die ‚dicken Beine‘ verursachen.

Jasmin Felker beherzigt die Tipps der Expertin und baut mehr Bewegung in ihren Alltag ein.
Treppe statt Fahrstuhl, Fahrrad statt Bus und Bahn. „Ich habe sogar angefangen zu Walken und merke, dass mir das richtig guttut. Diese leichte Sportart kann man sogar im Sommer regelmäßig ausführen, dafür ist es fast nie zu heiß.“ Im Sitzen führt Jasmin Felker konsequent die Venenübungen durch, die Dr. Marita Münstermann ihr gezeigt hat. „Das mache ich mittlerweile automatisch, ohne groß darüber nachzudenken.“

Durch die zusätzliche Unterstützung der pflanzlichen Präparate mit Rosskastaniensamen-Trockenextrakt ist sie nun wieder beschwerdefrei: „Ich passe jetzt sogar an warmen Tagen in meine Riemchenschuhe!“, lacht Frau Felker.

Tipp: Apotheken, die eine Venenmessung anbieten, findet man im Internet: www.venostasin.de

5 Fragen an die Expertin Dr. Marita Münstermann, Apothekerin© Venostasin© Venostasin

Was ist ein Venenleiden?

Von Venenleiden (medizinisch: chronischen venösen Insuffizienz) spricht man dann, wenn sie ihrer Aufgabe, das Blut zum Herzen zurück zu transportieren, nicht mehr in vollem Umfang nachkommen können. Die Venenwände erschlaffen, weiten sich und die Venenklappen schließen nicht mehr richtig. Infolgedessen kann das Blut in die Beine zurückfließen und sich dort stauen. Die Venenwände werden durchlässig und Flüssigkeit aus dem Blut tritt in das umliegende Gewebe aus. Unbehandelt kann ein Venenleiden zu Krampfadern, Venenentzündungen und Thrombosen führen.

Was sind die Auslöser für Venenleiden und wer leidet darunter?

Verantwortlich ist vor allem unser bewegungsarmer Alltag, stundenlanges Stehen und Sitzen sowie ungesunde Ernährung und Übergewicht. Wer ein schwaches Bindegewebe oder Vorerkrankungen in der Familie hat, hat ebenfalls ein hohes Risiko, an einer Venenschwäche zu erkranken. Viele Patienten kommen in den Sommermonaten und Frauen außerdem während der Schwangerschaft, wenn Venenleiden ebenfalls vermehrt auftritt. Trotzdem ist es keineswegs eine Frauenkrankheit. Frauen und Männer jeden Alters sind gleichermaßen häufig betroffen. In Deutschland zeigt sich bei 90% der Bevölkerung eine Veränderung des Venensystems.

Wie werden die Beschwerden behandelt?

Je nach Stadium der Erkrankung sind eine Ernährungsumstellung, regelmäßige Bewegung im Alltag, Medikamente, eine Kompressionstherapie oder sogar Operationen notwendig. Bei einer beginnenden oder leichten Venenschwäche können Präparate mit Rosskastanien-Extrakt eingenommen werden, um die Venen langfristig von innen heraus zu stärken.

Wie hilft Rosskastanien-Extrakt bei Venenleiden?

Er dichtet die Venenwände von innen ab und wirkt gegen venenschädliche Stoffe im Blut. Die Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe werden reduziert. Die Durchblutung der Venen wird verbessert, dies fördert das Abklingen von Entzündungen, lässt bestehende Ödeme zurückgehen und beugt der Entstehung neuer Wasseransammlungen im Gewebe vor.

Was kann ich selbst für meine Venengesundheit tun?

Ganz wichtig ist Bewegung, um die Unterschenkelmuskulatur zu kräftigen und die Venen zu entlasten - Wandern, Fahrradfahren oder Schwimmen. Venengymnastik zielt darauf ab, die Waden- und Fußmuskulatur zu trainieren und die Wadenmuskelpumpe zu aktivieren. Bequeme Kleidung und Schuhe mit flachen Absätzen sind hilfreich, weil sie den Blutfluss nicht behindern. In der warmen Jahreszeit sind kalte Wadenduschen mehrmals täglich erfrischend.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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