Das jameda-Interview: 6 Fragen an Herrn Dr. med. Joachim Grollinfo_plain_20gr

Herr Dr. Groll praktikziert als Internist in Berlin. (© Groll)

Ärzte haben einen besonderen Blick auf die Welt der Medizin. Damit Patienten hinter die Kulissen des Gesundheitswesens blicken können, stellt jameda Herrn Dr. med. Joachim Groll interessante Fragen zu seinen Erfahrungen als Internist.

jameda: Herr Dr. Groll, was hat Sie motiviert, Internist zu werden, und warum haben Sie sich für Ihre Spezialgebiete entschieden?

Herr Dr. Groll: Die Innere Medizin ist das umfassendste Gebiet der Medizin und beleuchtet den ganzen Menschen. Untersuchung und ausführliche Beratung stehen im Mittelpunkt. Daneben besteht oft eine langjährige fruchtbare Zusammenarbeit mit den Patienten bei chronischen Gesundheitsproblemen. Dies ist sehr erfüllend, ebenso wie die permanente Weiterbildung.

jameda: Worin liegt Ihr Tätigkeitsschwerpunkt und was macht ihn so besonders?

Herr Dr. Groll: Der Schwerpunkt liegt bei Nierenerkrankungen, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

1. Es gibt zahlreiche Nierenerkrankungen mit unterschiedlichen Symptomen und Verlauf. Jeder Patient hat ein individuelles Muster an Befunden und dies erfordert eine spezielle Therapie.

2. Bluthochdruck ist sehr verbreitet, eine Volkskrankheit. Manchmal liegen Nierenerkrankungen oder Hormonstörungen als Ursache vor.

Es ist entscheidend, die Kenntnisse darüber zu verbessern und eine angemessene Behandlung zu finden. Dann können Folgeschäden gut verhindert werden.

jameda: Gibt es aktuell Hilfen oder Neuerungen, die Ihnen Ihren Praxisalltag erleichtern können?

Herr Dr. Groll: Zunehmend komfortablere Software der Praxisverwaltung und Online-Terminvergaben sind sehr hilfreich. Die Datenaufbereitung bei Langzeit-Untersuchungen wird immer besser. Elastizitätsmessungen der Arterien sind gute Hinweise auf das "Gefäß-Alter".

jameda: Wo sehen Sie in Ihrem Fachgebiet die größten Herausforderungen für die Zukunft?

Herr Dr. Groll: Das Wissen um Bluthochdruck und Nierenerkrankungen muss weiter gestärkt werden. Eine konsequente Behandlung und Überwachung verhindert Herzinfarkte und Schlaganfälle. Die Behandlung von Zivilisationskrankheiten wird zunehmend wichtiger.

jameda: Was wird an Ihrem individuellen Umgang mit Ihren Patienten besonders geschätzt?

Herr Dr. Groll: Wissenschaftlich gesicherte, sorgfältige Diagnostik und Therapie. Eingehende Beratung in Ruhe und Eingehen auf die individuellen Besonderheiten des Patienten. Kein Zeitdruck.

jameda: Welchen Gesundheitstipp möchten Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?

Herr Dr. Groll: Es lohnt sich, sein körperliches und seelisches Befinden ernst zu nehmen und regelmäßig mit dem Arzt des Vertrauens zu besprechen.

Zur Person

  • geb. 1953 in Frankfurt/Main
  • Arzt für Innere Medizin und Nephrologie
  • Langjährige Erfahrungen auf allen Gebieten der Inneren Medizin
  • Nephrologie mit Dialyse und Transplantation
  • Intensivtherapie

Zur Praxis

  • Tram M1 und 50, U-Bahn U2, Bus 250
  • moderne Praxis mit guter Verkehrsanbindung
  • sichere Erreichbarkeit
  • moderne Technik
  • komplettes Labor
  • kurze Wartezeiten

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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