Therapie beim chronischen Tinnitus

Dr. Walter

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© LanaK - Fotolia.com© LanaK - Fotolia.comEs pfeift, piept, zischt oder rauscht und lässt einem keine Ruhe mehr. 5 Millionen Menschen leiden alleine in Deutschland unter einem chronischen Tinnitus und der einzige Kommentar der Ärzte ist häufig immer noch: „Da kann man sowieso nichts machen. Am besten, Sie gewöhnen sich daran“. Dabei gibt es heute viele Möglichkeiten, auch einen chronischen Tinnitus effektiv zu behandeln. Es kommt nur auf das richtige Konzept an.

Erster Schritt ist dabei immer die Aufklärung. Wie bei vielen anderen chronischen Erkrankungen auch muss der Betroffene wissen, was mit ihm geschieht und wie er sich selber helfen kann. Nur so kann er lernen, den Tinnitus zu beherrschen, statt sich vom Tinnitus beherrschen zu lassen. Eine ausführliche Aufklärung bieten z.B. Patientenvorträge.

Anschließend muss ein individuelles Therapiekonzept entwickelt werden, das sich aus verschiedenen Bausteinen zusammensetzt. Dabei müssen alle Bereiche, die für das komplexe Beschwerdebild eines chronischen Tinnitus verantwortlich sind, berücksichtigt werden, damit die Therapie erfolgreich ist. Vier große Bereiche lassen sich unterscheiden:

Akustische Therapie
Ruhe entsteht für einen Tinnituspatienten paradoxerweise nur durch andere Geräusche. Wie das Schmerzmittel beim Schmerzpatienten unterdrücken sie die Weiterleitung der eigenen Ohrgeräusche und lindern den Beschwerdedruck. Und genau wie bei einem chronischen Schmerzpatienten sollten die Geräusche nicht erst angewendet werden, wenn der Tinnitus stört, sondert präventiv eingesetzt werden.
Gerade in letzter Zeit sind hierfür viele erfolgsversprechende Verfahren entwickelt worden (siehe auch Artikel „Akustische Tinnitustherapie“). So kombiniert eine akustische Therapie verschiedene akustische Verfahren, um bei einem tonalen Tinnitus diesen frequenzspezifisch auf neuronaler Ebene zu unterdrücken. Aber auch eine Hörverbesserung kann, in Fällen einer bereits bestehenden Hörschädigung, den Tinnitus effektiv lindern. Im Falle einer Geräuschüberempfindlichkeit muss diese allerdings vor der akustischen Therapie mit einem Hörtraining behandelt werden.

Vegetative Entspannung
Tinnitus macht Stress und Stress macht Tinnitus. In diesem Teufelskreis bewegen sich viele Tinnituspatienten und entwickelt daher im Laufe der Zeit weitere Symptome wie Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit und Verspannungen. Da die Aktivierung des vegetativen Nervensystems auch die Hörverarbeitung negativ beeinflusst und zu einer Verstärkung von Tinnitus und Geräuschüberempfindlichkeit führt, ist sie sozusagen der Lautstärkeknopf für den Tinnitus. Entspannungsmaßnahmen und ein verbessertes Stressmanagement gehören daher zu jeder Tinnitustherapie.

Muskuläre Entspannung
Innere Anspannung verursacht äußere Verspannung. Das ist die Software, die wir noch aus der Steinzeit haben, und die eigentlich dafür sorgen soll, dass wir bei Gefahr schnell reagieren können („fight or flight“). Da Verspannungen gerade im Bereich der Kiefergelenks- und Nackenmuskulatur aber Tinnitus verursachen oder verstärken können, sind eine aktive Entspannung in diesen Bereichen und eine ausreichende Bewegungstherapie sehr wichtig.

Psychotherapie
Bei dauerhaftem Stress treten irgendwann auch psychische Probleme auf und diese müssen behandelt werden, weil sie sonst zu einem starken Therapiehindernis werden können. Vor allem lösungsorientierte Verfahren wie Verhaltens- oder Gesprächstherapien sind geeignet, psychische Blockaden zu lösen und eine Eskalation des Beschwerdebildes zu verhindern.

Welche dieser Therapiebausteine im Einzelfall sinnvoll sind, lässt sich nach einem Gespräch mit einem spezialisierten HNO-Arzt klären. Da es sich um ein chronisches Krankheitsgeschehen handelt, ist die Behandlung auch mittelfristig ausgerichtet. Eine Besserung lässt sich aber regelmäßig bereits nach wenigen Wochen erreichen.

Es ist also keinesfalls so, dass „man nichts machen kann“, sondern im Gegenteil, es gibt sehr viele Möglichkeiten, die in der richtigen Kombination auch zum dauerhaften Erfolg führen.

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Kommentare zum Artikel (15)


14.10.2015 - 08:09 Uhr

Lieber Herr Doktor! Ich habe nun auch seit ca 1...

von Evelyn

... Monat ein pulssynchrones Geräusch im linken Ohr! Mal ist es mehr, mal weniger intensiv, speziell aber wenn es leise ist! Habe seit ca 3 Monaten ebenfalls links Kiefergelenksprobleme. Es schmerzt vor allem der kleine Knorpel beim Ohreingang und Richtung Schläfen... war beim HNO- Arzt, er meint er kann mit dem Stethoskop keine "objektiven" Geräusche hören, Untersuchungen waren auch ok (Hörtest, mikroskopische Untersuchung etc). Er glaubt, es könne auch vom Kiefer kommen. Kann ich dieser Antwort vertrauen oder braucht es da wie man überall liest bildgebende Verfahren? Habe ebenfalls einen Jobwechsel hinter mir und bin psychisch im Dauerfeuer ;). Kann Stress bei Puls im Ohr auch mitspielen? Für Ihre Einschätzung wäre ich SEHR dankbar!!! herzliche Grüße

12.01.2015 - 15:41 Uhr

Hallo Herr Doktor, vielen Dank für Ihre Antwort....

von Brigitte

... Ihre Praxis ist gleich um die Ecke. Ich wohne in Bottrop. Man sieht sich. Liebe Grüße Brigitte

12.01.2015 - 01:20 Uhr

Hallo, ich bin vor einem Jahr gestürzt und so...

von Brigitte

... unglücklich auf mein Gesicht gefallen, dass ich mir dabei die Vorderzähne ausgeschlagen habe. Im Laufe der letzten 10 Monate hat sich ein Tinnitus eingestellt der inzwischen so lauf ist, dass ich nachts kaum Ruhe finde, alle zwei Stunden aufwache und morgens wie gerädert bin. Alle Ärzte (HNO, Neurologe, Kieferorthopäde) und MRT haben nichts gebracht. Die Zahnbehandlung am Oberkiefer (4 Implantate/8 Kronen u. 2 Brücken) ist inzwischen abgeschlossen. Meine Frage ist: kann es sein, dass die Brücke im Frontbereich nicht richtig auf die 2 Implantate aufgesteckt wurde (ich habe immer ein Gefühl der Spannung im Oberkiefer) und der Tinnitus sich dadurch verstärkt hat ??? Nach diesem Sturz ist auch die Beweglichkeit im Bereich der Halswirbel eingeschränkt. Vielen Dank für Ihre Antwort.

Dr. Walter

Antwort vom Autor am 12.01.2015
Dr. med. Uso Walter

Die Brücke selber wird wahrscheinlich weniger eine Rolle spielen. Die mit der gesamten Behandlung verbundenen Verspannungen aber unter Umständen schon. Eine Entspannung im muskulären Bereich wäre daher ratsam. Dazu gehört unbedingt eine akustische Therapie, z.B. von mynoise.de , wenn es sich um einen tonalen Tinnitus handelt, der seine Frequenz nicht ändert.

15.12.2014 - 15:19 Uhr

Kann es sein, dass man sich an das Druckgefühl...

von Andreas

... gewöhnt und man es irgendwann gar nicht merkt?

12.12.2014 - 13:53 Uhr

Danke für die Info. Ja Sie haben recht, durch...

von Andreas

... das schwere Hören, fällt auch das "weghören" vom Tinnitus schwerer. Ich vermute das Hörgerät kann die Hochtonschwerhörigkeit teilweise ausgleichen; würde dadurch auch das Druckgefühl abnehmen?

Dr. Walter

Antwort vom Autor am 12.12.2014
Dr. med. Uso Walter

Wenn nicht zusätzliche Faktoren wie Kiefergelenksprobleme oder Belüftungsstörungen des Mittelohres eine Rolle spielen: Ja!

11.12.2014 - 12:04 Uhr

ich (m, 51) habe seit ca. 6 Jahren leichten...

von Andreas

... Tinnitus mit dem ich gut umgehen kann. Vor einem halbe Jahr ist auf beiden Ohren eine Hochtonschwerhörigkeit festgestellt worden, nämlich nachdem ich über das neu hinzugekommene Druckgefühl in beiden Ohren geklagt habe. Wenn ich jetzt gähne, knackt es zwar in den Ohren, das Druckgefühl geht aber nicht weg. Was kann man da tun?

Dr. Walter

Antwort vom Autor am 12.12.2014
Dr. med. Uso Walter

Je nachdem wie stark die Hörminderung ist, sollte man frühzeitig über eine Hörhilfe nachdenken,da sich auch eine Schwerhörigkeit als Druckgefühl bemerkbar machen kann und der Tinnitus tendenziell eher lauter wird, je schlechter man hört!

20.11.2014 - 13:56 Uhr

Ich hatte einen schweren Sturz mit dem Fahrrad...

von Uwe

... April 2014 und Schädelbruch mit schwerer Gehinerschütterung. Geblieben sind starke Ohrgeräusche und keinen Geruchssinn. Was kann ich noch tun. HNO - gibts nix mehr. Gehör ist bei 80% und ein Hörgerät wird noch nicht bezuschußt. Erst wenns schlimmer ist. Ich bin Linienbusfahrer mit vielen Schülern.

Dr. Walter

Antwort vom Autor am 20.11.2014
Dr. med. Uso Walter

Eine Hörverbesserung wäre trotzdem sehr wichtig!! DAzu eine gezielte Geräuschtherapie, z.B. ein Kombigerät Hörgerät/Noiser oder bei einem Piepston eine frequenzspezifische Therapie z.B. mit mynoise. Sie sollten auch Ihr Gleichgewichsorgan untersuchen lassen, wenn dies noch nicht geschehen ist.

08.11.2014 - 22:50 Uhr

Chronischer Tinnitus = Strömungsgeschwindigkeit...

von Kristin

... des eigenen Blutes ??? Es fühlt sich so an. Eine äußerst seltene Innenohrkrankheit namens "Bogengangsdehiszenz" ist für meine unerklärlichen Beschwerden verantwortlich u. nach einer Odyssee letztendlich diagnostiziert worden. D.h., dem vorderen Bogengang im Innenohr fehlt die knöcherne Abdeckung.Viele Symptome sind dafür verantwortlich, wie auch der chronische Tinnitus begleitend, ... Meine Fragen: Könnten Tinnitusgeräusche auch die Strömungsgeschwindigkeit des eigenen Blutes bedeuten/beeinflussen? Wie ließe sich das ggf. feststellen? Ich höre u.a. auch meinen Puls im betroffenen Ohr pochen, bei Belastungen sogar sehr heftig; belastender Druck im Ohr von innen her; Hyperempfindlichkeit gegenüber allen Geräuschen; ein Quietschen im Ohr beim Auftreten jeden Fußes; Stimmstörung (eigene Stimme nur noch über das Innenohr mit jedem Wort dröhnend und verzerrt wahrnehmbar), während des Fluges ein ständiges Klicken im Ohr; der Hörverlust ist höher als die Hörtests aussagen, da alles in absoluter Stille gemessen wird. Was bedeutet "Obliteration"? Vielen Dank vorab für Ihre Antwort

Dr. Walter

Antwort vom Autor am 10.11.2014
Dr. med. Uso Walter

Da Ihre Symptome verschiedene Ursachen (von Verspannungen, Gefäßveränderungen bis zu einem sogenannten Endolymphhydrops) haben können, sollte Sie noch einmal einen HNO-Arzt aufsuchen. NEben der dann vielleicht möglichen kausalen Therapie ist aber gerade hier eine Geräuschablenkung wichtig (z.B. Noiser). Guten Besserung auf jeden Fall!!

27.10.2014 - 16:32 Uhr

Hallo mein Tinnitus begann mit pfeifen/fiepen und...

von Bernd

... Tonleiterartigen Geräuschen hin und wieder ca.ende Juli diesen Jahres im rechten Ohr.Ende August wurde es zu einem Dauerton.Zunächst bekam ich Cortison in Tablettenform welches keine Wirkung zeigte.Zur Zeit nehme ich Betahistin 2x24mg 3xTäglich ohne erkennbare Wirkung.Mittlerweile habe ich auf beiden Ohren einen Hochfrequenten Tinnitus der in der Tonlage auch schonmal schwankt.

Dr. Walter

Antwort vom Autor am 28.10.2014
Dr. med. Uso Walter

Gerade dann ist eine akustische Therapie sinnvoll, z.B. eine Noiser und eine Entspannungsbehandlung, um den Teufelskreis aus Tinnitus und Stress zu unterbrechen. Bethistin-Präparate sind nur bei der Menier´schen Krankheit sinnvoll, sonst nicht.

27.10.2014 - 15:22 Uhr

Hallo, bin 62 Jahre alt, seid Kindheit...

von Herbert

... Schwerhörigkeit auf beiden Seiden, Links 70%, Rechts ca, 30%, mit Tinnitus mal mehr mal weniger,die Letzten Monaten fast unerträglich. HNO und Hausarzt nur Ginko verordnet, Hörgeräte bringen nur viel Lärm und Stress, aber keine Verständigung, würde sie aber sehr benötigen bei der Arbeit, habe gerate wieder getestet. wohin könnte ich mich Wenden. Langzeit Blutdruckmessung sowie Doppler-Ultraschall der Halsgefäße wurden schon durchgeführt, ohne Ergebnis. Vielen Dank für Ihre Antwort im Vorab.

Dr. Walter

Antwort vom Autor am 28.10.2014
Dr. med. Uso Walter

Am Wichtigsten wäre eine Hörverbesserung und vorher ein Hörtraining wegen der Geräuschempfindlichkeit. Eine Anleitung hierzu finden Sie unter http://webdoc-hno.blogspot.de/2012/05/hortraining.html

20.10.2014 - 12:07 Uhr

hallo, ich habe schon länger chronischen...

von G.

... Tinnitus, mit dem ich aber immer gut zurecht gekommen bin. Seit ca. 2 Monaten ist es so, das der Tinnitus an einem Tag furchtbar laut ist und am nächsten Tag wieder leiser. Ich habe auch sehr oft Kopfschmerzen und Depressionen spielen auch eine Rolle.Daher weiss ich nicht, an wen ich mich wenden soll, da ich dringend ärztliche Hilfe benötige.

Dr. Walter

Antwort vom Autor am 20.10.2014
Dr. med. Uso Walter

Guten Tag, Aufgrund der Vielschichtigkeit der Symptome wäre ein Besuch sowohl beim HNO- als auch beim Hausarzt zu empfehlen. Wichtig ist mittelfristig eine Behandlung, die psychologische/verhaltenstherapeutische, akustische und entspannende Therapiebausteine enthält. Dies kann bei einem spezialisierten HNO-Arzt oder einer entsprechenden Klinik geschehen.

07.10.2014 - 16:37 Uhr

Seit November leidet meine Lebensgfährtin an...

von Kessler

... pulssynchrones Ohrengeräusch.mehrere Besuche beim HNO waren erfolglos.Wer könnte helfen?

Dr. Walter

Antwort vom Autor am 20.10.2014
Dr. med. Uso Walter

Hallo, pulssynchrone Ohrgeräusche sind häufig durch Kiefergelenksprobleme oder Kreislaufprobleme verursacht, daher sollten beide Bereiche abgeklärt werden, z.B. beim Kieferorthopäden und beim Hausarzt (Langzeit-Blutdruckmessung und Doppler-Ultraschall der Halsgefäße). Ansonsten ist die Ablenkung wichtig, z.B. durch einen Wecker nachts am Bett...

01.09.2014 - 17:12 Uhr

Ich war in 2013 und 2014 bei unterschiedlichen...

von Chris

... HNO-Ärzten. In 2013 wurde mir bereits ein Tinnitus diagnostiziert und eine chronische Sinutusitis. Allerdings hatte mir der Arzt nur Nasenspray verschrieben. Wegen dem Tinnitus hat er nichts gemacht. Der Ton hatte mich damals auch noch nicht genervt. Aber seit einigen Wochen habe ich einen relativ hohen Piepton im linken Ohr. Ich arbeite in einem Großraumbüro und wenn es da still ist, bin ich tierisch genervt. Auch beim Fernsehen nervt der Ton. Beim einschlafen geht es noch, vielleicht weil ich da liege. Beim Autofahren merke ich den Ton gar nicht. Allerdings bin ich auch im Nackenwirbelbereich sehr verspannt. Wenn ich meinen Kopf drehe, wird der Ton auch mal leiser oder lauter. Oder wenn ich meinen Kopf nach unten halte. Was muss ich dem Arzt sagen, damit er was unternimmt?

Dr. Walter

Antwort vom Autor am 02.09.2014
Dr. med. Uso Walter

Bei Ihnen sind vor allem zwei Maßnahmen wichtig: Muskuläre Entspannung im Kiefergelenks- und HWS-Bereich und eine systematische akustische Tinnitustherapie (s. Artikel akustische Tinnitustherapie). Der Arzt könnte evtl. eine Krankengaymnastik verordnen.

27.08.2014 - 13:36 Uhr

Hallo, ich habe seit 7 Monaten einen...

von Peters

... regelmäßigen Tinnitus NUR im rechten Ohr. Wenn ich auf das Ohr schlage wird das Geräusch LEISER. Er ist nur zu hören, wenn es sehr ruhig ist, also beim Schlafen, aufwachen und an manchen ruhigen Orten. Stress habe ich jetzt nicht besonders, aber ich muss eine Zahnschiene tragen (knirschen) und habe auch Probleme beim Schlucken. Ich war bereits bei einem HNO Arzt, welcher mir aber überhaupt nicht weitergeholfen hat. Hören sich die Sympome behandelbar an oder scheint es ein chronischer Tinnitus zu sein?

Dr. Walter

Antwort vom Autor am 27.08.2014
Dr. med. Uso Walter

Am ehesten handelt es sich um einen Tinnitus durch Kiefergelenksprobleme, daher sollte dies noch mal ausführlich abgeklärt und behandelt werden. Ansonsten helfen auch akustische Verfahren wie im Artikel akustische Tinnitustherapie beschrieben.

06.08.2014 - 11:01 Uhr

Bin auch betroffen und habe zur Zeit große...

von G.

... Probleme Hausarzt sagt es ist auch Flüssigkeit im Ohr -kein HNO -Arzt da (Urlaub) der nächste sagt frühestens Freitag-allerdings bin ich Nervlich sehr angespannt Tochter Behindeert-zur Zeit in Klinik -jäuft nicht so-Sohn Schwer erziehbar und aggressiv,ubnd ich habe viele Krankheiten wie Zucker Typ 2,COPD,WS+HWS defekt ,Venen,mehrere Hörstürze ,was kann ich selbst zur Überbrückund tun??? Psychotherapeutisch bin ich versorgt.

Dr. Walter

Antwort vom Autor am 17.08.2014
Dr. med. Uso Walter

Das wichtigste ist eine akustische Ablenkung mit möglichste entspannenden Geräuschen, wenn möglich rund um die Uhr ("Ruhe durch Geräusche"). Mittelfristig wäre auch eine Entspannung durch Bewegung und eine Behandlung der Verspannungen wichtig! (Sorry für die späte Antwort: ebenfalls Urlaub)


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