Cellulite mit Radiofrequenztherapie behandeln: So geht's

Dr. Sick

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© urope - fotoliaDie Radiofrequenztherapie ist eine schonende Behandlungsalternative bei Cellulite. (© urope - fotolia)An unschöne Dellen, vor allem an Oberschenkeln und Gesäß, leiden bis zu 90 % aller Frauen. Wie die Radiofrequenztherapie gegen Cellulite hilft. 

Cellulite kann nicht durch Sport abtrainiert werden

Im Laufe des Lebens verlieren Haut und Unterhaut an Elastizität und Festigkeit. Zeichen der Zeit wie schlaffe Haut an Oberarmen und Schenkeln oder Cellulite sind ganz normal, müssen aber nicht mehr schicksalhaft hingenommen werden.

Man kann diesem Prozess leider nur bedingt durch Sport entgegenwirken, da hier der Einfluss auf das Bindegewebe nur gering ist. Für eine Verbesserung der Cellulite kann aber Radiofrequenz eingesetzt werden. 

Wie funktionieren Radiowellen bei der Cellulitebehandlung?

Radiowellen haben hervorragende medizinische Eigenschaften und bei der Cellulitebehandlung nahezu keine Nebenwirkungen. Hier dringt fokussierte elektromagnetische Radiofrequenz-Energie mit 40,68 Megaherz in Haut und Unterhaut ein und bringt die dort eingelagerten Wassermoleküle zum Schwingen. Durch die Reibung der Moleküle entsteht Wärme von 41°C bis 44°C in der Zielstruktur, sodass sich das Gewebe strafft.

Der Behandler ist in der Lage, die Wärme sehr genau zu steuern und eine ganze Reihe positiver Prozesse in der Haut anzuregen. Radiowellen sind ein regelrechter Booster und funktionieren ganz ohne chemische Substanzen. Fetteinlagerungen werden reduziert und erschlaffte Haut tiefenwirksam verbessert. Auch der Umfang kann sich messbar verringern.

Die Radiofrequenztherapie ist eine intelligente Möglichkeit, gegen Cellulite vorzugehen. Sie setzt im Gegensatz zu unwirksamen äußerlichen Cremebehandlungen dort an, wo die Cellulite entsteht, nämlich im Bindegewebe.

Mit welchen Erfolgen kann ich rechnen?

Erste Verbesserungen sind bereits nach der ersten Behandlung zu erkennen. Man rechnet pro Region etwa mit vier Sitzungen im Abstand von ein bis vier Wochen. Nach jeder Behandlung ist eine Besserung der Hautstruktur bemerkbar. Der definitive Bindegewebsaufbau und die Celluliteverminderung zeigen sich nach etwa sechs Monaten.

Sowohl in den tieferen als auch in den oberflächlichen Hautschichten entsteht Wärme, sodass sich auch knittrige Hautpartien mit der Radiofrequenzmethode deutlich verbessern lassen.

Wo kann die Radiofrequenztherapie angewendet werden?

Als Behandlungsareale eignen sich

  • Oberschenkel/Reiterhosen
  • Gesäß
  • Bauch
  • Brust
  • Oberarme
  • Hals
  • Hängebäckchen
  • herabgesunkene Augenbrauen
  • Schlupflider

Auch Indikationen wie Dehnungsstreifen oder Narben können in ihrer Textur nachhaltig geglättet werden.

Welche Ausfallzeiten können entstehen?

Während der Behandlung ist lediglich eine leichte Wärme-Entwicklung bemerkbar. Danach sind die Patienten sofort wieder alltagstauglich. Leichte Rötungen der behandelten Partie verschwinden erfahrungsgemäß nach wenigen Minuten.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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