Mikrodermabrasion oder lieber Fruchtsäurepeeling?

Dr. Gündogan

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© Valua Vitaly - Fotolia.com© Valua Vitaly - Fotolia.comDie Mikrodermabrasion ist mittlerweile eine beliebte dermatologisch-ästhetische Behandlungsmethode für einen glatteren und ebenmäßigeren Teint und zudem ein sehr sanftes, aber effektives Verfahren. Die Schuppen der oberen Hautschicht werden mittels feiner Kristalle gelöst, oberflächliche Hornschichten entfernt, und die Haut wird zur Zellerneuerung und Kollagenbildung angeregt. Die Mikrodermabrasion ist ein schmerzloses und vor allem rein mechanisches Verfahren. Sie ist bei folgenden Hautbildern geeignet:

  • Akne
  • Aknenarben
  • Mitesser
  • Neigung zu Pickel und Entzündungen
  • Oberflächliche Knitterfalten
  • Milde Hautstraffung

Welche Vorteile hat die Mikrodermabrasion?

In den Händen erfahrener medizinischer Kosmetikerinnen besteht nicht die Gefahr von relevanten Nebenwirkungen. Die Behandlung mittels Mikrodermabrasion erfolgt durch die ultrafeine Abschleifung der Haut. Welche Methode zur Verbesserung des Hautbildes individuell geeignet ist, sollte ein erfahrener Dermatologe beurteilen. Wenden Sie sich idealerweise an eine spezialisierte Hautarztpraxis mit angeschlossener Abteilung für Medizinische Kosmetik.

Was ist ein Fruchtsäurepeeling?

Beim Fruchtsäurepeeling wird die oberste Hornschicht der Haut mittels einer natürlichen Fruchtsäure (meist Alpha-Hydroxy-Säuren) entfernt. Dadurch wird die Haut oberflächlich zart geschält und wirkt nach einem Fruchtsäurepeeling glatter und frischer. Bei intensiverer Anwendung wird zudem die Kollagenbildung angeregt. Ebenfalls eingesetzt werden können Salicylsäure oder Trichloressigsäure. Je nach verwendeter Säure wirkt das Fruchtsäurepeeling oberflächlich oder tiefer.

Welchen Effekt hat ein Fruchtsäurepeeling?

Die oberflächliche Hautstruktur wird nach mehrmaliger Anwendung signifikant verbessert, vergrößerte Poren verfeinert und Unreinheiten reduziert.
Die Haut ist sichtbar ebenmäßiger und feiner. Je nach Hauttyp kann die Fruchtsäurebehandlung in bestimmten Abständen wiederholt werden. In der Regel werden acht bis zehn Behandlungen während der sonnenarmen Jahreszeit (September bis Mai) im zweiwöchigem Abstand wiederholt.

Gibt es Nebenwirkungen beim Fruchtsäurepeeling?

Die Fruchtsäurebehandlung ist in der Regel eine sanfte Methode, die sehr gut im Alltag durchgeführt werden kann und kaum einschränkt. Die Behandlung dauert etwa eine Stunde. Danach kann eine milde Rötung auftreten, die meist innerhalb von wenigen Stunden abklingt. Zu Beginn wird eine leichte Konzentration der Fruchtsäure gewählt. Sie wird bei jedem Behandlungstermin sukzessive gesteigert, und damit wird der Effekt im Laufe der Sitzungen immer offensichtlicher. Während der Behandlungszeit gibt es ein paar Dinge zu beachten, die Ihr Hautarzt mit Ihnen besprechen wird. Lassen Sie an Ihre Haut nur eine entsprechend ausgebildete Kosmetikerin, die genug Erfahrung auf diesem Gebiet hat!

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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