So schützen Sie Babys und Kinder vor der Sonne

Dr. Ramesohl

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© Tomsickova - fotoliaWenn die Sonne scheint heißt es: Raus an die frische Luft! Aber dabei den Schutz der Haut nicht vergessen! (© Tomsickova - fotolia)Lesen Sie hier, wie wichtig der richtige Sonnenschutz für Ihr Baby ist und wie Sie Ihr Kind am besten vor Sonne schützen.

Warum ist es wichtig, die Haut vor der Sonne zu schützen?

Die sensible Haut von Kindern ist viel dünner als die Haut von Erwachsenen. Kinderhaut reagiert daher viel empfindlicher auf Sonne. Wenn ein Sonnenbrand zu sehen ist, so ist es bereits viel zu spät, da die Rötung bei Kindern zeitverzögert auftritt.

Unsere Haut vergisst nicht. Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen das Risiko, im Laufe des Lebens an Hautkrebs zu erkranken. Hautkrebs ist mittlerweile die häufigste Krebsart. Schützen Sie Ihr Kind daher vor allem in den Sommermonaten ausreichend vor der Sonne.


Was können Sie tun?

Im ersten Lebensjahr sollten Babys und Kleinkinder überhaupt nicht in die direkte Sonne. Kinder sollten zwischen 11 und 15 Uhr die Sonne meiden, da in dieser Zeit die UV-Strahlung überall am stärksten ist. Wolken und Schatten allein bieten keinen ausreichenden Schutz. Der beste Schutz vor Sonnenschäden ist Kleidung.

Für den Badespaß im Freien eignen sich im Sommer spezielle UV-Schutz-Shirts. Passend dazu werden UV-Schutz-Badehosen und UV-Schutz-Mützen angeboten. Im Trockenen schützen Sie Ihr Kind durch weite, dunkle Kleidung besser als durch enge, helle. Knallige Farben reflektieren die UV-Strahlen, während sie bei dünner, heller Kleidung durchdringen können.

Welche Sonnencreme ist am besten für Kinder geeignet?

Unbedeckte Haut sollten Sie dick mit einer Sonnenschutzcreme für Kinder eincremen. Wählen Sie ein Produkt, das wasser- und abriebfest ist. Der Lichtschutzfaktor sollte mindestens 30, besser 50 betragen. Achten Sie darauf, dass die Creme frisch produziert ist. Ein Anhaltspunkt dafür ist ein möglichst langes Haltbarkeitsdatum. Angebrochene Sonnencremes vom Vorjahr sollten Sie besser entsorgen, da sie keinen ausreichenden Sonnenschutz mehr herstellen.

Während die Sonnenschutzcremes für Erwachsene vor allem chemische Sonnenschutzfilter beinhalten, sind es in den Kindersonnencremes meist physikalische Filter, die auch die zum Teil weißliche Farbe der Produkte bedingen. Für uns alle ist es wichtig, immer wieder nachzucremen, da sich der Sonnenschutz nicht nur beim Schwimmen verringert, sondern auch beim Toben, Rennen, Schwitzen und durch das Reiben an der Kleidung.

Schutz vor der Sonne am ganzen Körper

Die Augen bitte nicht vergessen! Für die Augen gibt es spezielle Kindersonnenbrillen, die zum Teil mit Klettverschluss im Nacken für einen guten Sitz sorgen. Auch eine Sonnenschutzmütze mit Ohren- und Nackenschutz sollte treuer Begleiter Ihres Kindes im Sommer sein. Es gibt sie in vielfältigen Designs, sodass jeder seine Lieblingsmütze finden kann.

Nicht nur für Erwachsene gilt: Regelmäßig zur Hautkrebsvorsorge-Untersuchung!

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