Herzrhythmusstörungen & Arrhythmien mit Mikronährstoffen stärken

Herzrhythmusstörungen sind ein weit verbreitetes Phänomen. (© stevanovicigor - iStock)

Bei Menschen, die an Herz-Rhythmus-Störungen leiden, weicht der Herzschlag vom Sinusrythmus ab - das Herz hat den ryhthmischen Takt verloren. Es schlägt unregelmäßig, d.h. es ist ein vom normalen Verlauf abweichender Herzschlag. Oftmals spüren diese Menschen dazu Angst.

Diese Rhythmusstörungen können unterschiedlichste Ursachen haben, wahrgenommen werden sie von Betroffenen oftmals als Herzstolpern oder Herzrasen. Die Gründe dafür können sowohl im körperlichen wie im seelischen gesucht werden.

Meist werden die Herzrythmusstörungen mit Medikamenten aus der Allopathie/ Allgemeinmedizin behandelt. Ergänzend kann mithilfe von Mikronährstoffen die Herzleistung und Herzfunktion erfolgversprechend unterstützt werden. Die zusätzliche Einnahme von Mikronährstoffen kann die Wirkung und Verträglichkeit einiger Medikamente positiv beeinflußen, sowie manche Nebenwirkungen erträglicher oder milder machen.

Was kann die Ursache von Herzrhythmusstörungen sein?

Meist treten diese Rhythmusstörungen in Begleitung mit anderen Herzerkrankungen auf, wie z.B. Herzklappenfehler, Bluthochdruck, Herzmuskelentzündungen oder koronare Herzerkrankungen.

Es können sich jedoch auch Lungenerkrankungen oder Schilddrüsenprobleme sowie Übergewicht dahinter verstecken. Ebenso kann eine Elektrolytstörung wie z.B. Kaliummangel ein Auslöser sein. Stress, sowie ein starker Konsum von Kaffee, Schwarztee und Alkohol können das Herz ebenso aus dem Rhythmus bringen. Nicht unerwähnt sollen die Nebenwirkungen von z.B. Antidressiva bleiben. Eine weitere Ursache kann das Vorhofflimmern sein, dadurch kommt es ebenso zur Störung des Herzrythmus. Durch fehlerhafte Signale schlagen die beiden Vorhöfe nicht mehr im Takt.

Wie zeigen sich Herzrhythymusstörungen?

Anzeichen können sein:

  • ein unregelmäßiger oder schneller Puls
  • Herzstolpern, Herzrasen (Tachykardie)
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Atemnot, Brustschmerzen
  • Übelkeit
  • Krampfanfälle
  • Sehstörungen

Oft gibt es bei Herzrythmusstörungen, wie beim Bluthochdruck, keine nennenswerten Beschwerden und somit bleiben die Erkrankungen über längere Zeit unbemerkt. Gefährlicher ist Vorhofflimmern, durch das ein erhöhtes Risiko für Blutgerinsel und Schlaganfälle entsteht. In der klassischen Medizin werden Herzrythmusstörungen mit Medikamenten z.B. wie folgt behandelt:

  • β-Blocker, wie Bisoprolol
  • Calciumantagonisten, wie Nifedipin
  • Vitamin-K-Antagonisten wie, „Marcumar“, Warfarin
  • Antikoagulantien, wie Xarelto, Pradaxa
  • Kaliumkanalblocker oder Natriumkanalblocker


Welche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit unterstützen? (© JanMika - iStock)
Mikronährstoffe können das Herz stärken

Dafür können ergänzend in Betracht gezogen werden:

  • Kalium: u.a. an der Regulation der Kontraktion der Herzmuskulatur beteiligt
  • Magnesium: u.a.Regulation der Muskelfunktion
  • Coenzym Q10: u.a. für die Energiegewinnung in unseren Zellen notwendig, kann die Kontraktionsfähigkeit des Herzens positiv beeinflussen
  • Omega 3 Fettsäuren: können die Herzmuskeln stabilisieren; und wirken entzündungshemmend und blutverdünnend
  • L-Carnitin: Regulierung bei Energie- und Fettstoffwechselstörung- L-Arginin: zur Erweiterung der Blutgefäße
  • L-Taurin: bei Bluthochdruck und Arteriosklerose
  • Alpha-Liponsäure: Antioxidans, schützt die Zellen innen und außen
  • Glucosaminsulfat: stärkt die Aterieninnenwände

Bitte beachten Sie: Eine Selbstmedikation von Mikronährstoffen bei Herzryhthmusstörungen ist nicht zu empfehlen, da es zu Wechselwirkungen zwischen den allopathischen Medikamenten und den Mikronährstoffen kommen kann.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (8)

Erika D., 21.10.2021 - 11:38 Uhr

Eine Bekannte hat seit vielen Jahren diese Probleme und bis heute auch ärztlicherseits keine nachhaltige Lösung. Aufklärung ist so wichtig, ich werde diesen wertvollen Artikel gleich weiterleiten. Herzlichen Dank!

Antwort von Cornelia Weninger-Wurm, verfasst am 24.10.2021

Liebe Erika D., es freut mich, wenn Ihnen mein Artikel eine Hilfe ist. Herzlichst CWW

Anni K., 20.10.2021 - 13:54 Uhr

Man sollte auf sein Herz hören, in Idee Alter! Ich habe es auch lernen müssen mit mein Übergewicht, abnehmen und das habe ich geschafft. Besser vorher aufpassen als nachher. Und lassen sich beraten, es hilft immer.

Antwort von Cornelia Weninger-Wurm, verfasst am 20.10.2021

Liebe Interessentin, ja das Herz unser zentrales Organ, wir können es gar nicht genug wertschätzen. Danke für Ihren Beitrag! Übergewicht mit deren Folgen ist für unser Herz eine Herausforderung, die es ernst zu nehmen gibt. Herzlichst CWW

Regina S., 20.10.2021 - 13:08 Uhr

❤️ Danke für den Artikel, sehr spannend! Wenn Kaffee der Auslöser für die Probleme sein kann, gilt das auch für entkoffeinierten Kaffee?

Antwort von Cornelia Weninger-Wurm, verfasst am 20.10.2021

Sehr geehrte Frau S., danke für ihr Interesse an meinem Artikel. Der Auslöser für Herz- Rhythmus-Störungen kann bei sensiblen Menschen das Koffein sein. Also ohne Koffein gibt es dieses Problem nicht. Herzlichst CWW und passen Sie auf sich auf .

Anne V., 19.10.2021 - 16:19 Uhr

Ein sehr interessanter Text, den ich neugierig gelesen habe, da meine Mutter Herzrhythmusstörungen hatte und jetzt einiges dazu gelernt habe durch ihren Bericht, liebe frau Weniger-Wurm. Vielen dank

Antwort von Cornelia Weninger-Wurm, verfasst am 20.10.2021

Sehr geehrte Interessentin, das freut mich, wenn mein Artikel für Sie ein bisschen Licht ins Dunkel bringen konnte. Seien Sie achtsam mit Ihrem Herzen, verbunden mit den Wünschen. CWW

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