Gesunder Babyschlaf: Schlafrhythmus & Tipps

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In den ersten Monaten ist die liebste Beschäftigung von Babys schlafen, schlafen und nochmal schlafen. Und das ist auch gut so, denn Babys benötigen viel Schlaf und in den ersten drei Monaten kennen sie keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht. Sie schlafen in der Regel zwischen 16 und 18 Stunden, wobei sie anfangs alle zwei bis drei Stunden zum Trinken aufwachen. Bei ihren ausgiebigen Nickerchen tanken sie nicht nur Energie, sondern schütten dabei auch Wachstumshormone aus, die für die gesunde Entwicklung sehr wichtig sind.

Der Schlafrhythmus entwickelt sich

Ab dem vierten Monat entwickelt sich das Schlafzentrum so weit, dass sich ein Tag-Nacht-Rhythmus abzeichnet. Die 15 Stunden Schlaf teilen sich in der Regel auf zwei Drittel Nachtruhe und zwei bis drei Nickerchen zwischendurch, auf den Tag verteilt, auf. Nach einem halben Jahr schlafen Babys 13 bis 14 Stunden. Dann stellt sich eine lange und durchgehende Schlafperiode in der Nacht ein, die tagsüber durch ein kurzes Nickerchen ergänzt wird. Nach drei Monaten ist der ideale Zeitpunkt, fixe Schlafenszeiten festzulegen.

Die Nachtruhe beginnt am besten zwischen 19 und 21 Uhr. Maximal eine halbe Stunde, bevor es ins Bettchen geht, sollte das Baby noch gefüttert und gewickelt werden – ein sattes und trockenes Baby schläft einfach besser. Finden Sie zusätzlich heraus, wie Sie Ihr Kind vor dem Schlafengehen am besten beruhigen – sei es mit einer Gute-Nacht-Geschichte, Kuscheln oder einem warmen Bad. Ein festes Ritual beschleunigt und erleichtert das Einschlafen in der Regel. Schaffen Sie ein gesundes Schlafumfeld.

Auch die Eindrücke des Tages verarbeiten Babys schlafend und haben doppelt so viele Traumphasen wie Erwachsene. Auch aus diesem Grund ist ausreichender Schlaf für das Wohlbefinden und die Ausgeglichenheit des Babys notwendig. Ein sicheres und gesundes Schlafumfeld spielt dabei eine tragende Rolle.

Sicherer Schlaf

Die folgenden Empfehlungen sind wissenschaftlich belegt und haben sich in der Praxis bewährt.

  • Rückenlage
  • Rauchfreie Umgebung
  • Das eigene Bettchen im Elternschlafzimmer
  • Schlafsäckchen
  • Schutz vor Überwärmung
  • Richtig gebettet

Unter dem letzten Punkt ist zu verstehen, dass Babys ihr eigenes Bett im Elternschlafzimmer haben sollten. In diesem schlafen sie am besten in einem passenden Schlafsack und auf einer schadstofffreien sowie luft- und wärmedurchlässigen Matratze. Auch Federwiegen haben sich bewährt. Diese geben dem Baby Geborgenheit, da das sanfte Wippen an die geschützte Zeit im Mutterleib erinnert. Und selbst Schreibabys finden durch die sanften Auf- und Abbewegungen beruhigt in den Schlaf. Von Kissen, Decken, Lammfellen, Kopfbedeckungen, Schnüren, losen Tüchern, Bettnestchen oder zu großen beziehungsweise zu vielen kleinen Kuscheltieren raten Experten dringend ab. Die optimale Raumtemperatur für Baby's Schlaf liegt bei 16 bis 18 Grad Celsius.

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Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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