Was hilft, wenn Kinder zahnen? Erfahrungen unserer User

Zahnen kann unangenehm sein: Viele Eltern haben mit Beißringen gute Erfahrungen gemacht (© 36clicks - iStock)

Manche Kinder sind erst drei Monate alt, andere schon ein Jahr, wenn die ersten Zähne kommen. Eine spannende, aber nicht immer ganz einfache Zeit – sowohl für die Kinder als auch für die Eltern. Wir wollten von 549 Mamas und Papas wissen, wie sie ihren Kindern beim Zahnen geholfen haben.

Von Beißring bis Veilchenwurzel: Zahnende Kinder kauen gerne

Besonders nützlich sind Beißringe, so 54 % der Umfrageteilnehmer. Aber es muss nicht immer ein Kunststoff-Ring sein, auf dem das Baby kaut. Schließlich gibt es zahlreiche natürliche Alternativen.

So geben 22 % der Befragten ihrem Kind etwas anderes zu kauen, um das Zahnfleisch zu massieren und den Durchbruch des Zahns zu unterstützen. „Frisch geschälte Möhren aus dem Kühlschrank haben gut geholfen“, berichtet eine jameda-Nutzerin. „Man kann genauso gebackenes Brot oder Zwieback nehmen“, erzählt eine andere. Auch die Veilchenwurzel eignet sich gut, um darauf herumzukauen.

Wenn das Zahnen weh tut: Schmerzlindernde Mittel für Kinder

Manche Kinder haben keine Schmerzen, wenn die ersten Zähne kommen. Andere quengeln mehr als sonst, können nicht einschlafen oder haben wenig Appetit. Dann können homöopathische Mittel helfen. 27 % der befragten Eltern haben gute Erfahrungen mit den weißen Kügelchen gemacht. Vor allem junge Frauen zeigen sich offen für die Homöopathie.

Aber es gibt auch andere schmerzlindernde Mittel, die das Kind beim Zahnen unterstützen: „Ich habe Kamillentee gekocht, gesüßt und abkühlen lassen und dann auf die Stelle aufgetragen, wo ein Zähnchen durchzubrechen schien. Kamillentee wirkt entzündungshemmend und heilt“, berichtet eine Umfrageteilnehmerin. Eine Alternative sind Salbeiblätter oder Zahngel.

© jameda

Ablenkung statt Schmerzen

Ein guter Schmerzstiller ist auch die Ablenkung. 18 % der befragten Eltern haben damit gute Erfahrungen gemacht, wenn das zahnende Kind quengelt. „Viel Zuwendung und körperliche Nähe helfen“, erzählt eine Mama. Andere geben die Brust, sprechen mit ihrem Kind oder massieren die schmerzende Stelle. Dann ist das unangenehme Gefühl schnell vergessen.     

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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