Zähneputzen für Kinder leicht gemacht: 4 Tipps, mit denen es besser klappt

Herr Nisafi

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© oksun70 - iStockZähneputzen muss nicht langweilig sein - Verbinden Sie es mit Spiel und Spaß! (© oksun70 - iStock)Schon in den ersten Lebensmonaten können Sie viel für die Zahngesundheit Ihres Kindes tun. Denn der Grundstein für ein lebenslang gesundes Gebiss wird in der Kindheit gelegt - ebenso wie die Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt.

Gewöhnen Sie Ihr Kind an die Besuche beim Zahnarzt

Gehen Sie mit Ihrem Kind bereits zum Zahnarzt, bevor es erste Beschwerden hat oder der reguläre Besuch ansteht. Sie können Ihr Kind z.B. zur eigenen Behandlung mitbringen. Auf diese Weise erlebt es die Praxisatmosphäre ganz unbefangen - ohne sie mit Stress und Schmerzen in Verbindung zu bringen. Für Kinder ist es wichtig, dass sie positive Erfahrungen machen und gerne wiederkommen.

Wenn Sie die Zähne Ihres Kindes richtig pflegen und behandeln lassen möchten, ist Ihr Zahnarzt der richtige Ansprechpartner. Er wird Ihnen zeigen, wie Sie bei den ersten Zähnchen mit der richtigen Mundhygiene beginnen, sodass eine unangenehme Behandlung, wie z.B. Bohren, bestenfalls niemals nötig wird. Das gelingt vor allem durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen.

Die richtige Mundhygiene beginnt bereits bei den Milchzähnen. Sie dienen der Gesundheit des Körpers und spielen eine wichtige Rolle beim Essen und der Sprachentwicklung.

Welche Zahnpasta ist für Kinder geeignet?

Um die Zähne Ihres Kindes optimal vor Bakterien zu schützen, sollten Sie später zu fluoridhaltiger Kinderzahnpasta greifen. Sie enthält etwa die Hälfte des Fluorids von Erwachsenenzahnpasta und ist ab einem Alter von sechs Jahren angemessen. Sie können außerdem eine regelmäßige Fluorid-Prophylaxe mit Karies-Schutzlack bei Ihrem Zahnarzt durchführen lassen.

Fluoride härten den Zahnschmelz auf natürliche Weise und helfen dabei, hartnäckige Säure-Angriffe, wie z.B. aus Fruchtsäften, besser zu überstehen.


Bis zu welchem Alter sollten Eltern nachputzen?

Wenn Kleinkinder von sich aus zur Zahnbürste greifen, sollten Eltern natürlich das natürlich gutheißen und das Kind loben. Dennoch benötigen sie noch Unterstützung bei der Mundhygiene, da sie ihre Zähne noch nicht gut genug putzen können. Es ist also ratsam, wenn Eltern bis ins Grundschulalter immer nachputzen und auch dann noch regelmäßig kontrollieren oder zumindest beim Zähneputzen dabei sind.


© Olesia Bilkei - fotoliaBeginnen Sie früh damit, mit Ihrem Kind zum Zahnarzt zu gehen, sodass es sich an die Praxis gewöhnen kann. (© Olesia Bilkei - fotolia)Wo liegen häufige Putzfehler bei Kindern?

Viele Kinder putzen die Zähne ohne Aufsicht oder Zahnputzuhr zu kurz. Außerdem putzen sie teils unsystematisch, d.h einige Stellen mehrmals und andere Bereiche gar nicht. Ein weiteres Problem kann sein, dass sie zu viel Druck ausüben. Dadurch kann das Kind das gesunde Zahnfleisch verletzen und wegdrücken.

4 Tipps, die helfen, wenn das Kind nicht Zähne putzen möchte

Versuchen Sie, das Zähneputzen durch kleine Tricks interessanter zu gestalten:

  1. Putzen Sie sich zum Beispiel gemeinsam die Zähne. Auf diese Weise muss niemand alleine seiner Pflicht nachkommen und Kinder können ihre Eltern beim Zähneputzen beobachten. Aufgrund des Nachahmungstriebes können Eltern hier ihrer Vorbildrolle besonders gerecht werden. Außerdem lassen sich so die oben genannten Putzfehler weitestgehend vermeiden.
  2. Auch eine Zahnputzuhr kann beim täglichen Zähneputzen helfen, da es erträglicher ist, wenn ein Ende in Aussicht ist.
  3. Ein witziges Experiment kann es auch sein, sich gegenseitig die Zähne zu putzen. Das ist nicht einfach, kann aber Spaß machen.
  4. Um das Zähneputzen spielerisch zu gestalten, können Sie auch Färbetabletten benutzen. Sie kennzeichnen Plaquereste nach dem Zähneputzen farblich und zeigen: Wer hat sich die Zähne am gründlichsten geputzt und wer muss es leider erneut probieren? So wird außerdem deutlich, welche Stellen bisher gegebenenfalls noch nicht ausreichend geputzt werden. Der Lerneffekt ist hier besonders groß.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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