Vitamin B17: Krebstherapie nur gefährliche Abzocke?

Frau Schramm

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B17 Tumorerkrankung © gemphotography_iStockB17 wird bei Tumorerkrankungen eingesetztDie Presse berichtet immer wieder, wie giftig B17 oder Amygdalin sei – und das obwohl bekannt ist, dass erst durch die Aufspaltung giftiges Cyanid entsteht.

Tumorzellen enthalten das Enzym Beta-Glucosidase, das die Amygdalinverbindung aufschließt. Gesunde Zellen dagegen haben das Enzym Rhodanase, welches das freie Zyanid binden und unschädlich machen kann. Bei oralen Einnahmen über einen längeren Zeitraum hinweg sollte deshalb auf alle Fälle der Zyanidgehalt im Blut kontrolliert werden. Bei der intravenösen Einnahme von Amygdalin hingegen wurde noch kein Anstieg von Cyanid im Blut beobachtet.


Wann kann eine Gefährdung ausgeschlossen werden?

Wird Amygdalin guter Qualität verwendet, so dürfte eine Gefährdung ausgeschlossen sein. Sie sollten aus diesem Grund bitte kein B17 oder Amygdalin aus dem Ausland beziehen.

Als Patient sollte man immer wissen, wie viel Gramm Amygdalin der Arzt oder Heilpraktiker verordnet. Wichtig ist zudem, dass Amygdalin ein Baustein einer Therapie ist und noch weitere Medikamente benötigt werden, damit das B17 effektiv wirken kann. Achten Sie darauf, dass der Therapeut die Entgiftung nicht vergisst!

Greift eine B17-Therapie nicht, so liegt das meist nicht an der Dosis, sondern daran, dass das Amygdalin nicht gut in die Zellen eingeschleust wird. Bei guter Qualität sind 9 Gramm in der Regel ausreichend. In sehr fortgeschrittenen Fällen sind es 18 Gramm.

Kritisch hinterfragen sollte man als Patient die standardisierten "Mischbeutel". Eine biologische Krebstherapie sollte individualisiert sein, sonst sind Erfolge nur von kurzer Dauer.
 

Was zeichnet einen guten Therapeuten aus?

Therapeut Krebs © WavebreakMediaMicroEin guter Therapeut klärt Sie umfassend aufNatürlich ist Amygdalin kein Wundermittel! Wenn der Patient sein Leben nicht verändert - vor allem in Hinblick auf Stress, "Neinsagen", auf Ernährung, Rauchen, Sport und Schlaf - wird ihn der Tumor wieder einholen.

Ein guter Therapeut bespricht diese Punkte mit Ihnen und erarbeitet gemeinsam mit Ihnen Lösungsansätze dafür. Zudem schaut er sich Ihr Immunsystem sowie die Entgiftungsleistung Ihres Körpers an.

Ein guter Therapeut sollte zudem auch immer Zeit für ein Gespräch haben, denn Angst setzt unser Immunsystem außer Kraft. Wussten Sie, dass ein gutes Immunsystem täglich ca. 18.000 Tumorzellen unschädlich machen kann?

Das Immunsystem ist der wichtigste und auch der limitierende Faktor jeder Krebstherapie.
Gut für Ihre Psyche und Ihr Immunsystem sind zum Beispiel Yoga, Qi Gong, Tai Chi, Bewegung im Freien und alles, was Ihnen Freude bereitet. Die beste und preisgünstigste Medizin ist jedoch Lachen.

Jede Tumorerkrankung hat auch eine gute Seite, denn wir beginnen unser Leben neu zu ordnen, die Prioritäten verändern sich und wir nehmen die Welt mit anderen Augen wahr – wir leben endlich im Augenblick!

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