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Komplementäre Tumortherapie: Nebenwirkungen der Chemotherapie erkennen und mindern

Frau Rose

von
verfasst am

© stux - pixabayHäufig wählen Ärzte bei der Krebsbehandlung eine Chemotherapie. (© stux - pixabay)

In der Onkologie gehört die Chemotherapie neben der Strahlentherapie und Operation zu den häufigsten von Ärzten angewandten Therapien von bösartigen Tumorerkrankungen. Bei einer Chemotherapie wird die Vermehrung von Tumorzellen durch sogenannte Zytostatika gehemmt.

Neben dem Tumor werden dabei jedoch auch gesunde Zellen angegriffen. Dadurch wird der gesamte Körper in Mitleidenschaft gezogen. Aus diesem Grund fürchten sich viele Menschen vor einer Chemotherapie und deren teilweise starken Nebenwirkungen.

In diesem Artikel erfahren Sie, was bei der Chemotherapie passiert und warum mit ihr teilweise massive Nebenwirkungen einhergehen. Er erklärt, welche das sein können und wie sie mithilfe der komplementären Tumortherapie gelindert werden können.

Chemotherapie - Was sind Zytostatika?

Der Begriff Chemotherapie wird heute fast ausschließlich in Zusammenhang mit der Behandlung von Tumorerkrankungen benutzt. Dabei meint Chemotherapie eigentlich sämtliche medikamentöse Behandlungen, bei der das Zellwachstum gehindert und Zellen zum Absterben gebracht werden. Neben Tumorzellen können das auch Viren oder Bakterien sein. 

Bei der Behandlung bösartiger Tumore kommen im Rahmen der Chemotherapie Zytostatika zum Einsatz. Diese Substanzen werden häufig auch als Zellgifte bezeichnet und hindern Zellen an deren Teilung bis hin zu Absterben. Häufig werden Zytostatika in Form von Infusionen verabreicht und gelangen so ins Blut und zum Tumor des Patienten. Sie verhindern, dass sich Tumorzellen teilen und vermehren, weshalb Zytostatika häufig auch als Zellstopper bezeichnet werden.


Wieso entstehen Nebenwirkungen durch die Chemotherapie?

Da sich bösartige Tumorzellen besonders häufig teilen, sind diese von der Wirkung der Zytostatika auch besonders stark betroffen. Es gibt jedoch auch gesundes Gewebe, das schnell wächst und somit ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen und angegriffen werden kann. Das ist besonders bei Haarwurzeln, der Haut und Schleimhäuten der Fall. Daraus entstehen die bekannten Nebenwirkungen der Chemotherapie wie zum Beispiel Haarausfall oder ein geschwächtes Immunsystem.


Typische Nebenwirkungen der Chemotherapie

Wie bereits gesagt, hat die Chemotherapie nicht nur einen Einfluss auf den Tumor, sondern auch auf Zellen des gesamten Körpers, welche sich schnell vermehren. Folgende Symptome und Nebenwirkungen sind bei einer Chemotherapie deshalb besonders häufig:

  • Ausfall der Haare
  • Entzündung der Schleimhäute
  • Blutarmut
  • Trockener Mund
  • Blutbildungsstörungen
  • Fatigue: Starke Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsstörung
  • Übelkeit und Erbrechen

© Photographee.eu - fotoliaEine Chemotherapie ist eine große Belastung für den Körper. (© Photographee.eu - fotolia)


Wie kann ich die Gesundheit meines Körpers mit der komplementären Onkologie unterstützen?

Die komplementäre Tumortherapie kombiniert die Chemotherapie mit natürlichen Therapien. Dadurch kann der Erfolg der Chemotherapie des Arztes einerseits verstärkt und die aus der Chemotherapie resultierenden Nebenwirkungen effektiv reduziert beziehungsweise vermieden werden.

Mit natürlichen Therapiebestandteilen werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert, was ihn zur eigenständigen Bekämpfung des Tumors befähigt. Damit können das Immunsystem wiederhergestellt, die Heilungschancen erhöht, eine Metastasierung und Rückfälle vorgebeugt und unangenehme Nebenwirkungen reduziert werden.

Bestandteile der biologischen Tumortherapie sind zum Beispiel

  • Entsäuerung
  • gesunde Ernährung
  • Sanierung von Störfeldern
  • die Reduktion psychischer Belastungen
  • Bewegungstherapie

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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