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Das Reizdarmsyndrom: Durch präzise Diagnose gezielt behandeln

Dr. Striebel

von
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© Remistudio - fotoliaEine präzise Diagnose ist eine wichtige Voraussetzung für eine effektive Therapie. (© Remistudio - fotolia)Es kommt immer wieder vor, dass Patienten/innen mit Bauchbeschwerden, Blähungen, Bauchschmerzen oder Stuhlgangsveränderungen durch die schulmedizinische Diagnostik gehen und nach dem Ausschluss von Polypen und Entzündungen im Darm die Diagnose „Reizdarmsyndrom“ gestellt wird.

Es handelt sich dabei also um eine reine „Ausschlussdiagnose“. Die Behandlung bleibt oft unbefriedigend und man fühlt sich als Patient entweder nicht ernst genommen oder hilflos.

Welche Untersuchungen können bei der Diagnose helfen?

Stuhlfloraanalysen und Bluttestungen auf Nahrungsmittelallergien vom verzögerten Typ (Typ III; IgG vermittelt) lassen bei der überwiegenden Anzahl der Patienten die Beschwerden deutlich bessern bis vollständig normalisieren, da nun gezielt nach den Ergebnissen behandelt werden kann.

Nahrungsmittelallergien vom verzögerten Typ werden vom Patienten häufig nicht oder kaum bemerkt. Höchstens als leichte Müdigkeit nach einer normalen Mahlzeit. Auch Verstopfungen oder weicher Stuhlgang können die Folge sein.

Das im Darm freigesetzte Histamin bewirkt lokale Mikroentzündungen, die in der Darmspiegelung nicht sichtbar sind und kann auch zu einer vermehrten Durchlässigkeit des Darmes führen (Im englischsprachigen Raum nennt man das: „Leaky-Gut-Syndrom“.). Ist die Filterfunktion der Darmschleimhaut auf diese Weise gestört, tauchen Eiweiße im Blut auf, die das Immunsystem als fremd erkennt und es entsteht ein Teufelskreis mit zunehmenden Allergien auf Nahrungsmittel.

Das durch die allergische Reaktion freigesetzte Histamin gelangt auch ins Blut und kann Konzentrationsstörungen bis hin zu einem Benommenheitsgefühl auslösen, je nach Stärke der Reaktion.

Eine Veränderung der Darmflora im Sinne von Mängeln guter Bakterien (Dysbiose) kann zu einer Immunschwäche, im Sinne einer Infektneigung, führen.

Wenn sich zusätzlich Fäulniskeime im Darm eingenistet haben, kommt es darüber hinaus zu einer vermehrten Toxinbelastung mit erhöhtem Entgiftungsbedarf der Leber.

Auch Pilzbelastungen des Darmes können die Folge sein.

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?

Die Nahrungsmittelallergien lassen sich mit Hilfe der Bioresonanztherapie sehr erfolgreich und schmerzfrei behandeln, so dass Patienten/innen die allergischen Nahrungsmittel nicht dauerhaft meiden müssen.

Ein Leaky-Gut-Syndrom bzw. eine veränderte Flora lassen sich ebenfalls gut behandeln.

Die hochdosierte Einnahme von guten Darmbakterien (gezielt und individuell nach dem Ergebnis der Stuhlfloraanalyse) erfolgt in der Regel für zwei bis drei Monate und wird unter Umständen (beim Vorliegen von Fäulniskeimen) und dem dadurch erhöhten Toxinaufkommen ergänzt mit der Einnahme eines Vulkangesteines. Es ist in der Lage, diese Giftstoffe im Darm zu binden und auszuleiten.

Zusätzlich kann es helfen, passende homöopathische Mittel zu geben. Unter Anwendung der oben genannten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen löst sich die Diagnose Reizdarmsyndrom in aller Regel in Wohlgefallen auf.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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