Das jameda-Interview: 9 Fragen an Herrn Andreas Greve

Herr Greve

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© GreveHerr Greve praktiziert als Arzt in Ahrensburg. (© Greve)Ärzte haben einen besonderen Blick auf die Welt der Medizin. Damit Patienten hinter die Kulissen des Gesundheitswesens blicken können, stellt jameda Herrn Andreas Greve interessante Fragen zu seinen Erfahrungen als Arzt.


jameda
: Herr Greve, was hat Sie motiviert, Arzt zu werden und warum haben Sie sich für Ihre Spezialgebiete entschieden?

Herr Greve: Medizin ist sowohl naturwissenschaftlich als auch ein Handwerk und bietet die Möglichkeit, Menschen zu behandeln und zu helfen. An der inneren Medizin hat mich die häufig detektivische Arbeit fasziniert, die es benötigt, um Erkrankungen zu erkennen.

jameda: Worin liegt Ihr Tätigkeitsschwerpunkt und was macht diesen so besonders?

Herr Greve: Überwiegend bin ich gastroenterologisch tätig, das heißt, ich führe meistens Magen- und Darmspiegelung durch. Besonders daran ist, dass dies eine sehr handwerkliche Tätigkeit ist, wofür man sehr viel Fingerspitzengefühl braucht, zusätzlich aber auch Fachwissen um die Erkrankungen, die dahinter stecken können, zu erkennen und zu behandeln.

jameda: Gibt es im medizinischen Bereich ein Vorbild, das Ihre Laufbahn besonders geprägt hat?

Herr Greve: Das ist sicher mein früherer Oberarzt, von dem ich sehr viel gelernt habe. Er war sehr analytisch, extrem belesen und hat mir das gesamte Spektrum der Inneren Medizin beigebracht.

jameda: Gibt es aktuell Hilfen oder Neuerungen, die Ihnen Ihren Praxisalltag erleichtern können?

Herr Greve: Sicherlich wird die zunehmende Digitalisierung in der Medizin das Arbeiten in der Praxis ändern und einige Dinge deutlich erleichtern.

jameda: Wo sehen Sie in Ihrem Fachgebiet die größten Herausforderungen für die Zukunft?

Herr Greve: Mangelnder Nachwuchs.

jameda: Was wird an Ihrem individuellen Umgang mit Ihren Patienten besonders geschätzt?

Herr Greve: Das sollten Sie meine Patienten fragen. 

jameda: Was schätzen Sie an Ihren Patienten besonders?

Herr Greve: Ich glaube, jeder Arzt bekommt die Patienten, die er oder sie verdient und die zu ihm oder ihr passen. Ich bin mit meinen Patienten sehr zufrieden.

jameda: Gibt es ein besonderes Patientenerlebnis, das Sie nie vergessen werden?

Herr Greve: Da gibt es nicht das eine herausragende Ereignis, sondern es ist die Summe von vielen kleinen positiven Begebenheiten, die meinen Beruf so schön machen.

jameda: Welchen Gesundheitstipp möchten Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?

Herr Greve: Da würde ich nach Paracelsius antworten: Die Menge macht das Gift. Das heißt, nicht Einseitiges tun, auf wenig verzichten, aber nichts übertreiben. Und bewegen!

Zur Person

Waschechter Hamburger, aufgewachsen in Ahrensburg, Studium in Hamburg. Eine fantastische Ausbildungszeit im Marienkrankenhaus Hamburg mit vielen tollen Kollegen, zu denen ich zum Teil immer noch Kontakt habe. Niedergelassen seit 1998 wieder in der Stadt meiner Jugendjahre, Ahrensburg. Nach vielen Jahren in der Praxis immer noch zufrieden mit meinem Job!

Zur Praxis

Wir wollen eine Praxis sein, die sowohl hausärztlich als auch internistisch arbeitet und dabei ein umfassendes Angebot an Untersuchungen anbietet, um unseren Pateinten schnell und effektiv zu helfen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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