Das jameda-Interview: 9 Fragen an Frau Britta Bitzinfo_plain_20gr

Frau Dr. med. Bitz praktiziert in Hannover, Langenhagen und Laatzen als Radiologin und Nuklearmedizinerin. (© Cancho)

Ärzte haben einen besonderen Blick auf die Welt der Medizin. Damit Patienten hinter die Kulissen des Gesundheitswesens blicken können, stellt jameda Frau Dr. med. Britta Bitz interessante Fragen zu ihren Erfahrungen als Radiologin und Nuklearmedizinerin.

jameda: Frau Dr. med. Bitz, was hat Sie motiviert, Ärztin zu werden, und warum haben Sie sich für Ihre Spezialgebiete entschieden?

Dr. med. Bitz: Den Wunsch, Ärztin zu werden, hatte ich schon, als ich in die Schule kam. Wieso das so war, kann ich heute gar nicht mehr sagen, zumal es in meiner Familie bis dato keine Mediziner gab. Während meiner Schullaufbahn verfestigte sich der Wunsch. Zum einen, weil ich immer schon sehr naturwissenschaftlich interssiert war. Zum anderen, weil mir ein Beruf vorschwebte, bei dem ich viel mit anderen Menschen zu tun habe und gleichzeitig anderen helfen kann.

jameda: Worin liegt Ihr Tätigkeitsschwerpunkt und was macht diesen so besonders?

Dr. med. Bitz: Mein Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der onkologischen Bildgebung, hier insbesondere in der Schnittbilddiagnostik (MRT und CT) und in der Funktionsdiagnostik mit radioaktiven Stoffen (Nuklearmedizin) und insbesondere der PET/CT-Diagnostik, der Kombination aus beidem.

Gerade im Umgang mit zum Teil schwer kranken Patienten ist es oft schwierig, die richtigen Worte zu finden. Hier versuche ich, möglichst einfühlsam auf die Patienten einzugehen, auch beim Überbringen schlechter Nachrichten.

jameda: Gibt es im medizinischen Bereich ein Vorbild, dass Ihre Laufbahn besonders geprägt hat?

Dr. med. Bitz: Nein, ich hatte immer viele Vorbilder und kann nicht eine einzelne Person benennen.

jameda: Gibt es aktuell Hilfen oder Neuerungen, die Ihnen Ihren Praxisalltag erleichtern können?

Dr. med. Bitz: Computergestützte Bildauswertung kann dazu beitragen, winzigste Veränderungen zu entdecken, wird aber nie die persönliche Befundung ersetzen können.

jameda: Wo sehen Sie in Ihrem Fachgebiet die größten Herausforderungen für die Zukunft?

Dr. med. Bitz: Die technischen Fortschritte so zu nutzen, dass sie vor allem dem Patienten zugute kommen.

jameda: Was wird an Ihrem individuellen Umgang mit Ihren Patienten besonders geschätzt?

Dr. med. Bitz: Ich hoffe, dass ich auf jeden Patienten individuell eingehe, und immer versuche, alles für ihn verständlich zu erklären. 

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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