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Konservative Behandlung oder OP? Diese Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Hallux valgus

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© SyntellixWelche Behandlungsmethoden kommen bei einem Hallux valgus in Frage? (© Syntellix)Ein Hallux valgus kann mit der Zeit ziemlich schmerzhaft sein. Er kann in einen Gelenkverschleiß münden sowie die kleineren Nachbarzehen in Mitleidenschaft ziehen. Manche finden keine passenden Schuhe mehr oder tun sich mit dem normalen Laufen schwer. Ärzte behandeln den Hallux valgus zwar häufig konservativ. Aber wenn diese Behandlungen nicht ausreichen, ist eine Operation die Therapie der Wahl.

Hallux valgus ohne OP behandeln 

Die konservative Behandlung bei Hallux valgus soll Schmerzen lindern und verhindern, dass der Großzeh weiter deformiert wird. Sie umfasst folgende Maßnahmen:

  • Sie erhalten Informationen und Tipps zur Fußgesundheit. Außerdem erlernen Sie Verhaltensweisen, die für Ihren Fuß gesünder sind. Dazu gehören unter anderem regelmäßige Fußgymnastik, die Ihre Füße entspannen und die Muskulatur kräftigen. Außerdem erfahren Sie, welches Schuhwerk bei Hallux valgus am besten geeignet ist. Ihre Schuhe sollten aus weichem Material bestehen, weit statt spitz zulaufend sein und niedrige Absätze haben. Das Tragen hoher Hacken gilt als wesentliche Ursache für einen Hallux valgus, weil auf den Vorderfuß ein enormer Druck einwirkt.
  • Gegen die Schmerzen bei Hallux valgus helfen Schmerzmedikamente. Gut wirksam sind sogenannte Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR). Häufig eingesetzte Wirkstoffe sind Ibuprofen, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure (ASS). Die Arzneien wirken nicht nur schmerzlindernd, sondern auch entzündungshemmend.
  • Physikalische Therapie in Form von Physiotherapie (Krankengymnastik) oder manueller Therapie.
  • Orthopädische Hilfsmittel: Beispiele sind Zehenpolster, Zehenspreizer, Einlagen, Ballenrollen oder Orthesen. Letztere stabilisieren und entlasten das Grundgelenk des großen Zehs und sollen seine Fehlstellung korrigieren.

OP bei Hallux valgus

Manchmal ist der Hallux valgus jedoch so weit fortgeschritten, dass konservative Behandlungen keinen ausreichenden Erfolg mehr bringen. Ziel der Hallux-valgus-OP ist, die Schmerzen zu lindern und die Fehlstellung des großen Zehs operativ zu korrigieren. Sie dient außerdem dazu, die normale Anatomie und Funktion des Fußes wiederherzustellen. In folgenden Fällen raten Ärzte zu einer Operation:

  • ausgeprägter Hallux valgus
  • erhebliche Schmerzen
  • hoher Leidensdruck, verminderte Lebensqualität
  • Druckstellen und Geschwüre am Fuß
  • Funktionseinschränkungen des Fußes
  • fortschreitende Verformung des Großzehs
  • drohende Arthrose des Großzehengrundgelenks
  • Ausweitung auf die Kleinzehen und drohende Deformation

Es gibt heute für Hallux-valgus-Patienten unzählige Operationstechniken. Welche ein Chirurg wählt, hängt vom Schweregrad der Fehlstellung ab. Die wichtigsten OP-Möglichkeiten sind:

  • Chirurgen tragen den Knochenvorsprung ab – meist genügt dies jedoch nicht, um den Hallux valgus zu beheben.
  • Korrektur der Sehnen, Gelenkkapsel und der Stellung des Großzehs: Bei mittlerem und schwerem Hallux valgus durchtrennt der Operateur meist den ersten Mittelfußknochen und oft auch das Grundglied des Großzehs. Dadurch bringt er den Zeh wieder in die richtige Position, sodass er geradesteht (Osteotomie). Die Ärzte fixieren den Knochen meist mit einer Metallplatte, Drähten oder kleinen Schrauben. Meist verbleiben Implantate aus Titan als „Fremdkörper“ im Fuß. Es gibt aber auch neuartige Schrauben aus Magnesium, die sich schrittweise auflösen und in Knochen umwandeln.
  • Manchmal versteifen Ärzte zusätzlich das Großzehengrundgelenk oder das erste Mittelfußgelenk (Arthrodese).
  • Beim Hammerzeh und Krallenzeh ist eine PIP-Arthrodese möglich. Dabei versteifen Ärzte das Mittelgelenk des Zehs (proximales Interphalangealgelenk, abgekürzt PIP). Es gibt unterschiedliche Implantatformen, welche aus den gleichen Materialien wie beim Hallux valgus bestehen – nämlich entweder aus Edelstahl und Titan oder aus resorbierbarem Magnesium.
  • Wenn das Grundgelenk aufgrund von Gelenkverschleiß (Arthrose) zu stark geschädigt ist, entfernen Ärzte es operativ (Resektionsarthroplastik).

© DragonImages - fotoliaDurch hohe Schuhe sind besonders Frauen häufig von einem Hallux valgus betroffen. (© DragonImages - fotolia)Eine Operation behebt die Fehlstellung. In den meisten Fällen bessern sich die Beschwerden dadurch. Sie können Ihren Fuß wieder stärker belasten und das Laufen fällt leichter. In seltenen Fällen kann sich der Hallux valgus allerdings erneut ausbilden.

Vorteile von MAGNEZIX®: Implantate, die zu Knochen werden 

MAGNEZIX® sind Implantate, die sich von selbst auflösen, wenn der Knochen verheilt. Ein zweiter Eingriff nach der Hallux-valgus-OP, bei dem ein Arzt die Schrauben entfernen muss, entfällt also. Die wichtigsten Vorteile sind:

  • Resorbierbare Implantate aus Magnesium geben Stabilität wie Schrauben aus Titan oder Stahl, und sind vielfach belastbarer als abbaubare Implantate auf der Basis von Zucker oder Milchsäure.
  • Die resorbierbaren Schrauben bestehen hauptsächlich aus dem Metall Magnesium, auf das der Körper schon von Natur aus angewiesen ist (u. a. bei der Knochenneubildung).
  • Das Magnesium in MAGNEZIX® regt das Knochenwachstum an und fördert die Knochenheilung.
  • Magnesium senkt zudem das Risiko von Infektionen, indem es beim Abbau ein antibakterielles Milieu bildet.
  • Magnesiumimplantate sind gut verträglich und die Bestandteile lösen keine Allergien aus.
  • Die Schrauben wandeln sich in Knochen um – es verbleibt also kein Fremdmaterial im Körper, das Probleme (Bewegungseinschränkungen, Schmerzen etc.) verursachen könnte.

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Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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