Schmerzen in der Kniekehle: Diese 9 Ursachen kommen in Frage

Priv.-Doz. Dr. Radke

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© fotolia - drubig-photoFür Schmerzen in der Kniekehle kommen viele verschiedene Ursachen in Frage. (© fotolia - drubig-photo)Schmerzen in der Kniekehle sind häufig und die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Was kann hinter den Beschwerden stecken? 

Wie wird die Diagnose gestellt?

Auch wenn die folgende Liste der Ursachen sehr lang erscheint, ist sie trotzdem nicht voll umfassend. 

Wichtig zu wissen ist, dass hinter Kniekehlenbeschwerden nicht nur eine banale Muskelzerrung steht, sondern eine ganze Bandbreite an Veränderungen mit zum Teil schwerwiegenden Konsequenzen. Es ist deshalb wichtig, die Beschwerden bei länger anhaltendem Schmerz fachärztlich abklären zu lassen.

Wenn sich die Kniekehlenschmerzen nach zwei bis fünf Tagen nicht beruhigen, sollte der Facharzt aufgesucht werden. Am besten zuerst der Orthopäde.
Er wird anhand der Beschwerde-Entstehung und der klinischen Untersuchung eine Arbeitsdiagnose stellen. Die Therapie kann in seltenen Fällen im Anschluss eingeleitet werden. Bestehen aber noch Zweifel an der Diagnose, sollten weiterführende Untersuchungen eingeleitet werden.

Anhand von Ultraschall lassen sich gut Raumforderungen in der Kniekehle darstellen. Auch Thrombosen können so ausgeschlossen werden. Der Orthopäde kann bei der Thrombose aber nur orientierend tätig sein.

In der Regel wird er noch ein Röntgenbild anfertigen, sodass z.B. eine Arthrose oder Knochentumoren ausgeschlossen werden können.

Eine MRT-Untersuchung ist insofern wichtig, da sie nicht nur die beste Darstellung der Situation vor Ort ermöglicht, sondern auch die Ursachen einer Bakerzyste wie z.B. Meniskusläsion, Arthrose oder Knieinstabilität darstellen kann. Auch die Gewebebeschaffenheit der ein oder anderen Raumforderung kann so besser eingegrenzt werden.

Wie die Bandbreite der Ursachen schon zeigt, ist eine Selbstabklärung durch den Patienten sehr schwierig. Daher die Empfehlung, den Arzt umgehend aufzusuchen, auch wenn ungefährliche Veränderungen häufig sind.

Die Behandlung der Kniekehlenschmerzen hängen im Wesentlichen von der Ursache ab.

1. Bakerzyste (Aussackung der hinteren Kapsel)

Klinisch entstehen Bakerzysten nicht plötzlich, sondern treten abhängig von der Ursache verzögert auf. Die häufigsten Ursachen sind akute oder degenerative Meniskusläsionen. Die Therpie-Option ist hier in der Regel die Gelenkspiegelung, um die Ursache zu beheben. Die Erfolgsrate ist hier sehr gut.

Arthrosen sind die häufigsten Ursachen für eine Bakerzyste. Hier entscheidet das Stadium der Arthrose über die Therapieform. Das Spektrum reicht von der konservativen Behandlung bis zur Prothese. Die Prothese beseitigt in jedem Fall die Ursache der Bakerzyste. Die Bakerzyste sollte nur dann von der Kniekehle entfernt werden, wenn eine Meniskusläsion und eine Arthrose ausgeschlossen werden können. Die Rückfallrate beträgt hier fünf bis zehn Prozent, je nach Darstellung.

Bei der Bakerzystenpunktion wird Flüssigkeit durch eine Spritze abgezogen. Sie hat nur einen vorrübergehenden Effekt und ist nicht zu empfehlen.


© monkeybusinessimages - iStockLanganhaltende Schmerzen in Knie sollten von einem Orthopäden untersucht werden. (© monkeybusinessimages - iStock)2. Ganglien (Sehnenscheidenaussackungen)

Ganglien sind Aussackungen der Sehnenscheide. Sie können unterschiedliche Ausmaße annehmen und dementsprechend sind die Beschwerden. In der Regel ist der Beschwerdebeginn schleichend, Sport kann ihn jedoch beschleunigen.

Auf dem Ultraschall ist die Raumforderung eher oberhalb des Gelenkspalts des Kniegelenks und an der Außenseite des Knies zu beobachten. Sie ist mit einer galertartigen Flüssigkeit versehen. Die Operation ist die einzige sinnvolle Maßnahme bei entsprechender Größe.

3. Enthesiopatien (Sehnenentzündungen)

Enthesiopatien sind häufig nach dem Sport zu beobachten. Joggen und regelmäßger Sport führen häufig zu Entzündungsreaktionen oberhalb des Wadenbeinköpfchens an der Knie-Außenseite. Als Behandlungsmöglichkeiten empfehlen sich vor allem Salbenverbände und Schmerz- bzw. entzündungshemmende Mittel. Krankengymnastik ist hier ebenfalls sinnvoll. In der Regel bessern sich die Symptome nach sechs Wochen.


4. Arthrose

Arthrose ist nicht nur die Ursache für Bakerzysten, sondern kann auch Schmerzursache sein, gerade im fortgeschrittenen Stadium. Als Therapie der Wahl empfiehlt sich ein stadienabhängiges Vorgehen vom Schmerzmittel bis zur Prothese. Die Erfolgsrate ist hier sehr gut.


5. Knieinstabilität (vorderer oder hinterer Kreuzbandriss)

Bei der Knieinstabilität kommt es in der Regel zu Kniebewegungen, die nicht geführt sind und somit Schmerzen in der Kniekehle verursachen. Bei der entsprechenden Indikation bzw. dem Tragen einer Schiene abhängig vom Ausmaß der Instabilität ist die Kreuzbandplastik die Therapie der Wahl.


6. Muskelfaserrisse

Ähnlich wie Enthesiopathien entstehen Muskelfaserrisse durch sportliche Aktivität. Häufig ist der M. bizeps femoris in Teilen betroffen. In der Regel reicht die konservative Therapie mit Salben und Krankengymnastik. Operationen werden nur bei funktionellen Ausfällen angesetzt. Abhängig vom Ausmaß des Risses ist der Erfolg mittelmäßig bis gut.


7. Tumore (Knochen und Weichgewebe)

Tumore können unterschiedlich beschaffen sein: gutartig und bösartig bzw. aus Knochen-, Weichteil- oder Knorpelgewebe. Das ist eine sehr seltene Ursache und gehört in die Hand eines Tumorzentrums. Die Erfolgsraten sind unterschiedlich und abhängig vom Tumortyp.


8. Infekte & Abszesse

Gerade nach Operationen oder Injektionen kann es zu einem Kniegelenksinfekt kommen. Er fängt mit Schmerzen in der Kniekehle an, bevor die typischen Veränderungen wie Schwellungen und Rötungen auftreten. Die Behandlung ist aufwendig. In der Regel geht sie mit einer Operation und langen Antibiotika-Einnahmen einher. Die Erfolgsraten sind abhängig vom Ausmaß des Infekts gut bis schlecht.


9. Gefäßchirurgische Ursachen

Gefäßchirurgische Veränderungen der Venen und Arterien sind keine orthopädische Domäne und sollen deshalb auch nicht weiter erläutert werden. Lediglich so viel sei gesagt: Der Orthopäde kann die groben Veränderungen des Gefäßsystems bereits im Ultraschall erkennen und entsprechend überweisen.

Gerade nach Operationen und orthopädischen Eingriffen bzw. bei Risikofaktoren für eine Thrombose, wie die Einnahme der Pille, Rauchen oder Ruhigstellung, sollte an die Thrombose gedacht werden. Bei entsprechenden Befunden sollte sie auch ein Gefäßspezialist abklären.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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06.02.2020 - 06:27 Uhr

Ich empfehle, nicht nur den schmerzenden...

von Angela

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29.01.2020 - 21:36 Uhr

Guten Abend, ich habe seit ein paar Tagen ein...

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von Beatrix S.

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von Frank K.

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14.10.2019 - 18:22 Uhr

Guten Tag, mein Kind 11 hat beim Fußball...

von Frau Emmermacher

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Hallo zusammen. Ich wollte auch fragen, ob so ein...

von Alex M.

... Schmerz wie bei mir bekannt sei. Wenn ich noch Im Bett liege und schlafe, tut mir die rechte Kniekehle weh. Gerade, dass ich das Bein ausstrecken kann. Venen sind sauber, das kann ich schon mal ausschließen. Danke im voraus. Sg

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Guten Tag ich hatte im Juni ein Mrt mit dem...

von Lukas L.

... Ergebniss Bakkerzyste und vorne Schleimbäutelentzündung. Diese Schmerzen habe ich seit einer Wanderung anfang mai mit 55 km und 2100 hm in 13h. Ich wandere extrem gerne und mache gerne Sport. Im Juli im wanderurlaub hatte ich oft schmerzen und musste anhalten und dehnen. Ein instabiles Sprunggelenk habe ich auch. Ab August dehnte ich mich täglich und ging zur physio um die bakkerzyste weg zu bekommen. Diese Woche war ich im wanderurlaub und merkte nach ca 500/600 hm bergab ein beginnendes stechen in der kniekehle. Zu mir ich bin 1,,80 gross 26 jahre und habe zurzeit ein übergewicht mit 97 kg. Wie kann ich die bakkerzyste zu 100% weg bekommen?? Ich würde alles dafür geben dass ich ohne schmerzen wieder wandern kann und dann nicht bloß 600 hm sondern wie vor 4 jahren 3000hm. Über eine Rückantwort wäre ich ihnen sehr dankbar

30.07.2019 - 17:42 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor Radke! Bin zufällig...

von Ly Trichies

... jetzt auf Ihrer Seite gelandet. Bin 40 Jahre alt, weiblich, 173cm groß und wiege 54 kg. Habe vor 3 Monaten wieder zu Laufen begonnen. Nach zwei Wochen schon wurde ich zu einer zwei Monatigen Pause gezwungen bedingt durch Schmerzen an der Knieinnenseite und in der linken Hüfte. Sogar wandern war nicht mehr möglich. Nach Therapie mit Laufpause war ich dann endlich wieder schmerzfrei. Habe das Knie in der Zwischenzeit mit Übungen versucht zu kräftigen und zu stabilisieren. Letzte Woche habe ich wieder begonnen zu laufen. Ging gut. Die letzten drei Tage war es mir nicht möglich zu trainieren. Bin viel gesessen und gelegen. Nach 1,5 Stunden Autofahrt gestern schmerzten auf einmal meine Knie am Abend. Vorderer Knieschmerz und hinterer Knieschmerz. Heute wollte ich wieder laufen gehen. Schmerzen sind aber noch da. Kann wieder nicht einmal mehr schmerzfrei gehen. Was kann das Problem sein und was kann ich dagegen tun? Wollte ihre Meinung dazu hören, da ich im Moment Versicherungstechnisch Probleme habe und Arztbesuche vermeide wenn möglich. Danke im Voraus für die Antwort.

25.07.2019 - 06:17 Uhr

Habe vorgestern im Fußballtraining recht früh...

von Matthias

... gemerkt, dass es zwischen Kniekehle und Wadenmuskulatur zu ziehen beginnt. durch Dehnen ging es kurzzeitig weg. 2 Nächte später ist es schlechter. Ich musste vorm aufstehen erst mal dehnen, um normal laufen zu können. Für mich fühlt es sich an, als wäre es eine muskuläre Ursache. Haben sie, als Spezialist, eine Vermutung oder Tipps was ich machen könnte?

13.07.2019 - 10:02 Uhr

Ich habe Beschwerden am ganzen Knie und in der...

von Bara

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07.07.2019 - 17:58 Uhr

Hallo Herr radke, Ich habe links eine...

von Steffi

... Fußheberschwäche und mir wurde vor 12 Wochen im selben Bein eine tibiakopf Fraktur zugezogen. Diese war nicht verschoben und keine große Stufen Bildung vorhanden. Seit 14 Tagen darf ich voll belasten. Jedoch tut mir beim laufen der Fuß weh und es zieht dolle in der Kniehkehle, so dass es lange ohne Krücken kaum geht.... Hab Dienstag den mrt Termin zur Abklärung aber vielleicht haben sie ja Erfahrung damit? Weiß nicht ob ich weiter voll belasten sollte LG Steffi

24.06.2019 - 00:21 Uhr

Guten Tag, mir ist das unangenehm jetzt. Ich bin...

von Marlene S.

... 42 Jahre und habe seit August 2018 starke Schmerzen in beiden Knien vorne. Ich wiege über 200 kg konnte bis dato aber gut laufen und ab dem letzten Jahr ganz plötzlich nicht mehr. Ich schlafe nachts kaum noch, da ich die Schmerzen nicht mehr aushalte und bleibe am liebsten nur noch Sitzen, aber wehe ich stehe auf, dann könnte ich losschreien so schlimm ist das.Ich kann die Knie nicht mehr gut ausstrecken ohne das es weh tut oder auch die Beine anheben. Ich war noch nicht beim Arzt, da ich es seitdem nicht mehr schaffe, das Haus zu verlassen und mit dem Krankentransporter holen lassen um mich zu heben, das möchte ich keinem Menschen antun. Habe auch eine Krankenhaus-Phobie. Weil ich mir da selbst nicht helfen kann, da es eine ungewohnte Umgebung ist. Ich nehme z.Zt. Diclofenac, auch als Gel, aber es hilft nichts mehr. Bitte was könnte das sein? Danke für Ihre Hilfe.

21.06.2019 - 10:25 Uhr

Vor einem Vierteljahr habe ich mit meinen...

von Lothar F.

... Enkelchen noch Fußball gespielt. Danach ging es mit mir abwärts. Hüftschmerzen, Schulterschmerzen, Handgelenkschmerzen, Wirbelsäulenschmerzen. Vor lauter Schmerzen kann ich keine Nacht mehr schlafen. Mein Orthopäde hat eine nicht operable, aber abgenutzte Wirbelsäule festgestellt (MRT). Auch die Hüftknochen wären meinem Alter entsprechend ok (Röntgen). Ich bin 81 Jahre, nur zur ihrer Info. Ein MRT dauert 3 Wochen, ein Termin beim Orthopäden ebenfalls. So zieht sich alles in die Länge. Nur die Schmerzen sind gegenwärtig. Ich hab nur eine Niere, drum habe ich Novaminsulfon gegen die Schmerzen bekommen. Damit geht es etwas besser, nur darf ich das nicht absetzen. Ich wohne in Hessen - Heusenstamm. Am Montag fange ich 6 x bei Physiotherapeuten an. Ob das was bringt?

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Hallo und guten Tag, vor 10 Tagen hatte ich eine...

von H. Schmidt

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Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 20.06.2019
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Sehr geehrter Herr Schmidt, schwer von der ferne zu sagen - trifft sich ja gut das Sie morgen den Arzt aufsuchen. Er wird sicher nach Bluterguss, Bakerzyste und Thrombose sehen. Dies wären die meines Erachtens warscheinlichsten Gründe. Gruß Sradke

25.05.2019 - 21:05 Uhr

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von P. Renate

... eine Sehne rauszieht. Aber beim Sitzen ist es weg. Kann kaum noch laufen, was kann das sein?

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 20.06.2019
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Liebe Renate, kommen Sie in meine SPrechstunde - muß ich mir ansehen. Gruß Sradke

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Hallo, habe seit 2-3 Jahren immer wenn ich Fahrrad...

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Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 20.06.2019
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Sehr geehrter Wolfgang, Orthopäde und SPortmediziner wäre das Beste. Danke für das feedback zu meinem Artikel. Gruß Sradke

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Hallo, seit gestern schnappt irgendwas in der...

von Diana S.

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Hallo, ich bin Halbmarathonläuferin und bin...

von Monica

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30.03.2019 - 06:20 Uhr

Gut erklärt

von Kirsc

27.03.2019 - 17:00 Uhr

Hallo, erst einmal super, dass es diese Seite...

von Lara

... gibt. Auch ich habe täglich Schmerzen in der linken Kniekehle-diese ist geschwollen-der Schmerz zieht sich bis zur Wade runter. Teilweise so schlimm, dass sitzen oder auch das Einschlafen schwierig ist bis zu unmöglich. Druck in dem Bereich geht dann gar nicht. Zeitweise parallel dazu Schmerz im rechten Arm. Eine Zeit lang habe ich in die Schulter Spritzen bekommen, um die Schmerzen dort zu lindern. Cortison schadet ja auf Dauer dem Körper. Diagnose Schulter: vermutl. der Platz für das Gelenk ist bei mir wohl zu klein. Also Sport gemacht. Spritzen ca. 1.5 J her. Schulter fast gut-mit Bewegungseinschränkung. Schmerzen im Arm teilw. geblieben. Vielleicht ist das mit Ursache, für die "Armkrämpfe" Das linke Bein schmerzt im Gegensatz dazu dauerhaft und nicht im Intervall.. Besuche beim Arzt bleiben erfolglos. Bakerzyste ist es nicht(Ultraschall) Aber eine Schwellung ist da. Ich sollte nun eine Knie-Bandage bekommen, trotz meines Hinweises, dass ich Druck kaum vertrage. Trage inzw. weite Hosen oder Röcke. Bin nicht übergewichtig und habe keine Bewegungseinschränkung vom Gelenk. Haben Sie eine Idee für eine Diagnosefindung? Zu welchem Arzt ich gehen kann. ich bin nicht gerade der Typ der auf die Tränendrüse drückt.- brauche aber trotzdem wirklich Hilfe und eine Diagnose. Ohne diese, bekomme ich von der Ärztin zB keine Physio. Wurde mir so gesagt.. Ich vermute etwas chronisches. da es mich nun bald Monate begleitet. Ich würde mich freuen, wenn Sie eine Idee für einen Lösungsweg für mich haben. Ich bin Mitte 40-rauche nicht-bewege mich gut.. Vielen Dank und Grüße

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von Marion

... konnte ich mein rechtes Bein plötzlich nicht mehr durchstrecken und hatte auch keine Kraft mehr im Bein. Daraufhin kam ich ins Krankenhaus, Verdacht auf Schlaganfall, was aber ausgeschlossen wurde. Seit zwei Wochen wieder daheim. Das Knie aber immer noch nicht besser und zwar kann ich es nicht durchstrecken noch anwinkeln sobald man mir in die Kniekehle greift bzw habe ich auch wie ein Stromschlag, der bis in die Wade zieht. Was kann das sein?? Es wurde geröntgt und das Knie soll jetzt am 7.3 zum MRT. Können Sie mir sagen, was das sein kann?? Hatte vor ca 2 Jahren in der Kniekehle eine Venenoperation. Ich würde mich über eine Antwort von Ihnen freuen Mit freundlichen Grüßen Marion

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Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 17.02.2019
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Hallo Helga bitten SIe um ein MRT Gruß PD Dr. med. Stefan Radke

06.02.2019 - 22:22 Uhr

Hallo...ich bin 43 jahre und meine frage ist...ich...

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... habe bestimmt schon seit mehreren monaten immer mal mehr oder weniger schmerzen in den beinen...im linken knie hat man einen meniskussriss.. festgestellt...aber erst vor vier wochen..mir machen aber mehr meine kniekehlen zu schaffen.und das wirklich schon seit langem.egal ob es beim sitzen oder beim laufen ist..sie sind wie geschwollen.es ist alles sehr unangenehm und ich fühle mich auch nicht mehr arbeitsfähig.Ich werde das nächste woche angehen und untersuchen lassen.sollten es wirklich nur bakerzysten sein?ich hatte letztens erst ein mrt links..da ist eine kleine festgestellt worden.aber mehr macht mir meine rechte kniekehle zu schaffen

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 17.02.2019
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Hallo Ramona, nach meiner Erfahrung sollten SIe ein Problem nach dem anderen abarbeiten. Meniskusläsionen können Kniekehlenschmerzen verursachen. Deshalb behandeln SIe erst das linke dann das Rechte Knie. Ihr PD Dr.med. Stefan Radke

06.02.2019 - 18:53 Uhr

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von Elke H.

... festgestellt .das war vor ca. 4 Jahen .Nach Arthroskopie .MRT und diversen anderen Untersuchungen am Knie habe ich seit einiger Zeit ( ca.5 Wochen ) Schmerzen in der Kniekehle ....woher kommen diese

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 17.02.2019
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Sehr geehrte Elke, Arthrose ist ohne Kenntnis des Untersuchungsbefundes eine wichtige Option - Artzhrse verursacht gerne auch eine Bakerzyste - sollte aber leicht ausschließbar sein Gruß PD Dr. med. Stefan Radke

06.02.2019 - 16:36 Uhr

Werter Herr Doktor. Seid meiner Kindheit und ich...

von Olaf K.

... bin jetzt 52 Jahre, habe ich im rechten Knie ein Problem. Wenn ich hocke oder mein Bein beim in's Auto einsteigen steif im Knie verdrehe kommt dieser Spannungsschmerz im Gelenk. Es fühlt sich an als ob eine Sehne überschnappt u d ich kann dann über Stunden auf diesem Bein. Icht mehr stehen.Erst nach Bein hochlegen über mehrere Stunden geht es wieder weg als wäre nicht's gewesen.Ich kann wärend dieser Zeit das Bein nicht durchdrücken und das Gelenk fühlt sich waklig an. Meine Frage ist , was passiert da in meinem Kniegelenk?Danke im voraus.Olaf

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 17.02.2019
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Hallo Olaf, ungewöhnlich - stellen SIe sich bei Ihrem Orthopäden vor. Wenn dieser nicht weiter kommt auch gerne bei mir. Gruß PD Dr. med. Stefan Radke

31.01.2019 - 15:07 Uhr

Sehr geehrter Herr Doktor Radke, ich habe seit...

von Michaela

... ein paar Tagen in der Kniekehle so wie ein stechen und ist schon etwas länger angeschwollen. Bei jeden Schritt fängt es zum ziehen an. Auch beim Treppensteigen. Was kann das sein?

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 17.02.2019
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Sehr geehrte Michaela, ich müßte SIe untersuchen um hier näheres zu sagen. Vielleicht suchen SIe Ihren Orthopäden des Vertrauens auf. Gruß PD Dr. med. Stefan Radke

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von F.

... recherchieren, was mein bereits über zwei Wochen andauernder Schmerz in meiner linken Kniekehle bedeuten kann und bin hier gelandet. Der Schmerz ist nicht ständig, eher blitzartig aber schon täglich. Es ist, als würde mir jemand in die Kniekehle mit voller Kraft drücken und damit meinen Halt nehmen. Dabei tut es auch weh. Es ist sehr unangenehm, vor allem, weil es so überraschend ist. Haben Sie einen Tipp für mich, wie ich handeln könnte? Mit freundlichen Grüßen J. F.

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 17.02.2019
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Sehr geehrter F blitzartige Beschwerden sind selten - vielleicht gehen SIe erstmal zum Orthopäden Ihrer Wahl sollte hier nicht bei rauskommen wäre der Neurologe der nächste Arzt. Gruß PD Dr. med. Stefan Radke

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Seit kurzem in beiden Kniekehle beim abwickeln...

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Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 17.02.2019
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Sehr geehrter Werner W Krämpfe sind selten strukturell bedingt. Eher muskulär - auch SIe sollten bei Fortbestehen einen HAusarzt ggf. Orthopäden aufsuchen. Gruß PD Dr. med. Stefan Radke

05.12.2018 - 19:43 Uhr

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von Neustein

... Kniekehle. Es zieht bis in den Fuß. Am schlimmsten nach längerem sitzen. Arzt sagte erst es käme vom Knie und jetzt sagt er es kommt vom Rücken. Habe auch Angst dass es eine Thrombose sein könnte

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 08.12.2018
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Sehr geehrte Frau von Neustein, Eine Thrombose geht in der Regel mit einer Schwellung einher. Ich empfehle trotzdem eine US Untersuchung zum AUschluß der selben und sonstiger Abnormalitäten. Gruß PD Dr. med. Stefan Radke

19.11.2018 - 12:29 Uhr

Ich habe seit drei Tagen auf der äußeren Seite der...

von Michael E.

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Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 27.11.2018
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Ich bitte um Verständnis das ich aufgrund der knappen Schilderung nicht zu einer Arbeitsdiagnose gelangen kann. Ich kann Ihnen nur empfehlen einen Fachmann aufzusuchen Gruß Ihr PD Dr. med. Stefan Radke Sradke

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von Brigitte L.

... meinem rechten Bein von oben bis unten in den Fuß. Am meisten tut es um das Knie rum weh , und zur Zeit richtig doll in der Kniekehle und mein Gefühl ist dass mein Bein so komisch spannt, als ob jemand von innen gegendrückt. Von der Optik ist mein rechtes Bein und hauptsächlich um das knie dicker, als das linke Bein.

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 06.11.2018
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Dies klingt nach einem Problem im Knieinneren. Bitte unbedingt abklären beim Orthopäden ! Ihr PD Dr. med. Stefan Radke

02.11.2018 - 15:42 Uhr

Hallo Herr Dr., Ich habe seit mehreren Wochen...

von Melly

... ein Stechen hinten linksseitig gelegen am Knie und Kniekehle. Die Abstände wo es sticht, werden immer kürzer. Auch in der Nacht passiert es. Dann kommt der stechende Schmerz, als ob jemand mit ein paar Messer reinsteckt, das dauert ein paar Sekunden, dann geht es weiter. Das passiert inzwischen häufiger. Egal ob beim Gehen oder in Ruhe. Nun tut das Knie selbst auch ab und zu schon weh und auch in der Kniekehle. Mein Termin ist erst Ende November beim Orthopäden. Was könnte es wohl sein? Viele Grüße.

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 06.11.2018
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Wichtig zu wissen wäre wann der Schmerz das erstmal auftrat, ob SIe dabei das Knie verdreht haben, auch Sie sollten sich unbedingt einer fachärztlichen Untersuchung unterziehen. Ein Meniskusschaden ist zumindst nicht sicher auszuschließen. Gruß Ihr PD Dr. med. Stefan Radke

24.08.2018 - 23:05 Uhr

Hallo Herr Dr., Ich habe seit zwei Wochen...

von Christine S.

... Schmerzen in der linken Kniekehle. Die Schmerzen treten auf, wenn ich das Bein angewinkelt habe zb. wenn ich mich auf den Boden setze. Das Sitzen schmerzt bereits und wenn ich dann aufstehe, ist der Schmerz kaum auszuhalten und es dauert einen Moment bis der sich wieder liegt und ich normal gehen kann. Ich bin der Meinung, dass es auch leicht angeschwollen ist. Ich habe keinen Sport oder ähnliches gemacht. Können Sie mir sagen, was das sein kann? Vielen Dank.

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 29.08.2018
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Sehr geehrte Christine, bei Schmerzen seit zwei Wochen wäre es am Besten sich in die Hände eines Orthopäden zu geben um die Schmerzen umfassend abzuklären. Gruß PD Dr. med. St.Radke

05.08.2018 - 17:42 Uhr

Hallo Herr Dr, Heute beim wandern spannte etwas...

von Devis M.

... hinten in der Kniekehle und als ich dann nach hause kam hatte ich starke Schmerzen hinten und das Abbiegen des Knies fällt mir auch schwer. Können Sie mir eine art Diagnose stellen oder eine Vermutung? Danke Grüsse Devis

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 06.08.2018
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Hallo Devis, kann wirklich alles sein - Bakerzyste ist allerdings meine erste Option. Lassen SIe doch ein Sono machen.Das könnte richtungsweisend sein. Gruß PD Dr. med. Stefan Radke

16.07.2018 - 23:26 Uhr

Hallo Herr Dr. Radtke, bei einem MRT wurde eine...

von Susanne

... Chondromalazie im medialen und lateralen Gelenkkompartiement 2 Grades, sowie Chondropatia patellae und Chondropathie des Patellagleitlagers 2 Grades festgestellt. Meniskusdegeneration 2 Grades ebenfalls. Außerdem eine 5,5 cm lange Bakerzyste die zum Zeitpunkt des MRT wenig gefüllt war. Mittlerweile ist die Zyste prall gefüllt. Mein Orthopäde rät nun zur Arthroskopie. Die Beschwerden habe ich seit ca. 3 Jahren. Ist die Gelenkspiegelung sinnvoll?

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 19.07.2018
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Liebe Susanne, der Beschreibung nach handelt es sich bei Ihrem Knie um erste verschleißbedingte Veränderungen die zu der Bakerzyste führen. Deshalb wäre für mich die ersten Fragen wie alt Sie sind und wie behindernd die Bakerzyste wirklich ist. Dies wäre für meine Behandlunsstrategie sehr wichtig, denn eine Arthroskopie kann bei den beschriebenen Befunden wenig ausrichten. Zu überlegen wäre daher eine offene Bakerzystenresektion bei entsprechenden Beschwerden und dem entsprechendem Alter. Gruß PD Dr. med. Stefan Radke

12.06.2018 - 22:00 Uhr

Sehr geehrter Dr.Radke. Ich wurde am 3.5.2018...

von Sonja

... Operiert. Ich hatte einen Kreuzbandriss und Meniskusriss. Nach der Operation schien alles okay, doch jetzt kann ich das Knie noch immer nicht richtig Beugen oder strecken, trotz Krankengymnastik und Lümpfdrainage. Am anderen Knie ist der Schleimbeutel sehr dick, den er gar nicht beachtet. Mein Orthopäde meint ich könne alles machen mit dem Knie. Und für ihn ist die Behandlung abgeschlossen. Nun bin ich mir nicht sicher was ich machen soll, desn dem Arzt vertraue ich nicht mehr. Soll ich zu einem anderen Orthopäden oder das machen was er sagt? Vielen dank im Voraus für Ihre Bemühung Sonja B.

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 14.06.2018
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Liebe Sonja, zunächst einmal muß man die Probleme des anderen Knie nicht operierten Knie außenvorlassen. Bezüglich des operierten Knies ist eine Problemanalyse ohne Untersuchung und bildgebender Befunde schwierig. Hinter einer mangelnden Beweglichkeit nach Knieoperation kann sich viel verbergen - deshalb würde ich Ihnen empfehlen eine 2.Meinung einzuholen gerne auch bei mir. Mit freundlichen Grüßen PD Dr. med. Stefan Radke

10.05.2018 - 13:55 Uhr

Sehr geehrter Dr. Radke Letzten Dienstag,...

von B. Pluta

... 08.05.18 war ich zu Sprechstunde bei einem Orthopäden mit anschließender Rötgenuntersuchung. Er stellte vollkommene Arthrose fest und riet zu künstlicher Knie-OP. Jetzt habe ich vergessen ihm eine Frage zu stellen, kann ihn aber nicht per Mail kontaktieren. Nochmals hin heißt lange Wartezeit und vielleicht umsonst. Er sagte, nach Knie-OP würde ich gerade gehen, die Schmerzen im Knie würden verschwinden und ich würde auch keine resultierenden Rückenschmerzen haben. Soweit die Theorie. Wie er auch festgestellt hat, kann ich mein Knie nicht vollkommen durchstrecken (frühere innere Meniskus-OP und Fehlstellung des Beins). Die Sehnen und Bänder sind verkürzt. Können Sie mir bitte logisch erklären, dass nach der OP die Sehnen und Bänder dann die richtige Länge haben und ich das Knie durchstrecken kann, um keine Schmerzen mehr zu haben ? Oder habe ich irgendwas nicht verstanden? Dank im Voraus und Grüsse

Priv.-Doz. Dr. Radke

Antwort vom Autor am 14.05.2018
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Radke

Sehr geehrter Herr Pluta, vielen Dank für Ihre interessante Frage. Aus Ihren Ausführungen kann man schließen, dass Ihre Arthrose schon fortgeschritten ist. Ein Streckdefizit durch verkürzte "Bänder" eigentlich hintere Kapsel ist abhängig vom Ausmaß der Arthrose. In der Regel entweder verursacht durch eine knöcherne Verformung oder eine Verkürzung der Kapsel. Um dies abschließend in Ihrem Fall zu beurteilen ist ein Röntgenbild notwendig. Ihre Frage zielt aber auf das operationstechnische Vorgehen ab. 1. Für ein voll streckbares und beugbares Kniegelenk muß der entstehende Beuge- und Streckspalt symmetrisch und gleich weit sein. Hierzu müssen die Sägeschnitte sorgfältig angelegt werden. 2. Ist dies geschehen wird abhängig von der Instrumentationstechnik (tibiafirst bzw. femurfirst) der Beuge bzw. Streckspalt instrumentiert und ausgemessen. Ist dieser symmetrisch und von adequatem Ausmaß kann das Knie voll gebeugt bzw. gestreckt werden. 3. Im Anschluß erfolgt die Instrumentation des korrespondierenden Streck- bzw. Beugespalt. Vorraussetzung für eine volle Beugung bzw. Streckung ist ein symmetrischer und gleich weiter Beuge- bzw. Streckspalt. 4. Damit dies aber auch wirklich so ist werden verschiedene Tests durchgeführt nämlich a) der der Weite des Beugestpalt nach eingesetzten Probe-komponenten. Hier hebt sich das Inlay bei Beugung wenn der Beugespalt zu eng ist. b) Umgekehrt ist die Streckung des Kniegelenks nicht bei 0° bzw. -5° kommt es zu einem Streckdefizit nach Verschluss der Kapsel. Hier kann nur gegengesteuert werden durch ein hinteres Kapselrelease und eine sparsame Oberschenkelnachresektion körperfern. Wurde all das konsequent durchgeführt und getestet ist eine Bewegungseinschränkung unwahrscheinlich. Ein streckdefizitbedingter Oberschenkelschmerz ist nicht zu erwarten. Sollten Sie noch weitere Fragen haben können SIe sich gerne an mich persönlich wenden. Mit freundlichen Grüßen PD Dr. med. Stefan Radke


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