Corona Virus: Alles über Hilfe aus der Naturheilpraxis

Herr Becher

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© shintartanya - AdobestockDie Naturhheilkunde bietet verschiedene Wege, sich gegen Corona zu rüsten. (© shintartanya - Adobestock)Bei virusbedingten Atemwegsinfektionen, so wie Corona, werden verschiedene Ebenen angesprochen. Wir haben Angst. Der Körper verbraucht ein erhöhtes Maß an Nährstoffen und Mineralien. Wir überlegen, wie wir unser Immunsystem stärken können. Was kann ich selber tun und was kann zum Beispiel ein Heilpraktiker für mich tun?

Virusinfektionen und Angst

Vielen Menschen macht die momentane Situation Angst. Angst vor Krankheit. Angst um die Gesundheit der Familie. Vielleicht sogar Angst, die ganzen Verschwörungstheorien könnten – zumindest zum Teil – stimmen und all das ist in irgendeiner Weise menschengemacht, aus dem Antrieb nach Macht oder Profit.

Mir wird wieder sehr deutlich, wie eng der Zusammenhang zwischen Körper und Geist ist und wie sehr sie sich gegenseitig beeinflussen.


Angst und der Körper

Körpertherapien bieten hier eine gute Möglichkeit, die Angst zu minimieren. Von der Körperebene aus, sich Spannungen und Verkürzungen anzuschauen und festzustellen, dass nach einer Stunde Therapie Körperräume größer sind, Muskelspannung geringer und Bewegungen fließender. In diesem Mehr entstehen auch plötzlich Raum für andere Gedanken, Optionen und Möglichkeiten.

Das funktioniert offenbar bei der Angst vor Viren ebenso gut, wie bei der Angst, meinen Partner zu verlieren oder einer Orgasmusstörung. Also ist mein erster Ratschlag: Kommen Sie in Bewegung. Am besten geeignet sind fließende Bewegungen wie Yoga, ThaiChi, Tango und gezieltes Brust- und Beckenschaukeln. Sie senken den Tonus und schaffen mehr Raum.


© jameda GmbHYoga kann auch zuhause durchgeführt werden. Im Internet finden Sie viele verschiedene Anleitungen. (© jameda GmbH)Atmung und Meditation

Der Atemraum ist ebenfalls ein lohnendes Trainingsfeld. Vertiefen Sie den Atem und machen Sie sich Ihren eigenen Atem bewusst. Anapana, QLB (QuantumLightBreath), Yoga-Wechselatmung und der Fokus auf ein verlängertes Ausatmen sind gute Möglichkeiten, den Atem zu beruhigen.

Apps für Ihr Smartphone unterstützen bei der Übung und der Atemkontrolle, denn im Ausatmen verlangsamen sich der Puls und der Herzschlag geringfügig. Wir kommen langfristig ein Stück aus dem Stress heraus.

Auch die Idee der Meditation kann helfen, Sie zu Ruhe zu bringen. Egal ob Sie wie ich Vipassana praktizieren oder eine andere, vielleicht geführte Meditation. Da Yoga-Kurse und Meditationsgruppen gerade nicht stattfinden, ist es eine schöne Idee, sich in Gedanken zu verabreden und zu festen Zeiten zu Hause zu meditieren.


Was bleibt noch zu tun?

Die ersten Vorschläge zielen eher auf die geistige, feinstoffliche Immunität ab und sorgen für etwas mehr Verbundenheit und Entspannung. Die Folgenden fokussieren die körperliche, stoffliche und biochemische Gesundheit. Denn wenn wir dem Virus nicht davonlaufen können und auch verstecken nicht hilft, müssen wir bestmöglich gerüstet sein.

Die ersten Tipps sind einfach umzusetzen, kosten kaum Geld und sind nach meinen Erfahrungen die effektivsten. Härten Sie Ihren Körper ab, zum Beispiel mit täglichen Kältereizen. Dabei ist es unwichtig, ob Sie altbewährt nach Pfarrer Kneipp kalte Güsse über Beine und Arme machen oder ein bewährtes Reibesitzbad. Auch die moderne und vielleicht etwas extrem anmutende Wim-Hoff-Atmung funktioniert zuverlässig. Hauptsache, Sie tun es!

Gehen Sie an die frische Luft – mindestens eine – besser zwei Stunden täglich und am besten in den Wald. Zwei Stunden im Wald sind noch nach einer Woche im Blutbild an den Abwehrzellen nachweisbar. Ein ganzer Tag im Wald sogar noch einen Monat danach. Sie können den Waldspaziergang auch mit einer Kneipptherapie kombinieren. Laufen Sie barfuß und atmen Sie dabei mit verlängertem Ausatmen.


Das Mentalfeld beklopfen

In der Praxis nutze ich MFT (Mentalfeldtechik), um Ängste abzubauen und eine verbesserte Aufnahme von Mitteln und Substanzen zu gewährleisten. MFT ist ein wunderbares Unterstützungstool für die Therapie. Oft reicht diese Methode schon allein aus, um Krankheitsverbesserungen herbeizuführen.


Überprüfen Sie Ihre Ernährung!

Seien Sie kritisch und essen Sie möglichst viel frisches Gemüse und Obst. Kochen Sie selbst und verzichten Sie auf Fertigprodukte und Tiefkühlkost. Machen Sie gerne einen Rohkosttag und bereiten Sie sich frische Smoothies zu.

Sie können auf Ihrem Spaziergang auch frischen Bärlauch und die zarten Knospen und Triebe der nun austreibenden Bäume pflücken und zu einem nahrhaften Baumsalat zusammenstellen. Die sekundären Pflanzenstoffe und das vorhandene Chlorophyll der Blätter stärken Ihre Abwehrkräfte und schützen die Zellen.

Rohkosttage und der Verzehr von Sellerie(saft)/ Meerrettich(saft)/ Kresse/ Knoblauch/ Schnittlauch und reichlich Bitterkräutern unterstützen ein basisches Milieu, die Funktion der Leber und sorgen für einen gesunden Darm.

Intermittierendes Fasten, der Verzicht auf Nahrung für 16 bis 18 Stunden, wenigstens an zwei bis drei Tagen in der Woche, aktiviert den zelleigenen Schutzmechanismus und lockert ein wenig den Drang nach übertriebener Vorratshaltung und Hamsterkäufen.

Ergänzend fertigen Sie sich eine Vorratsportion Knochenbrühe, trinken Sie täglich eine Tasse und machen Sie eine Knoblauch-Zitronen-Kur. Trinken Sie mindestens zwei Liter und verzichten Sie auf Alkohol.


© gpointstudio - iStockEine gesunde und ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für eine starke Immunabwehr. (© gpointstudio - iStock)Nahrungsergänzung und Vitamine

Für den Schutz der Schleimhäute und eine starke Barriere, die vor Erregern schützt, nehmen Sie 100 mg Zink täglich. Zusätzlich Vitamin A und K2. Die Einnahme von zusätzlichem Vitamin D3 in Dosierungen von bis zu 5.000 Einheiten täglich ist begleitend sinnvoll.

In der Praxis berechne ich eine individuelle Dosierung nach Laborwerten anhand des Laborparameters 25 OH. Ich stelle meine Patienten auf einen Pegel von 120 ng/ml ein. Colibiogen in der Potenz D4 schützt die Schleimhautbarriere homöopathisch. Darüber hinaus ist die Einnahme von 3 bis 4 g Vitamin C, Selen und OPC anzuraten.


Infusionen

In der Praxis wird häufig Vitamin C als Infusionen mit 7,5, 10 und 15 g angeboten. Die begleitende Gabe von Glutathion, einem der wichtigsten als Antioxidans wirkenden Stoffe im Körper, dient der Entzündungshemmung und dem Mitochondrienschutz.

Infusionen mit Aminosäuren zur Immunstimulation und mit neuroprotektivem Charakter werden ergänzt durch die Gabe von Alpha-Liponsäure, Vitamin B1 und B12. Mineralstoff- und Elektolytlösungen bieten eine gute Infusionsgrundlage und versorgen den Körper mit allen notwendigen Mineralien in ausreichender Dosierung.

Zur genauen Dosisbestimmung ist eine Laboruntersuchung sinnvoll und empfehlenswert. Für genaue Fragen zur Infusionstherapie und der neuraltherapeutischen Injektion von Colibiogen und Tymorell nutzen Sie gerne die Möglichkeit der Videosprechstunde.


Mikroimmuntherapie – die homöopathische Immunabwehr

Immer größere Bedeutung in der Praxis bekommt der begleitende Einsatz der Mikroimmuntherapie, die homöopathische Aufbereitung von RNA-Bestandteilen und Entzündungsmediatoren wirkt wie ein Katalysator und beschleunigt häufig den Therapieverlauf.

Die Formel EID mit ein bis zwei Kapseln am Tag zur allgemeinen Immununterstützung sowie die Formel MISEN mit einer Kapsel am Tag zur Regulierung der neuroeEndokrinen Immunachse bei Angstzuständen und Stress sind einige Mittel, die ich einsetze.


Säuren und Lakitze gegen Viren

Da wir von dem Virus wissen, dass er sich vor allem über die Atemluft, die Schleimhäute einschließlich der Augen und andere noch unbekannte Wege ausbreitet, können wir den Gesichtsbereich schützen, indem wir HOCL-Spray mehrfach am Tag auf Gesicht, Mund, Hände und jede andere exponierte Oberfläche sprühen. Besorgen Sie sich jetzt ein paar Flaschen, um vorbereitet zu sein.

Aus der medizinischen Literatur geht hervor, dass der Ansatz, Süßholz, also Lakritze, und Glycyrrhizinsäure einzusetzen vielversprechender ist. Bitte statten Sie sich mit der Lakritz-Tinktur aus. Ich empfehle zwei bis drei Mal täglich zwei Pipetten der Tinktur für eine solide Prophylaxe; mehr, wenn Sie den Verdacht haben, infiziert zu sein. Gehen Sie dann in jedem Fall zum Arzt.

Wenn Sie Disulfiram einnehmen, geben Sie die Tinktur in ein Glas heißes Wasser, warten Sie fünf bis sieben Minuten, bis der Alkohol verdunstet ist, und trinken es dann.

Soweit möglich verwenden Sie zu Hause und an Ihrem Arbeitsplatz einen mit HOCL gefüllten Luftbefeuchter, um alle paar Tage in jedem Zimmer mindestens 15 Minuten lang HOCL zu verdampfen.


Kräuter und Tees

Phytotherapeutisch wirken

  • Calendula
  • Kalmegh (Andrographis), auch als indische Echinacea bekannt
  • Rosmarin
  • Süßholz
  • Baikal-Helmkraut
  • Beifuß
  • Löwenzahn

Sie kommen in der Naturheilpraxis als Tees und Tinkturen zur Anwendung.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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