Heuschnupfen? Allergien? Infektanfälligkeit? Eigenbluttherapien helfen

Dr. med. Ingrid Maschke

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Die Eigenbluttherapie gehört zu den Reiz- und Regulationstherapien. Durch körpereigenes Blut wird im Körper ein Reiz gesetzt, der die Selbstregulation des Organismus anfacht. Ziel der Eigenblutbehandlung ist es, die allgemeine Abwehrkraft des Körpers zu steigern. Aus diesem Grund stellt sie eine sinnvolle Therapie bei hoher Anfälligkeit gegen Erkältungserkrankungen dar. Die Eigenbluttherapie hat jedoch auch positive Auswirkungen auf andere Krankheitsbilder, die eng mit unserem Immunsystem in Verbindung stehen. Besonders zu nennen sind hier allergische
Erkrankungen wie Heuschnupfen und Hauterkrankungen.

Ablauf der Behandlung
Bei der klassischen Eigenbluttherapie wird Blut aus der Vene entnommen und anschließend unverändert oder angereichert mit homöopathischen Mitteln in den Muskel injiziert. Das Blut enthält u. a. Informationen über durchlebte und abgeschlossene Krankheiten in Form von Antikörpern bzw. Gedächtniszellen.

Durch die Rückinjektion des Blutes ins Gewebe wird durch eine in Folge auftretende Abwehrreaktion diese Information dem Organismus wieder zugänglich gemacht. Durch den kurzen Aufenthalt außerhalb des Körpers erfahren bestimmte Stoffe im Blut eine geringfügige Veränderung. Die Immunabwehr deutet diese als Fremdsubstanzen und aktiviert das Abwehrsystem.

Meistens wird vor der Rückinjektion ein homöopathisches oder pflanzliches Medikament beigemischt um die Wirkung zu erhöhen und zu optimieren.

Indikationen

    • Akute und chronische Infektionen
    • Degenerative Prozesse (z.B. rheumatische Erkrankungen)
    • Blutbildstörungen, Immunstimulation und Rekonvaleszenz
    • Allergien
    • Hauterkrankungen, v.a. Ekzeme


Bei folgenden Anzeichen sollte keine Eigenbluttherapie angewendet werden:

    • Bestehende Entzündungen der Venen
    • Gerinnungsstörungen oder Behandlung mit Marcumar.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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