Homöopathie bei Sportverletzungen: Diese Globuli können die Beschwerden lindern

Nach einem Sturz können Gloubli die Therapie unterstützen (©fotolia-91703046-Monika Wisniewska)

Die Professionalisierung des Sports nimmt zu und immer mehr Menschen sind sportlich aktiv. Dadurch steigt die Zahl der Sportverletzungen weltweit. Die Behandlung in den ersten 12 bis 24 Stunden kann entscheidend für den weiteren Verlauf der Verletzung sein. Die Homöopathie kann in solchen Fällen eine sehr schnell wirkende und effektive Behandlungsmethode sein. Sie kann aber auch bei chronischen Erkrankungen des Sportlers eingesetzt werden.

Bei welchen Sportverletzungen kann Homöopathie helfen?

Indikationen der Homöopathie bei Sportlern  (zum Teil als Mitbehandlung zur schulmedizinischen Therapie):

  • Knochenfrakturen
  • Hallux rigidus
  • Entzündung der Fußsohlenfaszie/Fersenschmerz
  • Bandverletzungen (z. B. Sprunggelenksdistorsion/schwacher Knöchel)
  • Muskelrisse/Sehnen-Bänderverletzungen
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Achillessehnenentzündung/-riss
  • Schienbeinschmerz
  • Läuferknie
  • Patellarsehnenentzündung
  • Morbus Osgood-Schlatter
  • Meniskusriss
  • Seitenbandverletzung
  • Kreuzbandverletzung
  • Iliotibialband-Syndrom
  • Schleimbeutelentzündung
  • Muskelfaserriss
  • Leisten-/Adduktorenzerrung
  • Rotatorenmanschettenverletzung
  • Tendinitis/Sehnenentzündung
  • Schulterluxation/Schultersteife
  • Tennisellenbogen
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • LWS-Syndrom, Lumbalgien
  • HWS-Syndrom
  • Muskelkrämpfe
  • Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit
  • Herz-Kreislaufstörungen
  • Asthma bronchiale
  • Angst/Lampenfieber
  • Nervosität
  • Gesichtsverletzung (blaues Auge)
  • Erschöpfung
  • Kopfschmerz
  • Konzentrationsdefizit

Anhand der Symptomkonstellation und im Rahmen eines Anamnesegesprächs wird das Homöopathikum ausgewählt.

Die Wahl und Dosierung homöopathischer Mittel ist immer ganz individuell (© PhotoSG - Fotolia)
Wie läuft die Behandlung ab?

Die Homöopathie versteht sich als eine Therapie des einzelnen Individuums. Deshalb bewertet der Arzt nicht nur die krankheitsspezifischen, sondern vor allem die persönlichen Symptome, um eine Linderung der Beschwerden zu erreichen.

Damit ist gemeint, dass sich jede Krankheit bei jedem Patienten verschieden darstellen kann. Das kann dazu führen, dass zwei Sportler, die die gleiche Erkrankung haben, mit vollkommen unterschiedlichen Präparaten behandelt werden, weil sich die Krankheit bei beiden unterschiedlich äußert. Alle diese Faktoren bilden ein Gesamtbild, das dann zur Findung des geeigneten homöopathischen Präparates führt.

Durch die individuelle Mittelfindung können Selbstheilungskräfte aktiviert, viele chronische Erkrankung positiv beeinflusst und die Leistungsfähigkeit verbessert werden.  

Homöopathika, die besonders in der Sportmedizin zum Einsatz kommen, sind zum Beispiel:

  • Arnica montana
  • Aconitum
  • Bryonia
  • Rhus toxicodendron
  • Gelsemium
  • Natrium muriaticum
  • Nux vomica
  • Ruta
  • Phosphorus
  • Symphytum
  • Sulfur
  • Aurum
  • Platinum

Die meisten gesetzlichen und privaten Krankenkassen tragen die Kosten der Behandlung. .

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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