Kamille-Salbei-Mundspülung & -Umschlag für die Haut

Kamille-Salbei-Mischungen helfen bei Entzündungen und Wunden (© Kirill Grekov - Fotolia)

Kamille kann als Umschlag in der Wundbehandlung eingesetzt werden. Als Spülung wirkt sie Entzündungen entgegen. Dieser Artikel verrät Ihnen mehr über die Zubereitung. 

Wirkungen & Anwendungsgebiete

Kamille hlft, Krämpfe zu lösen, Entzündungen einzudämmen, Wunden zu heilen, Gerüche zu binden, den Hautstoffwechsel anzuregen und Bakterien in Schach zu halten. Ihre Wirksamkeit gilt aber als nicht belegt.

Der Kamille-Salbei-Umschlag wird traditionell zur Wundbehandlung verwendet. Die Kamille-Salbei-Spülung wird traditionell verwendet bei Entzündungen der Mundschleimhaut und Rachenentzündung.

Zubereitung des Kamille-Salbei-Umschlages

Sie brauchen:

Kamillenblüten z.B. 20 g

Salbeiblätter z.B. 20g

Mischen Sie beide Bestandteile zu gleichen Teilen. Zum Bereiten des Umschlags benötigen Sie:

  • 2 gehäufte Teelöffel der Teemischung
  • ¼ Liter kochendes Wasser
  • Mullläppchen, Mullbinde

Übergießen Sie die Mischung mit dem kochenden Wasser. Lassen Sie das Ganze 15 Minuten ziehen und seihen Sie den Satz ab. Ein Mullläppchen in der Flüssigkeit tränken und auf die zu behandelnde Stelle legen. Fixieren Sie das Läppchen locker mit einer Mullbinde. Nach dem Austrocknen Umschlag erneuern.

Zubereitung der Kamille-Salbei-Spülung

Sie brauchen zu gleichen Teilen Kamillenblüten z.B. 20 g und Salbeiblätter z.B. 20g. Mischen Sie die Bestandteile zu gleichen Teilen. Zum Bereiten der Spülung benötigen Sie dann:

  • 2 gehäufte Teelöffel der Teemischung
  • ¼ Liter kochendes Wasser

Übergießen Sie die Mischung mit dem kochenden Wasser. Lassen Sie das Ganze 15 Minuten ziehen und seihen Sie den Satz ab. Man spült mit der Flüssigkeit den Mund aus.


Wichtiger Hinweis:

Auch Hausmittel können Nebenwirkungen auslösen, deshalb sind sie nicht für alle Patienten geeignet. Wenn Sie überempfindlich auf Korbblütler reagieren, ist Kamille mit Vorsicht zu genießen. Sprechen Sie deshalb vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder periodisch wiederkehren, wird grundsätzlich die Rücksprache mit einem Arzt empfohlen.

 
 
 
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Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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