Kampferöl-Einreibung: Alles über Wirkung & Anwendung

Kampferöl wird bei verschiedensten Symptomen angewendet (© Floydine - fotolia)

Beim Kampferöl handelt es sich um das ätherische Öl des Kampferbaumes (lateinisch Cinnamomum camphora L.).

Es wird durch Wasserdampfdestillation aus dem Holz gewonnen, ist klar und hat einen scharfen Geruch, ähnlich wie Eukalyptus.


Folgende Wirkungen werden Kampferöl nachgesagt

im körperlichen Bereich:

  • herzstärkend und -anregend
  • atmungs- und kreislaufanregend
  • beruhigend und anregend
  • kühlend und wärmend
  • antiseptisch
  • beruhigend
  • schmerzlindernd
  • krampflösend
  • blähungstreibend
  • blutdrucksenkend und -steigernd
  • abführend
  • schweißtreibend
  • harntreibend
  • wurmtreibend.

Kampfer wird eine gewisse ausgleichende Doppelwirkung zugeschrieben, die abhängig ist vom jeweiligen Zustand des Patienten.


Das sind die Anwendungsgebiete

Kampferöl wird traditionell eingesetzt bei


Zubereitung und Anwendung

Sie brauchen:

  • 60 ml kaltgepresstes Pflanzenöl 
  • 20 Tropfen Kampferöl

Vermischen Sie die Öle und reiben Sie die betroffenen Stellen kräftig damit ein. 


Wichtiger Hinweis:

Auch Hausmittel können Nebenwirkungen haben und sind nicht generell für jeden geeignet. So kann Kampferöl Allergien verursachen, ist in hoher Dosierung giftig und kann zu einer Hautrötungen führen. Es sollte daher keinesfalls gewohnheitsmäßig anwendet werden. Nicht angewendet werden darf Kampferöl in der Schwangerschaft und bei Epilepsie. Sprechen Sie deshalb vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.


© Copyright Redaktionsteam Dr. Martens.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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