Majoran-Tee: Mehr über Anwendung, Wirkung & Zubereitung

Majoran-Tee eignet sich besonders gut bei Erkältungen (© dulezidar_iStock)

Majoran, auch als Majorankraut bezeichnet, wird bei Schnupfen und Erkältungskrankheiten bei Säuglingen, sowie bei Schnupfen bei Kleinkindern verwendet. Die Wirksamkeit bei den aufgeführten Anwendungsgebieten gilt als nicht ausreichend belegt.

Majoran-Tee wird traditionell verwendet bei krampfartigem Husten, Magen-Darm-Beschwerden und bei Schnupfen von kleinen Kindern.


Alles über die Zubereitung und Anwendung

Sie brauchen:

  • 1-2 gehäufte Teelöffel Majoran
  • ¼ Liter kochendes Wasser

Übergießen Sie den Majoran mit kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee 5 Minuten ziehen und seihen Sie den Satz ab. Man trinkt 1-2 Tassen täglich schluckweise.


Wichtiger Hinweis:

Auch Hausmittel können Nebenwirkungen haben und sind nicht generell für jeden geeignet. So enthält Majoran zum Beispiel die Inhaltsstoffe Arbutin und Hydrochinon in niedrigen Konzentrationen. Hydrochinon ist im Tierversuch krebserregend. Die Anwendung von Hydrochinon-Zubereitungen auf der Haut kann zu Pigmentstörungen führen. Berichte über entsprechende Nebenwirkungen von Majoran-haltigen Salben liegen nicht vor. Angesichts der nicht ausreichend geklärten Risiken sollte dennoch eine Anwendung auf der Haut, zum Beispiel von Salben, die Majorankrautextrakt enthalten, bei Säuglingen und Kleinkindern nicht erfolgen. Sprechen Sie deshalb vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Majoran-Zubereitungen sind nicht für einen längerfristigen Gebrauch geeignet.

 

© Copyright 2018. Redaktionsteam Dr. Martens.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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