Psychosomatische Probleme mit Hypnose auflösen: So funktioniert's

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© Andrzej Wilusz - fotoliaPsychosomatische Störungen werden oft verdrängt, wodurch schwere Folgen entstehen können. (© Andrzej Wilusz - fotolia)In den Tiefen des Unterbewusstseins halten sich oft unverarbeitete Lebensituationen auf, manchmal sogar Traumata. Das kann anfangs zum Schutz unserer Psyche dienen. Wären sie uns ständig bewusst, könnten wir unser Leben schlecht aushalten und unseren Weg nicht gehen.

Doch auch diese tief in uns vergrabenen Dämonen möchten wahrgenommen werden und sich Gehör verschaffen.

Wenn wir uns weigern, sie aus nur allzu verständlichen Gründen zu beachten, machen sie sich subtil bemerkbar. Das kann sich in ganz unterschiedlichen Formen äußern, wie z.B. durch:

Psychische Störungen können sich auch auf den Körper auswirken

Auch chronische Schmerzen können sich zeigen. Da gibt es dann oft eine Vorgeschichte von mindestens zwei Jahren mit anhaltenden Klagen über wechselnde körperliche Symptome, die durch keine diagnostizierbare körperliche Krankheit erklärt werden können. Oder bekannte körperliche Erkrankungen erklären nicht das Ausmaß und die Schwere der Schmerzen und das damit verbundene Leiden.

Psychologische Hilfe ist keine Schande!

Es ist schon ein großer Schritt anzuerkennen, dass solche Beschwerden psychisch bedingt sind. Oft wird ein jahrelanger Leidensweg durch das Unverständnis der Mitmenschen verstärkt. Noch eine Generation vor uns war es in Deutschland nahezu undenkbar, sich professionelle Hilfe zu holen. Einige Menschen verbittern dann und werden in die Einsamkeit getrieben. Manch einer schafft es aus eigener Kraft, wieder Freude am Leben zu finden, vor allem bei einem guten sozialen Umfeld. Das ist aber oft nicht gegeben.

Heute ist es glücklicherweise keine Schande mehr, sich in psychosomatische Behandlung zu geben. Es gibt einige sehr gute Therapieformen. Auch Familienaufstellungen oder eine lösungsorientierte Gesprächstherapie kann helfen. Eine sehr gute Möglichkeit ist auch die Hypnosetherapie. 

So kann Hypnose helfen, psychosomatische Probleme zu lösen

Bei dieser Form führt der Therapeut den Klienten in einen Trancezustand. Er muss aber keineswegs befürchten, dass er in diesem Zustand die bewusste Kontrolle abgibt.

Er befindet sich lediglich in einer sehr entspannten Phase, in der er einen erleichterten Zugang zu seinem Unterbewusstsein hat. Jetzt kann er längst vergessene Lebensituationen noch einmal in Begleitung des Therapeuten erleben.

Der Therapeut hilft dem Klienten, die Ursachen der individuellen Problematik aufzulösen und führt anschließend wieder behutsam in den vollen Wachzustand zurück. Oft genügen wenige Sitzungen.

So ist es möglich, eine leidensfreiere und freudvollere Zukunft zu gestalten, auch wenn die Vergangenheit immer ein Teil unseres Lebens bleiben wird.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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