Auflösung von traumatischen Erlebnissen durch Hypnose?

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Die Hypnose im Allgemeinen löst physische und psychische Probleme schnell und sehr effektiv. Ganz besonders effektiv ist die Hypnose dann, wenn man mit der s.g. Regression arbeitet.

Regression bedeutet, wir leiten das Unterbewusstsein im hypnotischen Zustand professionell in DAS auslösende Ereignis. Meistens gibt es nur eines oder wenige solcher Ereignisse. Oft liegen sie vor der Zeit, an die man sich überhaupt bewusst erinnern kann. Dennoch hat das Unterbewusstsein diese Information bekommen und die Folgen können immens sein.

Erwachsene bemühen sich häufig darum, eine Erklärung dafür zu finden, weshalb eine Beschwerde existiert. Sie suchen etwas, das Sinn macht. Manchmal ist es dann auch so und manchmal deckt das Unterbewusstsein komplett andere Dinge auf. Aber egal wie es ist, das Wichtigste ist, diese Dinge im hypnotischen Zustand zu FÜHLEN und auf eine andere Erlebensebene zu bringen. Dann ist man das störende oder krankmachende Thema für immer los.

In der Hypnose verändert man seine innere Welt. Es ist ein Mythos, dass man in der Hypnose ein traumatisches Ereignis, welches vorher nicht bekannt war, hervorholt und den Patienten, dann in diesem Traum belässt. Ein gut ausgebildeter Therapeut wird das Problem während der jeweiligen Sitzung bearbeiten. Dadurch tritt eine sofortige Besserung ein.

Wichtig ist, das oder die ersten auslösenden Ereignisse zu bearbeiten. Die meisten Menschen haben den Eindruck, dass es sehr viele Ereignisse im Leben gibt oder geben könnte, die eine Problematik auslösen. In der Regel ist es jedoch so, dass es lediglich eine oder sehr wenige Initialzündungen gab, die etwas hervorrufen und die anderen Ereignisse sich „nur“ erschwerend darauf setzen. Wenn man den Ursprung findet, ist das Problem gelöst, egal wie viele andere Ereignisse noch im Laufe eines Lebens dazu kommen. 

Man kann es sich vorstellen, wie ein rostiges Auto: Sie können einfach Farbe darüber malen oder das Auto schön lackieren. Das wird dann auch erst einmal gut aussehen, aber der Rost wird in absehbarer Zeit wieder hervorbrechen.

Man könnte aber auch den Rost endgültig entfernen und das Auto dann lackieren und pflegen und es wird schön bleiben. So wirkt regressive Hypnose.

Indikationen für regressive Hypnose sind z.B.:

  • Raucherentwöhnung
  • Gewichtsabnahme
  • Essstörungen
  • Sexuelle Probleme (z.B. zu frühe Ejakulation, Impotenz)
  • Prüfungsangst
  • Leistungsblockaden
  • Depressionen
  • Cholerisches Verhalten
  • Panikattacken
  • Burnoutprävention und -behandlung
  • Missbrauch
  • Verabschiedungsprozesse (auch bei Todesfällen)
  • Schuldgefühle

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (39)

Petra J., 02.07.2021 - 02:19 Uhr

Ich in 47 Jahre alt leide unter Depressionen, Verlustängsten ...., aber am meisten leide ich darunter , dass mein halbes Leben aus meinem Gedächtnis verschwunden ist. Ich kann mich an überhaupt nichts erinnern. An Geburtstage an Weihnachten, meine Geschwister und Eltern , was es zu essen gab schöne oder schlechte Zeiten. Es ist bis zu meinem 19. Lebensjahr alles aber wirklich alles weg. Ich habe zwei jüngere Geschwister, meine Eltern waren Alkoholiker, haben sich immer gestritten und geschlagen. Irgendwann haben sich meine Eltern getrennt. Ich bin bei meinem Vater geblieben und meine Geschwister sind mit meiner Mutter gegangen. Wir waren aber schon älter. Ich denke 16oder 17 Jahre war ich. Letztendlich ist es so gekommen, dass meine Mutter richtig abgehackt ist und eine Sozialbacke untergebracht wurde. Ich habe sie mit meinem Freund jeden Tag besucht weil ich Angst um Sie hatte. Wir haben viele schlimme Sachen gesehen und mit erlebt . Leider habe ich mich eines Tages wieder mit ihr gestritten , dass sie wieder volltrunken war obwohl wir etwas vor hatten. Wir haben uns gestritten und am selben Abend wurde Sie Misshandelt, vergewaltigt und erdrosselt. Das war alles sehr schlimmaber das habe ich alles in einer Klinik aufgearbeitet. Was mich krank macht ist wo waren meine Geschwister? Warum habe ich mich nicht um sie gekümmert ? ( ich war mit ca.15Jahren bei meinem damaligen Freund , (heute mein wundervoller Ehemann)eingezogen. Ich weiß nichts mehr ! Bis ich ca. 19 Jahre alt war. Es ist alles weg . Ich weiß nichts über mich. Wir haben keine Familienfotos , keine Verwandten die uns etwas erzählen können, uns konnte noch nicht mal jemand sagen wo wir geboren wurden, ( braucht man wenn man heiraten wollte) ob wir Kinderkrankheiten hatten. ( War wichtig als meine Schwester und ich Schwanger waren) keine Zeugnisse ... nichts einfach nichts. Nur unsere Geburtsdaten und ein paar Kleinigkeiten. Meine Geschwister wissen noch alles, alles was wir in unsere Kindheit mit unseren Eltern alles schlimmes erlebt haben , sie wissen noch alles. Ich weiß nur ein paar Kleinigkeiten von Erzählungen meiner Geschwister. Die sprechen aber nicht drüber . Es macht mich krank , das ich als älteste meine Geschwister mit unserer Vergangenheit nicht dabei sein kann . Keiner versteht mich aber ich bin nur ein halber Mensch, ich habe nichts ! Noch nicht einmal Erinnerungen !!! Ich will sie wieder haben ... ob schlechte oder gute !!! Mein Vater lebt noch , er ist jeden Tag bei mir er hat damals aufgehört zu Trinken aber er weiß auch nichts mehr. Ich denke durch den täglichen Alkohol Konsum. Er wird nun langsam Dement und erzählt soviel aus seiner Kindheit und Jugend usw. Tag für Tag immer wieder das selbe. Und ich ? Ich hab nichts ! Wer kann mir helfen ?

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 05.07.2021

Liebe Petra, das ist ein sehr sehr großer Leidensdruck, den ich sehr gut verstehen kann. Wir können gerne darüber sprechen. Rufen Sie mich doch an, Tel.: 0731-1431932. Liebe Grüße Angela Schnödewind

lou, 07.07.2020 - 17:31 Uhr

Hallo. Ich habe ein Kommunikationsproblem, dass meine Ehe seit 14 Jahren - und damit meine ganze Familie - schwer belastet. Ich denke, das dies durch ein traumatisches Erlebnis in meiner Kindheit ausgelöst wurde. Ich war drei oder vier Jahre alt, mein Vater war psychisch krank und einmal beobachtete ich, wie er meine Mutter ohrfeigte. Im neuen Haus schon ich jeden Morgen die Matratzen meiner Eltern zusammen, die am Morgen wieder wir auseinander lagen. Eines Nachts kurz vor Sonnenaufgang holte und mein Onkel an, meine Mutter wollte mit mir fliehen. Der Wagen fuhr gerade an, als mein Vater aus dem Haus stürmte und mit einem Kies-Pflasterstein die Beifahrerscheibe einschlug, drei Glassplitter wurden meiner Mutter später aus dem Auge entfernt. Nun kommt mein Trauma, weswegen ich mir viele Jahre Selbstvorwürfe mache und Schuldgefühle hatte: ich rief "lass meinen Papa in Ruhe!" Hatte aber eigentlich "Mama" rufen wollen. Es folgte eine Zeit in der Pflegefamilie, bis ein Richter mich fragte, bei wem ich den lieber sein wollte. Natürlich wollte ich niemandem wehtun und am liebsten einfach meine Familie wiederhaben und das sagte ich auch. Daraufhin wurde ich glücklicherweise meiner Mutter zugesprochen. Während meine Mutter sich aufgrund des Schocks weder ans Krankenhaus noch an meine Worte erinnerte, erinnerte ich mich sehr wohl und Lutz darunter. Obendrein hob mein Vater es einem Bekannten gegenüber in meinem Beisein einmal hämisch hervor und ich sah mich außerstande es zu korrigieren, obwohl in meinem Inneren alles aufschrie "ich habe Mama gemeint!". Spätere Probleme während ich bei meiner Mutter wohnte wurden (auch wenn sie sehr liebevoll war) eher ignoriert oder übergangen. Selbst als ich mit 14 stützverzinkten mein Bett vollmachte und sie mich anschließend kalt duschen vorfand- sie verlor nie ein einziges Wort darüber. Ich kann über vieles sprechen und meine Geschichte erzählen fällt mir leicht - aber einfachste partnerschaftliche Dinge mit dem Menschen der mir am nächsten steht ist mit unmöglich. Ich befinde mich dann in einem schockähnlichen Zustand. Als wären um Gehirn strahlende heruntergefahren. Ich bin körperlich fast gelähmt und in meinem Kopf läuft die Platte "was soll ich jetzt sagen" wieder und wieder - und mein Partner verkümmert an meinem Schweigen. Ich fürchte, ich habe ihn so gut wie verloren, denn er muss für sein Seelenwohl sorgen. Ich will meine Familie nicht aufgrund meiner Vergangenheit zerstören und benötige schnelle und zuverlässige Hilfe

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 10.07.2020

Rufen Sie gerne doch an. Das hört sich nach großem Leid an. Ich erkläre Ihnen gerne etwas dazu und tue alles, was ich kann, um Ihnen zu helfen. Ursachenorientierte Hypnose ist meines Erachtens eines der besten Möglichkeiten um Traumata aufzulösen. Viele Grüße Angela Schnödewind (0731/1431932)

Peter, 24.06.2020 - 11:04 Uhr

Guten Tag, ich leide seit meiner Hirnblutung unter extremen Angst und Panikattacken, vermutlich habe ich eine posttraumatische Belastungsstörung, glauben Sie, Hypnose würde mir helfen?

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 24.06.2020

Davon gehe ich doch stark aus lieber Peter. Melden Sie sich gern. Ich erkläre Ihnen das unverbindlich. Viele Grüße Angela Schnödewind

Dani, 01.03.2020 - 05:19 Uhr

Hallo, ich leide seit meiner frühen Kindheit an einem krankhaft extremen Vermissen meiner Mama wenn ich sie länger nicht sehe und dann jemand unfreundlich zu mir ist. Auf Klassenfahrten, selbst bei meiner Oma hatte ich krankhaftes Heimweh und habe tagelang nur geweint weil ich sofort zu meiner Mama wollte. Heute bin ich 29 und kann wenigstens mal eine Woche ohne sie sein. Aber als ich vor kurzem wegen eines Knochenbruchs im Krankenhaus war habe ich die selben schmerzhaften Gefühle gehabt wie früher, obwohl ich meine Mama jeden Tag gesehen habe. Selbst als ich wieder zuhause war hatte ich noch Flashbacks von diesen Gefühlen die ich nicht erklären kann. Wenn ich dann so sehr am weinen bin muss nur jemand das Wort "Mama" sagen und ich breche komplett zusammen, es ist wie ein Stich ins Herz und ich habe keine Ahnung warum. Kann man durch Hypnose einen Grund dafür finden? Es schränkt mein Leben als Erwachsene schon sehr ein.

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 05.03.2020

Liebe Dani, das glaube ich sofort, dass das Ihr Leben einschränkt. Es hört sich nach einer sehr stark ausgeprägten Verlustangst an, die nicht nur therapiert werden kann sondern unbedingt sollte. Ursachenorientierte Hypnosetherapie ist dafür ein sehr sehr gutes Mittel. Alles hat einen Grund .Wir können diesen suchen und auflösen. Wenn Sie Fragen dazu haben rufen Sie einfach an. Das erkläre ich gerne unverbindlich. Ich bin ab dem 10.03. wieder in der Praxis. Herzliche Grüße Angela Schnödewind

Hanna, 16.02.2020 - 21:04 Uhr

Hallo, ich bin 16 Jahre alt und ich bin mir noch nicht so ganz sicher ob bei mir eine PTBS besteht, allerdings gäbe es sehr viele Anzeichen dafür. Ich war letztes Jahr infolge eines Suizidversuches in einer Klinik, und dort ist mir das erste Mal aufgefallen dass ich mich an wirklich absolut nichts aus der Zeit vor meinem (ungefähr) 10. Lebensjahr erinnere. Deshalb wurde dort dann auch kein Grund für meine Depression gefunden, welche laut meiner Mutter schon besteht seitdem ich ein kleines Kind bin. Zwar bin ich in medikamentöser und psychiatrischer Behandlung, allerdings habe ich so das Gefühl dass ich nicht wirklich weiter komme, da es noch möglicherweise etwas gibt, woran ich mich vielleicht nicht erinnere. Könnte das durch Hypnose wieder "hervorgeholt" werden? (ich bin noch minderjährig, deshalb weiß ich nicht ob dies überhaupt möglich wäre.) Mfg, Hanna

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 17.02.2020

Liebe Hanna, PTBS ist immer relativ. Es ist so schlimm wie es sich für Sie anfühlt. Das ist aus meiner Sicht das einzige, was zählt. Mit Gefühlen aller Art kann man arbeiten, zum auslösenden Ereignis gehen und dieses dann auflösen. Das sehe ich durchaus als aussichtsreich an. Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne. Das klären wir telefonisch oder wie es Ihnen am liebsten ist.

Michaela, 26.05.2019 - 22:48 Uhr

Hallo, ich bin ein wenig verzweifelt und weiß einfach nicht, was ich machen kann Über das, was mir passiert ist, kann ich schwer sprechen. Ich versuche das alles zu verdrängen, doch manchmal kommt 'ne Situation, wo alles hochkommt und ich brech heulend zusammen. Meistens dauert das ca. 5-10 min und dann rede ich zu mir, dass das endlich aufhören soll. Ich war zweimal in einer offenen Psychiatrie wegen Suizid. Ich weiß, warum ich das getan habe, aber es fiel schwer, es ehrlich zu sagen warum. Mittlerweile träume ich sehr schlecht und wach auf und weiß nicht, ob es wirklich ein Traum oder Realität war. Mir wurden damals in der Psychiatrie Antidepressiva vorgeschrieben, aber die habe ich abgelehnt, weil ich keine Tabletten nehmen möchte und war dann fünfmal bei einer Therapeutin, doch auch das hab ich dann seingelassen, weil es mir zu schwer fiel über alles zu reden. Jetzt aber bin ich an einem Punkt, wo ich einfach nicht weiß, was ich machen soll und ich zweifel an mir. Kann man da irgendwas mit Hypnose machen?

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 28.05.2019

Liebe Michaela, vielen Dank für die Schilderung des Problems. Sie beschreiben das so, dass sich hier wie in vielen anderen Fällen das Gefühl gegen den Verstand wendet und sie stellen fest, dass das Gefühl phasenweise gewinnt. Das geht vielen Menschen so. Bei der ursachenorientierten Hypnose, tut man nichts gegen das Gefühl, sondern man erlaubt diesem ausdrücklich, stark zu werden und mitzuteilen um was es geht. Sie bekommen immer eine Antwort, wenn sie bereit sind, Gefühle zuzulassen. Dann regressiert man in eine Situation, die sich schon früher im Leben so angefühlt hat und diese Situation löst man dann auf. Man muss dazu nicht wissen, was das war. Das Unterbewusstsein weiß das. Das einmal so in Kürze erklärt. Die Chancen, auch die geschilderten Probleme zu lösen sind bei guter Zusammenarbeit gegeben. Gerne erläutere ich das detaillierter. Rufen Sie mich jederzeit unverbindlich an. Liebe Grüße und alles Gute Angela Schnödewind

Sophia, 21.01.2019 - 09:51 Uhr

Hallo, ich bin Sophia, bin 17 Jahre jung und habe eine Frage bezüglich der Hypnose bei einer bestehenden PTBS. Ich habe letztes Jahr erstmalig Glauben bekommen dem Missbrauch im Kindesalter gegenüber und bin aufgrunddessen während eines Klinikaufenthalts in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie letztes Jahr mit einer PTBS diagnostiziert worden. Ich habe auch schon Anschluss zu einem Kinderschutzzentrum bekommen, aber noch keinen Traumatherapieplatz. Ich kann mich nur sehr vage an den Missbrauch erinnern und frage mich seit längerem, ob man mit einer Hypnose etwas genauere Details und Erinnerungen hervorholen kann. Insofern ist mir das ein großes Anliegen, da ich den Täter anzeigen möchte und dazu brauche ich etwas genauere Infos für die Polizei und später vielleicht auch für das Gericht. Ich habe keine großen Chancen im Prozess gegen ihn, da ich keine Beweise habe. Trotzdem hoffe ich meine Erinnerungen von damals wiederzubekommen, da sie mir vielleicht etwas mehr Glaubwürdigkeit vor der Staatsgewalt bringen. Ich danke Ihnen schon im vorhinein für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche einen schönen Tag.

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 21.01.2019

Liebe Sophia, den Wunsch, den Dingen auf den Grund zu gehen und mehr zu erfahren kann ich sehr gut verstehen. Allerdings sollten Sie wissen, dass Hypnose kein Beweis darstellt, nicht einmal für Sie selbst. Es kann sein, dass Ihnen Ihr Unterbewusstsein Eindrücke über die Situation vermittelt. Das muss aber nicht sein. Wenn Ihr UB das tut, ist das niemals rechtlich belastbar oder ein Beweis noch nicht einmal für Sie selbst, denn es ist so, dass das UB Ihnen das Aufkommen lässt, was Sie gefühlt haben. Auf keinen Fall MUSS es genauso gewesen sein, wie Sie es evtl. bei einer Hypnose wahrnehmen. Es KANN jedoch so gewesen sein. Ohne Zeugen wird es wahrscheinlich keinen Beweis geben. Ich würde Ihnen diese Therapie trotzdem empfehlen, nämlich dann wenn Sie für sich an den Folgen (PTBS) etwas tun möchten. Die Auswirkungen aus gefühlt Erlebten oder tatsächlich Erlebten ist für das UB gleich. Das kann man mit ursachenorientierter Hypnose bearbeiten. Ich will damit nicht sagen, dass Sie sich etwas einbilden, sondern gut verstehe, dass Sie gerne die Wahrheit wissen möchten. Wenn Sie mögen, können Sie mich gerne dazu anrufen. Ich stehe für weitere Ausführungen und Fragen gerne zur Verfügung. Viele Grüße Angela Schnödewind

Ayman, 20.11.2018 - 23:20 Uhr

Hallo ich bin 49 Jahre alt und weiblich. Mein Leid begann vor 10 Jahren. Eine Nacht träumte ich etwas wo viele Leute waren daraufhin bin ich mit Zittern Herzrasen übelkeit Ohnmachtsgefühl Schwächegefühl aufgewacht und war fest davon überzeugt dass ich einen Anruf bekommen würde dass irgend jemand aus der Familie verstorben ist. Im Krankenhaus wurde ich untersucht .Das Ergebnis Panikattacken. Seit 10 Jahren von einem Arzt zum anderen. Psychiater ,Teraphie, Antidepressiva. Nichts hat geholfen. Ich wurde von den Ärzten nicht verstanden. Richtig schlimme Panikattacken habe ich nicht mehr aber das Leiden nimmt kein Ende. Benommenheit, Schwankschwindel, Übelkeit, Unruhe, Bauchschmerzen, sobald ein Symptom bei mir auftaucht bekomme ich sofort Panik möchte sofort ins Krankenhaus zeitgleich habe ich angst ins Krankenhaus gehen zu müssen.Täglich habe ich mit Symptomen zu kämpfen. Manchmal kann ich reden wie ein Buch, aber andermal habe ich Wortfindungsstörungen, kann mich mit Menschen nicht unterhalten, fange an zu zittern, werde rot fange an zu schwitzen, bin so aufgeregt dass es unmöglich wird mich weiter dort aufzuhalten. Dann der unerträglicher Benommenheitsschwindel. Ich mache mir auch sehr große krankhafte Sorgen um meine Kinder egal was sie haben macht mich so fertig. Nachts dann sehr unruhiger Schlaf mit extremen Nachtschweiß, muss drei bis vier mal alles wechseln. Ich kann mich nur mit meinen 2 Schwestern ganz normal unterhalten bei Ihnen bin ich so wie ich bin und verstelle mich nicht, aber bei allen anderen Menschen verstelle ich mich immer. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich bitte um Hilfe, ich war bei so vielen Ärzten und Heilpraktikern sogar im Ausland aber ohne Erfolg.

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 22.11.2018

Vielen Dank für die Schilderung des Problems. Gegen Angst und Panik kann man mit ursachenorientierter Hypnose viel tun. Das "eigentliche" Problem liegt oft unter der Angst. Ich informiere Sie gerne näher telefonisch oder persönlich, wenn Sie das wünschen.

San, 28.01.2017 - 00:41 Uhr

Hallo, ich bin 28 Jahre alt und brauche unbedingt Hilfe. Ich weiß leider nicht, an wem ich mich wenden kann. Ich habe eine nicht so schöne Kindheit gehabt und ich weiß, dass ich Vieles bis heute verdränge. Ich leide schon immer unter meinem Gewicht und habe eine Esssucht im laufe meines Lebens entwickelt. Ich esse, wenn ich depressiv oder unglücklich bin. Zumal es nicht Essen ist, sondern viel mehr ein Stopfen. Ich rauche und ich habe mich zwei Mal selbst verletzt. Umso älter ich werde, desto mehr holt mich meine Vergangenheit ein und es macht mir Angst. Ich könnte hier stundenlang weiter schreiben, welche Rückschläge und Schicksalsschläge ich bereits hatte, aber das möchte ich jetzt nicht alles hier Preis geben.

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 31.01.2017

Sie können sich an mich wenden, rufen Sie mich gerne an, dann sprechen wir darüber. Herzliche Grüße Angela Schnödewind

Nicole K., 30.12.2016 - 00:08 Uhr

Ich bin seit 14 Jahren in therapeutischer Behandlung und es ist Ptbs festgestellt worden. Auslöser war eine traumatische Erfahrung in der Kindheit. Ich stecke fest und kann nicht wirklich vertrauen fassen. Ich komme nicht wirklich an mich selber ran. Könnte mir Hypnose helfen, die Brücke zu schließen? Ich möchte doch nur ein ruhiges Leben führen!

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 30.12.2016

Hallo liebe Nicole, da sehe ich gute Chancen, weil die ursachenoreintierte Hypnose genau dafür da ist die Ursachen aufzuzeigen und auch aufzulösen. Das Unterbewusstsein ist eine Instanz in jedem Menschen, die helfen möchte und den Grund für die "Störung" kennt. Die Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit ist, dass man alle Gefühle zu dem Thema zulässt. Ich informiere Sie gerne noch detaillierter darüber, wenn Sie das wünschen. Ihre Angela Schnödewind

Maatz, 23.12.2016 - 19:07 Uhr

Guten Abend, seit Längerem weiß ich nicht, was mit mir los ist. Hauptsächlich fehlen mir die kognitiven Fähigkeiten und es fällt mir schwer, wieder ein normales Gefühl für mich selbst zu haben. Dieser Zustand ist permanent und wird zusätzlich noch von einem Tinnitus begleitet. Begonnen hat das alles schleichend vor 3-4 Jahren. Wobei ich schon immer ein schwieriges Leben hatte, ich bin trotzdem immer gut zurecht gekommen. Nun ist es so, dass jeder Tag eine Qual ist. Ich weiß nicht mehr, wie es ist, sich anders zu fühlen (wie ich mich mal fühlte), kann nicht mal mehr mit irgendjemandem reden, habe große Angst davor verrückt zu sein, es ist mir nicht möglich, irgendwas zu tun, was ich mal konnte, nicht mal zur Schule gehen, um mein Abitur abzuschließen. Die Problematik entstand als ich vor 3 Jahren zum ersten Mal Cannabis konsumierte und auch Amphetamin und Extasy ausprobierte, was ich heute sehr bereue, da ich der Meinung bin, dass dieser Konsum ein Grund für meinen Zustand ist. Hinzu kamen noch zwei Schwangerschaftsabbrüche. Ich bin noch sehr jung (20 Jahre), aber leider fühlt es sich so an, als wäre mein Leben vorbei. Als ich es vor einigen Monaten vor Panik nicht mehr aushielt, habe ich mich in eine offene Klinik für Psychosomatik einweisen lassen - in der Hoffnung es würde mir helfen. Allerdings war dem nicht so, ich kam, so wie bis heute nicht aus meinem Zustand heraus und konnte mich daher nicht öffnen. Die Psychologen dort glaubten, ich hätte eine Depression und ein Trauma. Könnte mir Hypnose helfen, wieder "gesund" zu werden? Vielen Dank für Ihre Antwort!

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 29.12.2016

Das hört sich komplex ein. Eine zuverlässige Einschätzung über eine sinnvolle Therapie kann ich besser nach einem persönlichen Gespräch, sowie nach Einblick in Dokumentationen der bisherigen Therapien machen. Sie können jederzeit und gerne Kontakt zu mir aufnehmen.

Susi, 26.06.2016 - 11:16 Uhr

Ich leide seit drei Jahren an Unterleibs- und Rückenschmerzen. Auslöser war eine chiropraktische Behandlung. Innerhalb von drei Jahren bin ich bei 30 Ärzten gewesen, hatte 3 Bauchspiegelungen, Endometriose, Totaloperation etc. Keine Besserung - vermutet wird nun ein Trauma. Mein Mann ist vor 4 Jahren an einem Bronchialkarzinom gestorben; er hatte mich misshandelt. Falls ich psychologisch daran anfange, zu arbeiten, werden die Schmerzen schlimmer. Kann ich mit Hypnose behandelt werden? Ich lebe keinen Tag ohne Schmerzen und muss starke Schmerzmittel einnehmen. Was kann ich nur tun?

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 28.06.2016

Liebe Susi, die Antwort lautet "ja" ich denke sehr wohl dass eine ursachenorientierte Hypnose hier helfen kann, wenn dieser Zusammenhang die Ursache ist. Hilfreich ist auch, dass alle anderen körperlichen Ursachen durch eine gründliche Untersuchung ausgeschlossen wurden.

Jay, 19.06.2016 - 01:38 Uhr

Ich leide seit einem Jahr unter Alpträumen und zwar seit ich miterleben musste, wie innerhalb eines Jahres zwei gute Freundinnen fast zu Tode geprügelt worden sind. Es hilft keinerlei Therapie, denn ich träume weiterhin jede Nacht von dem Geschehen. Deshalb schlafe ich auch wochenlang so gut wie gar nicht. Wäre Hypnose eine Möglichkeit oder was raten Sie mir?

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 21.06.2016

Um den Erfolg einer Hypnosetherapie in diesem Fall einschätzen zu können, wäre es hilfreich zu wissen, was Sie bislang an Therapien gemacht haben und wie das auf sie gewirkt hat. Grundsätzlich kann eine Hypnosetherapie bei allen traumatischen Ereignissen sehr viel bewirken. In diesem Fall würde ich allerdings zunächst nicht ursachenorientiert vorgehen. Wenn Sie mögen, können wir gerne zu diesem Themen telefonieren. Mit freundlichen Grüßen

Gabi, 27.04.2015 - 21:35 Uhr

Hallo, ich Bin Gabi, bin 36 Jahre alt und habe bewusst 2 Traumatische Erlebnisse aus meiner Kinder bzw. Jugendzeit im Kopf... mit einer Trauma Therapie habe ich diese weitestgehend überwunden. Meine Frage lautet, ist es sinnvoll mich Hypnotisieren zu lassen um alle Erlebnisse wieder an die Oberfläche zu holen (ich weiß von meiner Mutter das mehr passiert ist) oder sollte ich diese im verborgenen lassen? Ich hab das Gefühl, dass meine Schlafstörungen sehr viel mit dem nicht wissen was alles passiert ist zu tun hat, weil ich unterbewusst versuche mich zu erinnern. Ich würde mich freuen wenn Sie mir vielleicht eine Antwort geben können... für den Fall das Ich mich Hypnotisieren lassen sollte wäre ich Ihnen sehr Dankbar wenn Sie mir Adressen in der Nähe von Wuppertal oder Essen geben könnten. Danke und liebe Grüße Gabi

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 29.04.2015

Liebe Gabi, ich würde mit diesen Erlebnissen nur dann arbeiten, wenn Sie Probleme haben und veränderungsbereit sind. Wenn Sie das Gefühl haben, daß die Schlafstörungen, evt. andere Themen mit nicht aufgelösten Themen aus der Vergangenheit zu tun haben kann eine ursachenorientierte Hypnose sehr hilfreich sein. Ist Ihnen Mönchengladbach zu weit? Dort kann ich sehr Dagmar Wirtz empfehlen, auch aus persönlich guter Erfahrung. Wenn Sie nähere Alternativen suchen, rufen Sie mich doch einfach kurz an. Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben Herzliche Grüße Angela Schnödewind

Jutta, 04.02.2015 - 11:23 Uhr

Im August 2014 bin ich nachts ohne jegliche Anzeichen umgefallen. 3 Tage später plötzliche Starre am ganzen Körper. Seitdem Gangstörung mit Angst ,. Hypnose erscheint mir als mögliche Therapie. Ich wohne im Großraum Stuttgart und suche Hilfe für dieses Problem. Danke.

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 04.02.2015

Liebe Jutta, wenn Ihnen Ulm nicht zu weit ist, (wir werden voraussichtlich nur 1 Sitzung brauchen) können wir gerne einen Termin vereinbaren. Alternativ kommt auch mein Kollege, Dominik Strobel in Giengen in Fragen. Hilft ihnen das? Herzliche Grüße Ihre Angela Schnödewind

Vita, 26.01.2015 - 00:14 Uhr

Hallo,ich habe seit Jahren Angst Auto zu fahren auf Autobahnen... Können Sie mir Adresse geben wo ich regressive Hypnose bekomme in Raum Mainz 55116-55131 Danke im Voraus

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 26.01.2015

Bei Frankfurt gibt es eine sehr gute Kollegin, Esther Fleck und in Andernach kann ich Jens Hübinger empfehlen. Gute Besserung und bei Fragen einfach melden.

Susanne, 16.10.2014 - 13:06 Uhr

Guten Tag, ich leide seit vielen Jahren unter Panikattacken während Autofahrten (vor allem auf Autobahnen) oder unter großen Menschenansammlungen bzw. immer dann, wenn das Gefühl aufkommt, sich nicht sofort entfernen zu können (also z.B. auch im Zug, im Flugzeug etc.). Habe schon eine Verhaltenstherapie durchgeführt in Kombination mit Medikamenten. Aber die Panikattacken kehren immer wieder . Können Sie mir einen Hypnose-Therapeuten im Umkreis von 59.... empfehlen? Freundliche Grüße Susanne

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 16.10.2014

Sehr gerne, der naheliegenste und auch gute Kollege unter 59... ist Chris Schwertner in Osnabrück. Er arbeitet wie beschrieben regressiv. http://www.hypnose-osnabrueck.com/. Wenn Sie darüber hinaus Informationen brauchen, einfach melden. Herzliche Grüße Angela Schnödewind

Rainer, 24.09.2014 - 05:02 Uhr

@ Gabriele Fr. Dr. Opitz in Bielefeld Ich hoffe, sie praktiziert noch VG, Rainer

Gabriele, 17.09.2014 - 15:50 Uhr

Guten Tag, ich leide seit Jahren an einer Taubenphobie, sodaß ich mich nirgendwo in der Stadt aufhalten bzw. Orte aufsuchen kann, wo diese lieben Tiere herumschwirren, es entstehen dann Panikattacken und Vermeidungsstrategien, die es mir unmöglich machen, am normalen Leben teilzunehmen. Da ich alle Therapien durchhabe, bleibt mir wohl nur noch die Hypnose, deshalb bin ich in und um Bielefeld auf der Suche nach einer solchen Behandlung, die fundiert ausgeführt wird. Bin dankbar für einen Hinweis. Vielen Dank

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 17.09.2014

Liebe Gabriele, das ist gar nicht so selten wie man glauben mag und ein großer Leidenssdruck. Ich bin der Meinung, daß das durch aufdeckende Hypnose behandelbar ist. Oft reicht eine Sitzung dazu. Wenn Sie mögen schaue ich nach gut ausgebildeteten Kollegen in Ihrem Umfeld, die regeressiv arbeiten. Ich gehe davon aus, daß Ihnen der Weg nach Ulm zu seit sein würde. Sie können mir auch gerne eine e-mail zukommen lassen (as@hp-ulm.de) oder mich anrufen (Tel.: 0731/1431932). Ich berate Sie gerne. Herzliche Grüße Angela Schnödewind

k-h., 09.09.2014 - 14:11 Uhr

würde gerne mehr darüber erfahren im raum 7364....

Antwort von Angela Schnödewind, verfasst am 09.09.2014

Welche Fragen haben Sie? Wir können gerne darüber sprechen. Ich bin ab dem 15.09. aus dem Urlaub zurück und stehe für ein telefonisches oder persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.

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