Komplementäre Medizin: Was ist das und welche Vorteile gehen damit einher?

Frau Rose

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© siartmailru - iStockDie komplementäre Medizin eignet sich hervorragend als Ergänzung, um den Heilungsverlauf zusätzlich zu unterstützen. (© siartmailru - iStock)Sowohl bei Betroffenen als auch in den Medien wird die komplementäre Medizin bei der Behandlung bösartiger Tumorerkrankungen immer beliebter.

Doch was bedeutet komplementäre Medizin eigentlich und wodurch unterscheidet sie sich von der alternativen Medizin?

Und noch wichtiger: Welche Vorteile gehen für Betroffene mit der Inanspruchnahme einer komplementären Therapie einher? Wie kann sie Patienten bei der Genesung helfen? Dieser Beitrag behandelt diese und weitere Fragen.

Was genau ist die komplementäre Medizin?

Die Komplementärmedizin ist eine Behandlungsmethode, mit der die konventionelle Schultherapie ergänzt werden kann. Das Ziel komplementärer Therapien ist einerseits die Linderung von Nebenwirkungen, welche sich aus schulmedizinischen Therapien ergeben. Und andererseits die Unterstützung und Steigerung der Wirksamkeit der Schultherapien.

Die alternative Medizin unterscheidet sich von der komplementären Medizin dadurch, dass sie versucht, vollständig ohne konventionelle Therapieformen auszukommen. Die komplementäre Onkologie dagegen verbindet beide Therapiearten miteinander.


Welche Vorteile bietet die komplementäre Medizin den Betroffenen?

Etwa 40-50 Prozent der Menschen, die unter einem bösartigen Tumor leiden, nehmen zur Behandlung ihrer Erkrankung alternative oder komplementäre Therapien in Anspruch. Mit der komplementären Medizin können Patienten aktiv zur Verbesserung ihres Gesundheitszustandes beitragen. Die wichtigsten Vorteile einer komplementären Tumorbehandlung sind:

  • Erhöhte Heilungschancen
  • Verminderte Nebenwirkungen konventioneller Therapien
  • Stärkung des Immunsystems
  • Vorbeugung von Metastasierungen und Rückfällen
  • Verbesserung der Lebensqualität


Welche Möglichkeiten bietet die komplementäre Medizin?

Die komplementäre Medizin baut auf mehreren Säulen auf. Hierzu gehören:

  • Einsatz natürlicher Substanzen wie zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Probiotika oder Nahrungsergänzungsmittel
  • Spezielle Ernährungsumstellungen wie zum Beispiel Diäten
  • Stärkung von Körper und Geist durch Meditation, autogenes Training, Entspannungstechniken und andere Methoden
  • Bewegungstherapie
  • Technische Verfahren wie Mistelextrakte, Enzyme, Ukrain oder Megamin

Hochdosis-Vitamin-C-Infusionen

Während der Chemo- und Strahlentherapie verbraucht der Körper jede Menge Vitamin C, wobei der Vitamin-C-Spiegel des Betroffenen oftmals sogar unter die Nachweisgrenze fällt. Über den Magen-Darm-Trakt ist die Aufnahmefähigkeit stark eingeschränkt, da der bösartige Tumor ihn beschädigt.

Mithilfe von Infusionen gelangt Vitamin C im Gegensatz zur Aufnahme über die Nahrung oder über Tabletten gezielt in die Blutbahn, wo es der Körper optimal aufnehmen kann. Der erhöhte Vitamin-C-Spiegel verbessert den Gesundheitszustand deutlich.


So funktioniert Curcumin

Curcumin ist ein in der Kurkumapflanze enthaltener Wirkstoff, der bei Tumorerkrankungen eine gesundheitsfördernde Wirkung hat. Ein in der Pflanze enthaltenes Protein blockiert kranke Zellen und fördert gleichzeitig den Aufbau gesunder Zellen. Curcumin hemmt die Mutation vorbelasteter und gesunder Zellen und wirkt gegen das Wachstum von Tumorzellen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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