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Burn-Out-Syndrom: Ursachen, Symptome & Folgen

Frau Beckmann

von
verfasst am

© stokkete - fotoliaEin Burn-Out-Syndrom kann schwerwiegende Folgen für den ganzen Körper mit sich bringen. (© stokkete - fotolia)Beim Burn-out-Syndrom handelt es sich nicht nur um "Ausgebranntseit", sondern auch um emotionale und physische Erschöpfung.

Die Betroffenen fühlen sich auch in ihrer beruflichen Kompetenz eingeschränkt und verspüren eine geistige Trägheit. Gegenüber Mitarbeitern fallen sie durch Zynismus und eine negative Lebenseinstellung auf. Dazu gehören auch

 

Wie entsteht ein Burn-Out-Syndrom?

Die Ursachen des Burn-out-Syndroms sind vielfältig. Sie liegen im persönlichen, sozialen, gesellschaftlichen und organisch-körperlichen Bereich, wie z.B.

  • hohe Arbeitsbelastung
  • Leistungsdruck
  • Perfektionismus
  • Familien- und Parnerschaftsprobleme
  • Arbeitslosigkeit
  • Stress
  • chronische Entzündungen
  • Hochleistungsport
  • physische und psychische Erkrankungen wie DepressionenADHS etc.

Viele Betroffene sind erfolgsorientiert, was sich auch in der Freizeit fortsetzt. Entspannungs- und Erfolgsphasen sind kaum noch vorhanden.

So wirkt sich Stress auf den Körper aus

Eine der Hauptursachen von Burn-Out-Syndrom ist andauernder Stress, die zu folgende Reaktionen führen:

  • einer vermehrten Hormonausschüttung
  • einem erhöhten Energieumsatz
  • Entzündungsprozessen
  • einer Belastung des Immunsystems
  • vermehrter Bildung Freier Radikale

Bei Stress ist der Bedarf an Mikronährstoffen, wie Q 10, Vitaminen, Minaeralstoffen und Spurenelementen erhöht. Auch die stresstypischen Ernährungsgewohnheiten, wie erhöhter Verzehr von Fast Food und Süßigkeiten, belasten unseren Mikronährstoffhaushalt.

In der Anfangsphase können folgende Symptome auftreten:

  • andauernde Müdigkeit
  • Schlaf- und Appetit-Störungen
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • erhöhter Cholesterinspiegel

Ignoriert man diese Anzeichen, können ein reduziertes Engagement am Arbeitsplatz, Schuldzuweisungen als emotionale Reaktion und Frustration sowie körperliche Beschwerden, wie Geräuschempfindlichkeit, Hörsturz und Tinnitus hinzukommen. Auch der Rückzug aus dem sozialen Umfeld und eine eigenwillige Abgrenzung von Kollegen am Arbeitsplatz sind nicht selten.

Bleibt die Krankheit weiterhin unbehandelt, kann es zu gravierenden Folgen für den Körper und die Seele kommen. Durch die kontinuierliche Ausschüttung verschiedene Hormone kommt der Körper nicht mehr zu Ruhe und ist in ständiger Alarmbereitschaft.


Das können die Folgen eines Burnouts sein

Bleibt das Burn-out-Syndrom immer noch unbeachtet, kann der Betroffene in eine tiefe Depression fallen, die nicht selten von Suizidgedanken begleitet wird.

Sobald man erkannt hat, dass man unter dem Burn-Out-Syndrom leidet, sollte ein Arzt aufgesucht werden, der professionelle Hilfe auf dem Weg aus der Krankheit leisten kann.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (3)


04.01.2019 - 19:15 Uhr

Danke für den aufklärenden Beitrag. All diese...

von Kathrin

... Symptome liegen bei mir vor. Das Problem ist, wo finde ich einen Psychologen, es gibt zwar sehr viele, aber Wartezeiten auf einen Termin ein halbes Jahr und länger oder sie nehmen keine neuen Patienten, ein echtes Problem.

Frau Beckmann

Antwort vom Autor am 07.01.2019
Olga Beckmann

Liebe Kathrin, sehr gerne kann ich einen Psychotherapeuten Ihnen vermitteln. Wohnen Sie in Braunschweig?

02.01.2019 - 17:37 Uhr

Burnout wird als Managerkrankheit nicht nur...

von Wolfgang

... gesellschaftlich akzeptiert, sondern sogar von vielen als eine Art Auszeichnung für den harten Einsatz im Beruf empfunden. Dagegen sind andere Bezeichnungen für psychische Erkrankungen "Bäh" und werden stigmatisiert, was sie in Folge verschlimmert. Modewörter und "Denglish" sind halt hip!

Frau Beckmann

Antwort vom Autor am 04.01.2019
Olga Beckmann

Emotionale Erschöpfung ist natürlich keine zielstrebende Aufzeichnung. Stress gegenüber mit erhobenen Haupt zu stehen, und Stress als Herausforderung nehmen und auf keinem Fall als Belastung und Überforderung.., das ist der kleine Unterschied zwischen Burn out und kraftvollen Enthusiasmus. Wir leben halt im leistungsorientierende Gesellschaft und die kann nicht ignoriert werden.

23.12.2018 - 16:47 Uhr

Es ist alles richtig was sie schreiben und genau...

von Kathrin

... das trifft bei mir zu. Es ist aber unheimlich schwer den richtigen Psychotherapeuten zu finden und vor allem einen Termin zu bekommen. Wo bekomme ich die richtige Empfehlung?

Frau Beckmann

Antwort vom Autor am 04.01.2019
Olga Beckmann

Die psychosomatische Behandlung von Burn-Out, Depression, Angststörungen und körperlichen Beschwerden psychischer Ursache werden in den psychosomatischen Kliniken mit intensive Kompetenz kuriert. Grundlage und Basisgedanke der medizinischen Betreuung ist ein integratives Behandlungskonzept im Sinne einer ganzheitlichen Medizin, die gleichermaßen körperliche, seelische und soziale Gesichtspunkte einschließt. Unser besonderer Anspruch gilt der gleichzeitigen Behandlung psychischer Probleme und körperlicher Beschwerden. In der Tat ist Psychotherapie im niedergelassenen Bereich ergibt Schwierigkeiten. Jedoch vieles kann man mit ganzheitlich arbeitenden Arzt erfassen und Probleme lösen. Zum Beispiel mit Mikronöhrstoffmedizin und Atem-Entspannungs-Übungen. Sehr gerne können wir diesbezüglich telefonieren oder einen persönliches Gespräch führen. Ich wünsche Ihnen frohes Schaffen und verbleibe Ihre Olga Beckmann.


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