„Das ist psychosomatisch" - Ursache und Heilung psychosomatischer Krankheiten

Frau Astfalk

von
verfasst am

© Kurhan_fotolia_77484069Migräne und Kopfschmerzen können psychosomatische Ursachen haben. (© Kurhan_fotolia_77484069)„Das ist psychosomatisch" – immer mehr Patienten bekommen diesen Satz nach eingehenden medizinischen Untersuchungen zu hören. Obwohl eine medikamentöse schulmedizinische Behandlung vielleicht sogar zeitweise zu Besserungen führt, kommt es nie zu einer nachhaltigen und bleibenden Symptomfreiheit. Der Grund dafür ist, dass die sich körperlich zeigenden Stress-Symptome und die schulmedizinischen Diagnosen sehr unterschiedlich ausfallen können.

 

 

Körperliche Erkrankungen mit einem hohen psychosomatisch Ursachenanteil sind u.a.:

  • Schlafstörungen
  • Verdauungs- und Darmbeschwerden sowie Übelkeit
  • Spannungskopfschmerzen und Migräne
  • Schwindel
  • Asthma bronchiale
  • Rücken- und andere Schmerzbeschwerden
  • starke Verspannungen
  • Ohrgeräusche und Hörsturz
  • Enge in der Brust oder Herz- Kreislauf-Erkrankungen
  • Übergewicht
  • Zuckerkrankheit
  • Rheumatische Beschwerden
  • Magengeschwüre
  • Neurodermitis, Psoriasis und Ekzeme
  • Reizblase
  • Arterieller Bluthochdruck
  • Restless legs (nervöse, unruhige und zuckende Beine)

Dies sind nur einige Möglichkeiten. Hinzukommen können spürbare seelische Belastungen wie Ängste und Panikattacken, Lust- und Kraftlosigkeit sowie innere Unruhe, Kontrollzwänge oder Konzentrationsschwierigkeiten.

 

Symptome psychosomatischer Erkrankungen

Typisch für eine psychosomatische Erkrankung ist, dass die Symptome trotz körperlicher Behandlung immer mehr zunehmen und sich auch untereinander abwechseln.

Nicht selten befürchtet der Patient deshalb, als Simulant wahrgenommen zu werden. Aber der Körper leidet wirklich aufgrund seelischer Belastungen, die oft nicht als solche wahrgenommen werden, da die Ursachen dafür im Unbewussten liegen. Unbewusste Ängste z.B. werden dann nicht erkannt.

 

Unbewusste Ängste

© evgenyatamanenko - fotoliaUnbewusste Ängste lassen Ihren Körper leiden - eine Therapie kann helfen! (© evgenyatamanenko - fotolia)Leider laufen Betroffene Gefahr, psychisch unbewusste Ursachen gar nicht erst zuzulassen und gegen die körperlichen Symptome immer mehr Medikamente einzunehmen, damit der Körper endlich Ruhe gibt – dabei will die Seele nur Ruhe finden.

Die Ursachen liegen oftmals unerkannt in der Psyche. Patienten denken oft: „Ich bin doch nicht verrückt oder ein Fall für die Psychotherapie, sondern körperlich krank“.

Leider gehen mit dieser Einstellung einige falsche Vorstellungen und Bilder von Psychotherapie, Coaching und Lebensberatung einher. Viele meinen, wenn Sie ein solches Angebot annähmen, würden sie als psychisch krank abgestempelt.

 

Therapiemöglichkeiten

Therapie, Coaching und Lebensberatung umfassen mittlerweile sehr viel mehr als nur Reden. Sie sind handlungs- und körperorientierter und beziehen Inhalte des Unbewussten mit ein. Verfahren wie die Hypnose, die professionelle angewandte Kinesiologie (PAK) sowie auch systemische Verfahren untersuchen und behandeln die Ursachen des psychosomatischen Leidens und beschränken sich nicht einzig auf die kognitive/ bewusste Ebene.

Patienten bekommen nach jeder Sitzung Tools zur Selbsthilfe wie Entspannungsübungen, Kommunikationsstrategien, Stressabbaumaßnahmen etc. mit auf den Weg in den Alltag. Naturheilkundliche Heilmittel können den Prozess unterstützen.

Neurowissenschaftliche Wirksamkeitsstudien untermauern mittlerweile mit Zahlen, Daten und Fakten den Erfolg von verschiedenen Interventionen. Von einer guten Therapeutin werden alle durchgeführten Schritte begründet und transparent dargestellt. Teil einer solchen Therapie ist stets auch das Auswerten der gemachten Erfahrungen und erweiterten Kompetenzen. 


Chancen einer Kurzzeittherapie

  • Selbstbestimmtheit und Gleichberechtigung in der Partnerschaft
  • für etwas brennen ohne dabei auszubrennen
  • Ärger und Stress meistern
  • Ängste, Selbstzweifel und Krisen überwinden
  • komplexe Anforderungen gelassen bestehen
  • Beschwerden und Probleme nicht ignorieren, sondern selbstbewusst konfrontieren
  • Überwindung einer Pharmaka- oder Sucht-Falle
  • wissen, was einem wichtig ist und was man dafür tun kann
  • Entwicklung eines starken Selbstwertgefühls unabhängig von Statusmotiven
  • nachhaltige Gesundung


©fotolia-103142589-drubig-photoSelbstzweifel und Ängste können mit Hilfe einer Kurzzeittherapie überwunden werden. (©fotolia-103142589-drubig-photo)Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Möglichkeiten von Anliegen in der Kurzzeittherapie - Hypnose, Kinesiologie und systemische Verfahren fördern die eigene Eigenmotivation und Sinnfindung.

Sie unterstützen Sie darin, die eigenen Gefühle und Sehnsüchte besser zu verstehen und in den Alltag zu integrieren – so gelangt man mit Hilfe therapeutischer Begleitung immer mehr zu sich selbst. Man setzt sich weniger unter Stress und begibt sich auf eine spannende Reise zu Selbstakzeptanz, Resilienz und mehr Verhaltensoptionen.


Fazit

Einen direkteren Weg zu sich selbst und zu mehr Gesundheit bei psychosomatisch bedingten Beschwerden gibt es kaum. Wer diesen Weg wählt, ist nicht verrückt, ganz im Gegenteil: Er/Sie wird selbstbewusster, gesünder und glücklicher und handelt selbstwirksamer.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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