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Stress, Hektik und Leistungsdruck

Frau Hirth

von
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©Tyler Olson-Fotolia©Tyler Olson-FotoliaLeide ich bereits unter einem Burnout? Diese Frage stellen sich wohl mehr Menschen als wir denken. Von 2004 bis 2011 sind die Krankheitstage auf Grund von Burnout um das 18-fache gestiegen.

Meist wird der Hausarzt wegen folgenden körperlichen und psychischen Beschwerden aufgesucht:

  • Verspannungen 
  • Rückenschmerzen
  • Herzrasen
  • Augenzucken
  • Bluthochdruck
  • Beklemmungen beim Atmen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Innere Unruhe
  • Aggressivität
  • Traurigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Vergesslichkeit
  • Ängsten
  • depressiven Gefühlen
  • Konzentrationsmangel
  • Leistungsabfall

Oftmals werden die körperlichen Beschwerden in den Vordergrund gestellt. Betrachtet der Therapeut nicht nur die Symptome, sondern auch die Arbeitssituation und die familiären Zusammensetzungen, so bekommt das Beschwerdebild eine Form. Wichtig ist, nicht nur die Symptome zu therapieren, sondern im Alltag auch etwas langfristig zu verändern. Meistens ist ein Burnout mulitfaktoriellen Faktoren geschuldet. Nicht „nur“ die Arbeit ist der Übeltäter, sondern der mangelnde Ausgleich dazu. Wir Menschen sind keine Maschinen und auch diese müssen mal abkühlen!

Ein Burnout-Syndrom besteht aus verschiedenen Stadien. Die ersten konkreten Anzeichen eines beginnenden Erschöpfungssyndroms sind körperliche diffuse Probleme und undefinierbare Angst.
Man arbeitet pausenlos, fühlt sich unentbehrlich, man bekommt das Gefühl, keine Zeit mehr für sich zu haben, Bedürfnisse werden verleugnet und zwischenmenschliche Kontakte nehmen stetig ab.

Im fortgeschrittenen Stadium kommen diverse Symptome wie Unzufriedenheit, Wut, Ärger, Gereiztheit und das Gefühl ausgenützt zu werden hinzu. Der Körper rebelliert. Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, innere Unruhe, Depressionen, Schlafstörungen, Ängste, Panik, Herzrasen, Magenbeschwerden, Ohrenrauschen, Augenzucken, Rückenschmerzen, diffuse Schmerzen, Beklemmungen im Brustbereich, Atemnot, sexuelle Unlust und andere Beschwerden kommen hinzu. Des weiteren fühlt sich alles sinnlos und unfair an. Man misstraut, hat Angst zu versagen, man funktioniert nur noch, ist sehr schnell erschöpft, soziale Isolation beginnt.

Ist man an diesem Punkt angekommen, wurden bereits massig Grenzen überschritten - Sie sollten sich dringend professionelle Hilfe suchen. Gezielte Therapien wie die Verhaltenstherapie, Hypnotherapie, Kriseninterventionen, ausgleichende Naturheilverfahren, Infusionstherapie, bei Bedarf Psychopharmaka oder auch stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken sind sehr hilfreich, diesen Teufelskreis zu durchbrechen um langfristig gut für sich sorgen zu können.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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