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Bei Stenose Chiropraktik statt Operationstisch: Wann ist eine OP notwendig?

M.Sc. Gökpinar

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© Hlib Shabashnyi - iStockMit gezielten Handgriffen können Chiropraktoren schmerzhafte Blockaden an Gelenken lösen. (© Hlib Shabashnyi - iStock)Als erstes möchten wir einen weit verbreiteten Irrtum aufklären. Chiropraktik ist keine alternative Heilmethode, sondern eine rein naturwissenschaftliche für Rücken- und Gelenkbeschwerden.

In diese Fällen ist der Chiropraktor der richtige Ansprechpartner

Sehr viele Diagnosen und Symptome können grundsätzlich chiropraktisch behandelt werden: Nacken-, Schulter- sowie Rückenschmerzen zählen unter anderem dazu. Genauso wie Schleudertrauma, Bandscheibenvorfall und Stenose sowie Kopfschmerzen und Schwindel, um nur eine kleine, gängige Auswahl zu nennen.

Für Sie als Patient ist es allerdings von Bedeutung, wer die chiropraktischen Behandlungen an Ihnen vornimmt. Denn nur bei einem Chiropraktor können Sie durch ein mindestens sechsjähriges Hochschulstudium sowie eine mehrjährige Praxiserfahrung eine hochqualifizierte Ausbildung voraussetzen. Sie befinden sich im wahrsten Sinne des Wortes in sicheren Händen. Apropos Hände: Chiropraktoren arbeiten ausschließlich mit ihren Händen. Es kommen weder Spritzen noch Medikamente zum Einsatz.

Was können Chiropraktoren?

Selbstverständlich sind auch Chiropraktoren keine Wunderheiler. Warum also sind sie dazu in der Lage, viele Patienten vor dem Skalpell zu bewahren? Eigentlich ganz einfach. Es lässt sich am Beispiel einer Stenose – also einer Verengung im Spinalkanal, der durch die Wirbelsäule entlangführt – verdeutlichen: Eine Stenose ist zwar nicht rückgängig zu machen. Doch chiropraktische Behandlungen können dazu beitragen, das Umfeld, also Muskeln, Sehnen und Gewebe, den Umständen entsprechend optimal „aufzubereiten“. Und zwar so, dass die Schmerzen und Beschwerden deutlich nachlassen. In diesem Fall muss der Patient keine OP mehr in Betracht ziehen.

Wenn Blockaden (Fehlstellungen der Gelenke) nicht justiert und die Gelenke nicht in die bestmögliche Position gebracht werden, entstehen Beschwerden. Die Reibung führt in der Regel zu Schwellungen und Entzündungen. Dadurch wird der Spinalkanal weiter verengt und die Beschwerden nehmen zu. Werden die Blockaden gelöst, gehen Entzündung und Schwellung zurück und auch die Schmerzen und Beschwerden nehmen entsprechend ab. 

Eine OP sollte immer erst die letzte Option sein

Es kann vorkommen, dass trotz ergriffener Maßnahmen/Therapien keine Verbesserungen eintreten. Erst dann ist eine OP aus medizinischer Sicht tatsächlich erforderlich und vor allem sinnvoll. Außerdem ist eine OP vonnöten, wenn Lähmungserscheinungen eintreten oder der Patient keine Kontrolle mehr über Stuhlgang und Wasserlassen hat. Aktuelle Forschungsergebnisse untermauern die These, dass chiropraktische Behandlungen die Beschwerden bei einer Stenose signifikant reduzieren.

Dies gilt übrigens auch für einen Bandscheibenvorfall! Rät Ihnen Ihr Orthopäde zu einer Operation, holen Sie sich von einem Chiropraktor eine Zweitmeinung ein. So oder so befinden Sie sich dort in sicheren Händen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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