Bandscheiben "Operation" ohne OP!

© Igor Mojzes - Fotolia© Igor Mojzes - FotoliaDie Bandscheibe ist gelegentlich schon in jungen Jahren vermehrten und ungesunden Belastungen ausgesetzt. Diese Belastungen können chronisch oder auch akut auftreten.

Bandscheiben selbst können nicht schmerzen, aber verschiedene Schmerzereignisse auslösen. Immer kommt es dabei zu einer Vorwölbung oder gar dem Austritt von Bandscheibengewebe, die Bandscheibe verliert an Höhe, ihre Pufferwirkung lässt nach.

Zum einen kommt es zu sogenannten Engpasserscheinungen, wenn Nerven, die das Becken, Gesäß und die unteren Extremitäten (Lendenwirbelsäule) oder den Hals, Nacken, die Schulter und den Arm versorgen (Halswirbelsäule), eingeengt und gereizt werden, zum anderen zum Reiben der kleinen Wirbelgelenke, die dabei verschleißen (Facettensyndrom). Es entsteht der sogenannte "Ischias" oder das "Schulter-Arm-Syndrom". Auf Grundlage der Einengung wird nun auch die Therapie eingeplant.

Es geht darum, dass die Bandscheibe sich nach der Therapie wieder so dargestellt, dass der Druck und damit der Reiz auf die Nervenstrukturen nachlässt und die Schmerzen gelindert werden können oder ganz verschwinden.

Vielfach wird heute noch operiert, was aber aus meiner Sicht nur dann Sinn macht, wenn dauerhafte Nervenschädigungen wie Taubheit und Schwäche/Lähmung eines Bereiches drohen.

Da die Bandscheibe durch Überdruck ihre Spannkraft verliert, muss man den Rücken entspannen, sodass es Phasen mit Unterdruck für die Bandscheibe gibt, in der sie sich regenerieren kann. Neben der richtigen Matratzenwahl sind sogenannte extendierende Behandlungen, also streckende Verfahren sehr erfolgversprechend.

Dabei kann man heute unter anderem mithilfe der modernsten und zielgerichtetsten und damit wirksamsten Strecktherapieeinrichtung erreichen, dass Betroffene dauerhaft von dem Druck der Bandscheiben auf das Nervengewebe befreit werden. Es handelt sich dabei um die Wirbelsäulendekompressionstherapie, mit der schon zahlreiche Patienten dauerhaft von einer früher üblichen und den Patienten bereits angeratenen OP bewahrt werden konnten.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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