Altersbeschwerden müssen nicht sein

Werner Bergmüller

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© Peter Atkins - Fotolia.com© Peter Atkins - Fotolia.comSchmerzen erwischen jeden und auch wenn wir meinen das Alter holt uns nicht ein, dann unterliegen wir leider einem kleinen Irrtum. Es sind oft gewohnte Bewegungen, die uns plötzlich schwer fallen und nicht mehr schmerzfrei durchgeführt werden können. Wenn es zu Schmerzen im Bewegungsapparat kommt, dann darf nicht nur das Symptom, der Schmerz an sich behandelt werden, sondern vor allem die Ursache. Rücken-, Knie- und auch Gelenkschmerzen werden sehr oft durch Fehlstellungen oder Verspannungen in der Muskulatur hervorgerufen.

Die Blockaden in der Tiefenmuskulatur sind sehr oft der Auslöser für die unterschiedlichsten Schmerzen, die auch oft nicht mit dem Skelett in Verbindung gebracht werden. Es kann soweit gehen, dass die Verspannungen zu Migräne, Schlafstörungen und auch zu psychischen Beschwerden führen. Allerdings werden diese meistens erst im zweiten Schritt erkannt, da sehr oft keine oder nur teilweise eine Diagnostik hinsichtlich der Muskulatur und dem Skelett durchgeführt wird. Die Blockaden sind so genannte Muskelverdickungen (Trigger), die zu schmerzhaften Verspannungen und ebenfalls zu falscher Abnutzung führen können. Gleichzeitig funktionieren die Trigger nach einem eigenen System. Ein Trigger in der Schulter kann zum Beispiel Schmerzen in der Achillessehne und umgekehrt auslösen. Des Weiteren können Blutdruckveränderungen, Asthma und Herzflimmern sowie Herzrhythmusstörungen entstehen.

Die Therapieformen der muskulären Triggerosteopraktik - Tiefenmassage und die Stoßwellen-Triggertherapie sind effiziente Behandlungswege, um schmerzfrei zu werden. Beide Formen bewirken, dass die tief liegenden Muskelblockaden  aufgelöst und damit Verspannungen sowie daraus resultierende Muskelverkürzungen und statische Veränderungen am Skelett aufgelöst werden. Das Skelettsystem kann nach Herstellung einer weichen Muskulatur wieder in seine anatomisch richtige Stellung zurückkehren.

Eine stabile Grundmuskulatur kann mit einfachen Übungen aufgebaut werden. Mit einer Hockeübung erreicht man, dass die Bein- und Rückenmuskulatur gestärkt wird und Verspannungen in der Nackenmuskulatur gelöst werden, damit der Körper leistungsfähig bleibt. Eine halbe Minute täglich reicht bei älteren Menschen schon aus, um den Bewegungsapparat zu stabilisieren. Wer seine Fitness erweitern möchte, steigert täglich zwischen 5-10 Sekunden die Übung, bis man sein persönliches Limit erreicht hat.

Lesen Sie im nächsten Beitrag wie mit präventiven Maßnahmen Schmerzen keine Chance haben!

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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