Sie leiden unter Migräneanfällen? So befreit Sie die Biofeedback-Therapie von Kopfschmerzen

Dr. Pastushenko - Privatpraxis

© Viktor_Gladkov - iStockMigränepatienen können Ihrem Alltag oftmals nicht mehr nachgehen! (© Viktor_Gladkov - iStock)Sie klagen jeden Tag über Kopfschmerzen? Rund 900.000 Menschen in Deutschland leiden unter Migräne. Doch nicht nur die Betroffenen selbst sind die Opfer, denn auch das Umfeld bekommt die Auswirkungen zu spüren – seien es die Kollegen in der Arbeit, die Kinder oder der Partner bzw. die Partnerin.
 

Symptome

Betroffene können alltäglichen Aufgaben nicht mehr nachgehen - zu stark sind die Kopfschmerzen. Erleiden Sie eine Migräneattacke, so durchlaufen Sie unterschiedliche Phasen. Während sich in der Frühphase Stimmungsschwankungen, Übelkeit und Heißhunger bemerkbar machen, kann es danach zur sogenannten „Aura“ kommen, die bei rund 20 % der Betroffenen auftritt.

Ein Flimmern vor den Augen, eine verschwommene Sicht, aber auch eine Störung des Farbsinns sind charakterisieren für diese erste Phase. Sie hält im Normalfall lediglich ein paar Minuten an, bei einigen Patienten erstreckt sie sich aber auch über einen Zeitraum von bis zu einer Stunden. Im Anschluss folgt die Kopfschmerzphase selbst, die in der Regel zwischen 4 und 72 Stunden andauert.

Zusätzlich zu den einseitigen Kopfschmerzen, die meist als pochend empfunden werden, klagen Betroffene über Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie über Übelkeit. Die meisten Menschen geben für diese Phase ein Intervall von 12 bis 24 Stunden an. Danach stellt sich eine Auflösungsphase ein, bei der Betroffene langsam das Abklingen der Symptome feststellen und der Körper sich allmählich zu erholen scheint.

In letzterer Phase zeigen sich zwar keine Symptome mehr, aber es kann zu einem Erschöpfungsgefühl kommen, das manchmal bis zu 2 Tage andauert.
 

Was tun bei Kopfschmerzen?

© contrastwerkstatt  fotoliaRegelmäßige Bewegung kann bei der Behandlung von Kopfschmerzen helfen (© contrastwerkstatt fotolia)Ständige Kopfschmerzen können zu Frustration führen. Wenn Sie jedoch in der Lage sind, die Anzeichen einer anbahnenden Migräneattacke richtig zu deuten, können Sie durch entsprechende Maßnahmen alle Phasen bestmöglich verhindern.

Achten Sie darauf, dass Sie ein gesundes Maß an Sport, Bewegung und Entspannung einhalten. Gerade an Tagen, die sehr stressig sind, ist es wichtig, sich trotzdem Zeit für Ihren Körper zu nehmen.

Unterschätzen Sie die Wirkung von Achtsamkeitsübungen nicht: Wer jeden Tag Kopfschmerzen hat, kann durch tägliche kurze Übungsphasen Erfolge erzielen.

Leiden Sie unter einseitigen Kopfschmerzen, können Sie versuchen, bewusst wahrzunehmen, wo der Schmerz beginnt und wo er aufhört. Für jemanden, der jeden Tag Kopfschmerzen hat, kann diese Methode sehr hilfreich sein. Sollte keiner der genannten Tipps bei Ihnen anschlagen, gibt es noch die Möglichkeit des Biofeedbacks.
 

Biofeedback zur Behandlung von Kopfschmerzen

Bei der Biofeedback-Methode handelt es sich um eine nicht-medikamentöse Behandlungsform, die sich als eine sehr effektive Methode gegen chronische Kopfschmerzen erwiesen hat. Beim Biofeedback erlernt der Patient, seine Arterien, also seine Durchblutung, anzuregen und so Migräne-Anfälle zu verhindern.

Vorteile der Methode:

Es gibt bereits zahlreiche positive Rückmeldungen zu dieser Methode. Zudem gilt sie als ungefährlich und es sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Dank der neuesten Technik und mit geringstem Aufwand bekommen Sie bei dieser Therapiemethode eine umfassende Rückmeldung bestimmter Körperprozesse - so können beispielsweise Muskelaktivitäten, Hauttemperatur, Atmungsfrequenz oder Blutdruck erfasst werden.

Es gibt zahlreiche Methoden des Biofeedbacks und jede der Methoden schlägt beim Einzelnen unterschiedlich an. Mit der Zeit kristallisieren sich jedoch die Übungen heraus, die für Sie am effektivsten sind.

Wichtig ist, dass Sie darauf achten, die Übungen kontinuierlich auszuführen – auch wenn es nur ein paar Minuten am Tag sind. In kleinen Schritten können Sie so langfristig von Kopfschmerzen befreit werden!

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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