Ästhetische Brustchirurgie für ein besseres Körpergefühl: Implantatwahl & Risiken

Eine Brustvergrößerung ist für jede Patientin ein individueller Eingriff. (© Nobilior - fotolia)

Ein vermindertes Brustvolumen sorgt bei Frauen mitunter für ein Gefühl von fehlender Weiblichkeit. In vielen Fällen kann eine operative Vergrößerung der Brüste mit Hilfe von Implantaten dazu beitragen, der Patientin ein besseres Körpergefühl sowie Selbstvertrauen zurückzugeben.

Ob aufgrund von natürlicher Veranlagung, nach starker Gewichtsreduktion oder nach einer Schwangerschaft: Ein vermindertes Brustvolumen kann viele Ursachen haben. Viele Frauen entscheiden sich daher für eine Brustvergrößerung. Dass sich dabei Implantate ganz besonders bewährt haben, kommt nicht von ungefähr. Schließlich ermöglichen deren individuelle Größen ein stets auf die Patientin abgestimmtes Ergebnis.

Wie finde ich das richtige Implantat?

Da jede Brust anders ist und jede Frau zudem über ihre ganz eigene Anatomie verfügt, kommt es darauf an, im Rahmen des Beratungsgesprächs die Brust zu untersuchen und auszumessen sowie mit Hilfe von Probeimplantaten gemeinsam mit der Patientin vor dem Spiegel die gewünschte Größe auszuwählen.

Die Größe ist dabei kein pauschaler Wert, denn bei gleichem Volumen gibt es breite und flache Implantate sowie schmale und hohe Implantate.

Neben der Größe spielt auch die Form des Implantats eine wichtige Rolle. Es gibt zum Beispiel runde oder tropfenförmige, längs- oder querovale Implantate. Tatsache ist: Jede Brust benötigt ein anderes Implantat. Ein entscheidendes Kriterium ist immer die angeborene Form der Brust – und hier insbesondere die Breite.

Welche Risiken muss ich bedenken?

Wie jede Operation bringt auch die Brustvergrößerung Risiken mit sich. Dieses Risiko ist aber niedrig, es handelt sich schließlich um keine gefährliche Operation. Wichtig ist, dass die Patientinnen gut aufgeklärt werden, ein schonendes operatives Verfahren zur Anwendung kommt und im OP-Saal absolut keimfreie Verhältnisse herrschen.

Es komm aber auch auf die Implantat-Oberfläche an. Pauschal lässt sich sagen: Je rauer die Oberfläche, desto niedriger das Risiko einer Kapselfibrose. In diesem Punkt haben nach den neuesten Forschungsergebnissen Implantate mit einer sogenannten Mikropolyurethanschaumbeschichtung das geringste Risikoprofil.

Zugleich bietet diese Beschichtung den Vorteil, dass die mit natürlich weichem Silikongel gefüllten Implantate im Körper ihre Lage beibehalten und sich nicht so leicht drehen oder verrutschen.

So verhalten Sie sich nach der OP richtig

In den ersten Tagen nach der Brust-OP ist eine elastische Wickelung um die Brust ratsam. Später können die Patientinnen dann einen bequemen Sport-BH tragen. Bei submuskulärer Lage kann für einige Wochen auch ein „Stuttgarter Gurt“ in Frage kommen. Einen Bügel-BH können die Patientinnen in der Regel nach sechs Wochen wieder tragen.

Schonende Brust-OP mit Eigenfett

Eine weitere Option der Brustvergrößerung stellt die Transplantation von Eigenfett dar. Im Falle ausreichender Fettreserven am Bauch, Po sowie Oberschenkeln kann dieses Eigenfett abgesaugt und als natürliches Füllmaterial zur Vergrößerung der Brust verwendet werden.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (2)

Ilies M., 25.09.2019 - 20:00 Uhr

Ich bin interessiert, einen Preis bitte

Antwort von Dr. med. Ron Julius Eppstein, verfasst am 26.09.2019

Sehr geehrte Interessentin, einen genauen Preis kann ich Ihnen erst nach einer persönlichen Untersuchung und Beratung nennen. Falls Sie Interesse haben melden Sie sich unter 0711 986 93 777 oder info@eppstein-klinik.de. Herzliche Grüße Ihr Dr. Eppstein

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