Bauchdeckenstraffung nach Fettabsaugung: So verschwindet überschüssige Haut

Dr. Hrabowski

von
verfasst am

© fotolia - GordonGrandDie Bauchdeckenstraffung wird meist unter Vollnarkose durchgeführt (© fotolia - GordonGrand)

Sportliche Betätigungen und Diäten sind nicht immer eine ausreichende Lösung, um bestimmte Fettpolster zum Verschwinden zu bringen. Daher wird oft als letzter Ausweg eine Fettabsaugung in Erwägung gezogen.


Mit dem Verlust großer Fettmengen kommt das nächste Problem

Die Folgen der Entfernung größerer Fettmengen sind manchmal erst nach der Operation sichtbar. Die Haut wird bei großen Fettansammlungen stark gedehnt, oft kommt es sogar zu einer Überdehnung und als Folge zum Reißen des Bindegewebes. So kann es sich nicht mehr zurückbilden und hängt schlaff herab.

Die sogenannte „Fettschürze“ sieht nicht nur unschön aus, sondern birgt auch ein Hygiene- und Gesundheitsrisiko. Unter der überhängenden Haut können sich Bakterien sammeln. Eine effektive Lösung bietet eine Bauchdeckenstraffung.


Problemlöser Bauchdeckenstraffung

Die Bauchdeckenstraffung ist eine effektive Methode, um das überdehnte Gewebe dauerhaft zu entfernen und damit nicht nur eine schlanke, sondern auch eine straffe Körpersilhouette zu formen. Bei einem operativen Eingriff in Vollnarkose setzt der plastische Chirurg gezielte Schnitte oberhalb der Schamgrenze. Die Haut wird straffgezogen und überschüssiges Gewebe entfernt.

Wenn die Muskulatur auch an Spannkraft verloren hat, wird sie im gleichen Schritt gestrafft. Abschließend vernäht der Arzt die Wundränder.

Ein stationärer Aufenthalt von wenigen Tagen ist erforderlich, um Spannung an den Nähten zu vermeiden. Aber auch nach Verlassen der Klinik sollten Patienten unbedingt eine Schonzeit bis zum Verheilen der Wunde einhalten.

Für ca. 4-6 Wochen ist das Heben schwerer Lasten zu vermeiden, ebenso sonstige übermäßige körperliche Anstrengungen. Zudem müssen Patienten in dieser Zeit ein Kompressionsmieder tragen, damit die Wunden gut verheilen und sich die Haut optimal zurückbildet.


Risiken entstehen bei jeder Operation

Jede Operation bedeutet eine zusätzliche Belastung für den Körper. Deshalb sollte die Entscheidung für eine Bauchdeckenstraffung gut überlegt sein.

Trotz sorgfältiger Vorbereitung können immer Komplikationen auftreten. Die Wahrscheinlichkeit ist bei kompetenter Behandlung durch einen Facharzt für Ästhetische und Plastische Chirurgie und bei Einhaltung der postoperativen Empfehlungen allerdings gering. 

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

Wie hilfreich fanden Sie diesen Artikel?
4
Interessante Artikel zum Thema „Fettabsaugung”

Kommentar abgeben oder Rückfrage stellen:

Ihr Name(wird veröffentlicht)
Ihre E-Mail(wird nicht veröffentlicht)
Ihr Kommentar(wird veröffentlicht)
 
Ich akzeptiere die Nutzungsrichtlinien und AGB der jameda GmbH und habe die Datenschutzerklärung gelesen.
  

Inhaltssuche

Durchsuchen Sie sämtliche Artikel auf jameda. Wenn Sie auf der Suche nach Ärzten oder Heilberuflern sind, geht es hier zur Arztsuche

Passende Behandlungsgebiete und Lexikon-Inhalte

Ärzte für spezielle Behandlungsgebiete

jameda Behandlungsgebiete

Über Krankheiten und Symptome informieren

Das jameda Lexikon