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Schöner Bauch auch ohne OP? Das verspricht die Bauchstraffung mit Liposuktion!

Dr. Alamouti

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© Maksim Šmeljov - FotoliaDie Liposuktion birgt nur ein geringes Risiko (© Maksim Šmeljov - Fotolia)Sie kennen es, Fettdepots an Bauch und Hüfte verschwinden meist nur schwer – auch wenn Sie viel Sport treiben. Die Bauchstraffung mit Liposuktion stellt eine minimal-invasive Methode dar, die wesentlich geringere Risiken birgt als eine konventionelle Bauchdeckenstraffung.

Unschöne Narben, Dellen und Asymmetrien, Durchblutungsstörungen im Bereich des Bauchnabels und der Bauchhaut darunter sowie allgemeine Operationsrisiken wie Thrombose mit nachfolgender Lungenembolie oder auch bakterielle Infektionen gehören somit der Vergangenheit an.

Die Fettabsaugung ist somit eine schnelle, weniger riskante und sehr zufriedenstellende Lösung. Sie zählt wahrscheinlich gerade deshalb zu den häufigsten ästhetisch-chirurgischen Eingriffen.
 

Ablauf der Behandlung

Die heutzutage am häufigsten gewählte Methode ist die Liposuktion in Tumeszenz-Lokalanästhesie. Dabei werden in einem ersten Schritt mehrere Liter eines Gemisches aus sterilem Kochsalz-Wasser mit Betäubungsmitteln sowie Natriumbikarbonat in das Unterhaut-Fettgewebe gespritzt.

Dieses Gemisch hat zwei Funktionen: Zuerst einmal wirkt als Betäubung, die bis zu 18 Stunden anhält und bei fachgerechter Anwendung auch sicher wirkt. Des Weiteren saugen sich einzelne Fettzellen mit dem Gemisch voll, was dazu führt, dass sie sich leichter aus dem Bindegewebe, welches das Fettgewebe und die Haut stabilisiert, herauslösen lassen.

Dieser Prozedur folgt eine mindestens 30-60-minütige Wartezeit, bei der sich die applizierte Flüssigkeit im Fettgewebe gleichmäßig verteilt. Es bildet sich eine Art Emulsion aus Fettzellen und der Tumeszenzlösung. Die Bindegewebsstrukturen, die das Fettgewebe aber auch die Venen, Gefäße und Nerven stabilisieren, werden dabei nicht verändert.

© Syda Productions - FotoliaNach der Liposuktion sind Sie wieder voll gesellschaftsfähig (© Syda Productions - Fotolia)Anschließend entfernt der Chirurg die Emulsion mittels eines leichten Sogs mit Hilfe von Spezialkanülen. Die Stellen, an denen die Kanüle die Haut durchdringt, verheilen in der Regel von alleine, da der Einstich minimal ist.

Mit der Liposuktion werden Fettzellen nicht nur dauerhaft entfernt, sondern die Haut wird zugleich dank spezieller Technik gestrafft. Nach 8 bis 12 Wochen zeigen sich bereits die ersten Ergebnisse.

Es ist klinisch erwiesen, dass Patienten durch eine einzige Behandlung ihre Taille um eine Konfektionsgröße verringern. Ein großer Vorteil ist, dass alle Patienten nach dem Eingriff sofort wieder gesellschaftsfähig sind.

Auch bei Männern zeichnet sich ein Trend zur Liposuktion ab: Körperpartien wie Brust oder Bauch, die mit Sport nur sehr mühsam zu trimmen sind, können so auf Vordermann gebracht werden.

Weltweit schaffte es die Bauchstraffung 2015 laut ISAPS auf den vierten Platz der häufigsten Schönheits-OPs.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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