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Das jameda-Interview: 10 Fragen an Herrn Dr. med. Kümpel

Dr. Kümpel

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©Dr. KümpelDr. Kümpel ist Plastischer und Ästhetischer Chirurg in Berlin. (©Dr. Kümpel)Ärzte haben einen besonderen Blick auf die Welt der Medizin. Damit Patienten hinter die Kulissen des Gesundheitswesens blicken können, stellt jameda Herrn Dr. med. Wolfgang J. Kümpel interessante Fragen zu seinen Erfahrungen als Plastischer & Ästhetischer Chirurg.

jameda: Herr Dr. Kümpel, was hat Sie motiviert, Plastischer & Ästhetischer Chirurg zu werden?
Herr Dr. Kümpel: Bereits während des Studiums an der Freien Universität Berlin assistierte ich Prof. Vaubel bei Plastischen Operationen. Damit war mein Interesse an der Plastischen Chirurgie geweckt - obgleich es zu dieser Zeit noch gar keinen Facharzt für Plastische Chirurgie gab.

jameda: Was macht Ihnen im Praxisalltag am meisten Freude? Wo sehen Sie die größten Herausforderungen?
Herr Dr. Kümpel: Schöne Ergebnisse und zufriedene Patienten sind eine große Befriedigung. Die größte Herausforderung sind Korrekturen von andernorts misslungenen Operationen - Nasenoperationen werden zum Beispiel in der Facharztausbildung nicht verlangt und deshalb gibt es leider auf diesem Bereich viele Nachkorrekturen.

jameda: Welchen Vorurteilen begegnen Sie häufig in Ihrer Praxis?
Herr Dr. Kümpel: Wer zu mir kommt, hat keine Vorurteile.

jameda: Manche Krankheiten und Therapien sind unangenehm und verlangen viel Durchhaltevermögen vom Patienten. Was raten Sie Patienten in solchen Situationen? 
Herr Dr. Kümpel: Da es sich bei meinen Patienten um Selbstzahler handelt, sind sie sehr motiviert, die ärztlichen Anweisungen wie z.B. das Tragen von Kompressionskleidung oder das Rauchverbot usw. zu befolgen.

jameda: Wie reagieren Sie, wenn Sie merken, dass ein Patient Ihren Therapieplan nicht befolgt?
Herr Dr. Kümpel: Das kommt so gut wie nie vor.

jameda: Wenn Sie das Gesundheitssystem ändern könnten, was würden Sie als Erstes tun?
Herr Dr. Kümpel: Wenn ich etwas ändern wollte, wäre ich Politiker geworden - zumindest Standespolitiker.

jameda: Kein Mensch ist perfekt. In welchen Bereichen haben Ärzte Ihrer Meinung nach Verbesserungspotential?
Herr Dr. Kümpel: Menschen machen Fehler - auch Ärzte. Es ist deshalb wichtig, aus Fehlern zu lernen.

©Dr. Kümpel Ein Einblick in die Praxis von Herrn Dr. Kümpel: Das OP-Zimmer (©Dr. Kümpel )jameda: Die Welt der Medizin verändert sich ständig. Gibt es neue Therapieverfahren oder Gerätschaften, die Sie in Ihrer Praxis anwenden?
Herr Dr. Kümpel: Große Sprünge in der Medizin gibt es grob gesagt alle 10 Jahre. Sich ständig fortzubilden, Kongresse zu besuchen und sich mit Kollegen auszutauschen, ist deshalb absolut wichtig.

jameda: Gibt es einen Patienten oder ein Erlebnis in Ihrer Praxis, das Sie nie vergessen werden?
Herr Dr. Kümpel: Eine Patientin fuhr nach ihrer Brust-OP am Abend mit dem Motorroller nach Hause - so als wäre nichts gewesen. Wir konnten das leider nicht verhindern.

jameda: Welchen Gesundheitstipp möchten Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?
Herr Dr. Kümpel:  Rauchen Sie nicht, meiden Sie die Sonne, bewegen Sie sich viel, trinken Sie nur mäßig Alkohol und verzichten Sie auf Kohlehydrate nach 18:00 Uhr. 

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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