Bye, Bye Push-Up - die Brustvergrößerung

Dr. Berkei

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© hagamera - fotoliaDie operative Brustvergrößerung - was gilt es zu beachten? (© hagamera - fotolia)Modernste Beschichtungstechnologie der sicheren Silikonimplantate erhöht die Haltbarkeit der Implantate. Guten Gewissens ist deshalb eine operative Vergrößerung der Brust möglich. Für ein schönes Ergebnis, das die Ästhetik und die Gesundheit der Patientin gewährleistet, sind mehrere Punkte wichtig.

Vor der Behandlung: Beratung und Untersuchung

Ein ausführliches Beratungsgespräch und eine detaillierte Untersuchung der Patientin sind unabdinglich. Vor einer OP sollte auf jeden Fall, auch durch entsprechende Bildgebung (Sonographie, Mammographie), die Gesundheit der Brust abgeklärt sein. Die gewünschte Implantatgröße kann mittels Probeimplantaten gut ermittelt werden. Diese werden von den Patientinnen „anprobiert“. So vergleicht die Patientin vor dem Spiegel unterschiedliche Größen von Implantaten und sucht die gewünschte Cup-Größe aus. Mit diesem Wissen gehen die Patientinnen vollständig aufgeklärt und entspannt in die OP.

Der Einsatz von hochwertigen Materialien

Die neueste Entwicklung bei der Implantatherstellung beinhaltet die Umhüllung des Silikonimplantates mit einem speziellen Polyurethanschaum (PUS). Dieser vermeidet durch seine Mikrowabenstruktur, dass sich körpereigene Fasern zu schnell narbig um das Implantat zusammenziehen und zu einer sogenannten Kapselfibrose führen. Diese verdickte Bindegewebshülle kann schmerzhaft sein und zu Verformungen des Implantates führen, so dass eine Herausnahme bzw. ein Implantatwechsel erforderlich wird. PUS-umhüllte Implantate zögern dieses Ereignis durchschnittlich auf 10-15 Jahre heraus. Sie sind die sicherste und qualitativ die beste Option, die es weltweit aktuell auf dem Implantatmarkt gibt. Gerade bei tropfenförmigen, also anatomisch geformten Implantaten, verhindert der Schaum ein Verdrehen oder Verrutschen des Brustimplantates, so dass das postoperative Ergebnis dauerhaft schön bleibt.

Operationsmethode und Nachsorge

Ob man die Brustimplantate unter oder über den Brustmuskel legt, hängt von den anatomischen Gegebenheiten und auch den Vorstellungen der Patientinnen ab. Der chirurgische Zugang ist am diskretesten und sichersten in der Brustfalte gelegt. So erhält man eine gute Sicht auf die zu schaffende Tasche für das Implantat, die Infektionsgefahr ist niedriger als der Schnitt in der Achsel und es kommt seltener zu Sensibilitätsstörungen als bei einem Schnitt um die Brustwarze.
Nach ca. einer Nacht in der Klinik werden die Patientinnen für ca. 2-3 Wochen vom behandelnden Arzt kontrolliert. Nach dieser Zeit kann man wieder vollständig am täglichen Leben teilnehmen. Einmal im Jahr sollte man die Implantate kontrollieren lassen, dies kann beim Gynäkologen oder beim behandelnden Plastischen Chirurgen erfolgen.

In aller Kürze:
OP-Dauer: ca. 1 Stunde
Stationärer Aufenthalt: ca. 1 Nacht
Körperliche Schonung: ca. 2-3 Wochen
Sport: nach ca. 3-4 Wochen

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (1)


23.01.2016 - 20:55 Uhr

Sind auch andere Ratenzahlungsmöglichkeiten...

von Julia

... möglich? Habe keine Bürgen o.ä. Bin derzeit in Elternzeit und ab Winter 2016 studiere ich. Habe keine negativen Schufaeinträge und könnte monatlich bis zu 180€ zahlen. Würde mich über eine Antwort freuen. lg

Dr. Berkei

Antwort vom Autor am 05.02.2016
Dr. med. Julia Berkei

Hallo Liebe Julia, wir würden dich gerne individueller beraten. Hierfür wäre es schön, wenn du uns eine Mail an info@berkei-aesthetik.de schreiben würdest. Herzliche Grüße, Ihre Dr. Julia Berkei


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