Der Hals sieht älter aus als das Gesicht? Halsfalten glätten mit Hyaluronsäure

Frau HP Arlom

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© Valua Vitaly - fotoliaDie dünne Haut am Hals kann mit Hyaluronsäure natürlich gestrafft werden (© Valua Vitaly - fotolia)Kaum eine Region unseres Körpers zeigt den Alterungsprozess deutlicher als der Hals. Die Haut ist hier besonders zart und kann sich nicht auf eine Polsterung aus Unterhautfettgewebe stützen. Hinzu kommt, dass der Hals, wie auch die Hände, häufig ungeschützt der Sonne ausgesetzt ist.

Des Weiteren bewegen wir unseren Hals ständig, sodass man auch hier von Mimikfalten spricht. Die Kombination von wenig Unterhautfettgewebe, Sonne und Bewegung lässt unseren Hals früher oder später faltig werden. Der schöne Hals sieht dann alt und verknittert aus.


Halsfalten sollten früh mit Hyaluronsäure behandelt werden

Die Haut am Hals zeigt die Spuren der Alterung nicht nur unübersehbar, sie zeigt sie oft auch erheblich früher als an anderen Körperstellen. So kommt es, dass der Hals selbst bei jungen Menschen oft deutlich älter aussieht als das Gesicht. Sicherlich auch, weil der Hals in jungen Jahren sehr stiefmütterlich behandelt wird und nicht im Fokus der Hautpflege steht. Er scheint selbstverständlich schön zu sein. Aber leider ist das nicht so. Die dünnere Haut von Frauen leidet dabei besonders, denn Männer profitieren in der Regel von einem stärkeren Unterhautfettgewebe.

Allerdings altert nicht nur die Haut am Hals. Zusätzlich erschlafft leider auch die Halsmuskulatur und übt so zusätzliche Spannung auf die empfindliche Hautpartie aus. Darüber hinaus begünstigt eine häufig auch unwillkürliche Muskelanspannung im Halsbereich bei schlanken Menschen eine sehnige und damit wenig attraktiv aussehende Struktur. Die ungünstige Kombination von schlaffer Haut und Muskulatur ergibt dann den gefürchteten Truthahn-Hals.

Halsfalten glätten ohne OP

Eine Operation im Halsbereich bringt leider oft nicht das gewünschte Ergebnis. Die meisten Falten lassen sich hier mit dem Skalpell ohnehin nicht behandeln. Deshalb ist die Unterspritzung der Halsfalten mit Hyaluronsäure mit die beste, aber vor allem auch natürlichste Lösung.

Allerdings nur, wenn der Behandler ausreichend Erfahrung hat. Denn die feine und zarte Haut am Hals verzeiht nichts. Bei mangelhafter Erfahrung in der Behandlung mit Hyaluronsäure, fehlerhafter Unterspritzungstechnik oder auch bei der falsche Auswahl des Produkts kommt es leicht zu unschönen Wülsten und unattraktiven Knoten am Hals. Dann hilft verzweifelten Patienten nur das Auflösen der falsch unterspritzten Hyaluronsäure.


Wie läuft die Behandlung ab?

Auch die faltige Haut des Halses sollte nicht einfach mit Hyaluronsäure aufgespritzt werden, sondern natürlich unterspritzt und somit regeneriert werden.

Für ein wirklich schönes Ergebnis, einen glatten und attraktiven faltenfreien Hals, braucht es eine kompetente Behandlung. Patienten sollten sich deshalb genau informieren, ob ein Behandler auf die Regeneration des Halsbereichs spezialisiert ist.

Wie bei den meisten Hyaluron-Behandlungen sollte auch ausreichend Zeit einkalkuliert werden. Die dünne Haut am Hals muss besonders behutsam unterspritzt werden, damit sich die Hyaluronsäure weich und ohne sichtbare Übergänge in das Gewebe legen kann. In den meisten Fällen sind mindestens zwei bis drei Sitzungen im Abstand von jeweils acht oder mehr Wochen empfehlenswert.

Ist das gewünschte Resultat erreicht, hält das erzielte Ergebnis jahrelang an. Lediglich leichte Auffrischungen sind in der Regel frühestens ein Jahr später erforderlich. Entscheidend ist hier vor allem das Tempo des natürlichen Hautalterungsprozesses.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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