Das jameda-Interview: 6 Fragen an Herrn Dr. med. Daniel Thome

Dr. Thome

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© ThomeHerr Dr. Thome praktiziert als Plastischer & Ästhetischer Chirurg in München. (© Thome)Ärzte haben einen besonderen Blick auf die Welt der Medizin. Damit Patienten hinter die Kulissen des Gesundheitswesens blicken können, stellt jameda Herrn Dr. med. Daniel Thome interessante Fragen zu seinen Erfahrungen als Plastischer & Ästhetischer Chirurg.

jameda: Herr Dr. Thome, was hat Sie motiviert, Plastischer & Ästhetischer Chirurg zu werden, und warum haben Sie sich für Ihre Spezialgebiete entschieden?

Herr Dr. Thome: Ich habe schon immer gerne "handwerklich" exakt gearbeitet. Daher war schnell klar, dass mein Weg in der Medizin in die Chirurgie führt. In der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie fand ich es spannend, mit den gelernten Methoden Gewebe und Körperformen nach den eigenen Vorstellungen zu verändern und zu gestalten

jameda: Worin liegt Ihr Tätigkeitsschwerpunkt und was macht diesen so besonders?

Herr Dr. Thome: Ich habe mich auf Brustimplantatwechsel und übergroße, sogenannte "XXL"-Implantate spezialisiert. Bei diesen OPs braucht man sehr viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl, sie verzeihen keine Fehler. Das macht für mich den besonderen Reiz aus.

jameda: Gibt es aktuell Hilfen oder Neuerungen, die Ihnen Ihren Praxisalltag erleichtern können?

Herr Dr. Thome: Die Eigenfett- und Stammzell-Therapie ist die einzige wirkliche Neuerung der letzten Jahre, die ich regelmäßig verwende und die meine Ergebnisse unterstützt.

jameda: Wo sehen Sie in Ihrem Fachgebiet die größten Herausforderungen für die Zukunft?

Herr Dr. Thome: Die Digitalisierung ist Segen und Fluch zugleich. Zum einen wird es dem Patienten so leicht gemacht wie noch nie, an medizinische Informationen zu kommen. Die Qualität dieser Informationen schwankt aber erheblich. Und das kann der Patient nicht unterscheiden.

Außerdem werden die Ärzte dem zunehmend aggressiveren Ton im Internet schutzlos ausgesetzt. Jeder darf anonym seine Unzufriedenheit oder Schmähkritik an Ärzten auslassen ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Damit umzugehen, halte ich momentan für die größte Herausforderung.

© ThomeDer Wartebereich der Praxis aestetic and soul. (© Thome)jameda: Was wird an Ihrem individuellen Umgang mit Ihren Patienten besonders geschätzt?

Herr Dr. Thome: Die ehrliche und offene Einschätzung von Wünschen und Möglichkeiten in Behandlung und Therapie. Dazu gehört auch, Patienten Behandlungen auszureden, wenn sie unsinnig sind.

jameda: Was schätzen Sie an Ihren Patienten besonders?

Herr Dr. Thome: Die allermeisten Patienten, die zu mir kommen, haben sehr realistische Erwartungen und lassen sich dann auch gut von den von mir vorgeschlagenen Behandlungen überzeugen.

Gerade in der Nachbehandlung macht sich dann eine gute Arzt-Patient Beziehung bemerkbar. Wenn es dem Patienten leicht fällt, sich an die Einschränkungen zu halten, die Operationen mit sich bringen, wird auch die Heilphase deutlich besser laufen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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