Körperstraffung mit dem Laser: So funktioniert's

Welche Methode eignet sich für eine Hautstraffung? (© Maksim Šmeljov - fotolia)

Straff und schlank – so stellen sich die meisten Menschen ihren Traumkörper vor. In der Realität sieht das leider nicht immer so aus. Schlaffe, herabhängende Haut ist eine häufige Begleiterscheinung des Alters, sie kann aber auch viele andere Gründe haben. Doch egal wie er entsteht: Den wenigsten Betroffenen gefällt der Hautüberschuss.

Neben der klassischen operativen Entfernung überschüssigen Gewebes ist heute auch die nichtoperative Behandlung mit dem Laser möglich.

Wann ist eine Hautstraffung sinnvoll?

Das Altern lässt sich nicht aufhalten. Mit der Zeit verliert die Haut ihre natürliche Spannkraft; sie beginnt zu hängen und bildet Falten. Einige Faktoren können eine frühzeitige Hautalterung begünstigen, unter anderem eine einseitige und ungesunde Ernährung, häufiges Sonnenbaden oder Alkohol- und Nikotinkonsum.

Doch nicht nur Männer und Frauen im fortgeschrittenen Alter leiden unter erschlaffter Haut. Infolge von starker Gewichtsreduktion oder nach einer Schwangerschaft besteht das Risiko, dass sich das Gewebe nicht vollständig zurückbilden kann. Dann helfen auch Sport und Diäten nicht weiter. Dagegen gibt es im Rahmen der ästhetischen Medizin verschiedene operative und nichtoperative Methoden zur Straffung der Haut und Angleichung einer schönen Körpersilhouette.


Chirurgische oder Laser-Hautstraffung?

Die chirurgische Körperstraffung ist ein bewährtes Verfahren. Es wir bereits seit langer Zeit erfolgreich vorgenommen, um einen starken Gewebeüberschuss in Form von herabhängenden Hautlappen zu entfernen. Mittlerweile haben sich aber noch andere Methoden etabliert, darunter die Laserbehandlung. Ihr Vorteil: deutlich schmerz- und risikoärmer, narbenfrei und mit verkürzter Erholungsphase. Bei dem operativen Eingriff kann zwar ein deutlich größerer Hautüberschuss entfernt werden. Dennoch entscheiden sich aufgrund der oben genannten Vorteile immer mehr Patienten für die Laser-Hautstraffung.


Wie funktioniert die Laser-Hautstraffung?

Die Laserbehandlung erfolgt von außen auf der Haut, sodass keine Schnitte nötig sind. Die durch das Gerät ausgesendeten Laser-Impulse durchdringen die obere Hautschicht und tragen altes Gewebe ab. Die Neubildung einer deutlich strafferen Hautschicht regt zudem die Kollagenbildung an, sodass eine sichtbare Hautverjüngung erreicht werden kann. Diese Methode kann sowohl Falten glätten und Hautüberschüsse reduzieren als auch Narben abtragen.


Was ist die Besonderheit von Plasma-Energie?

Eine Weiterentwicklung der klassischen Laserbehandlung stellt die Hautstraffung mit Helium-Plasma und Radiofrequenzenergie dar. Die Behandlung kann einzeln oder in Kombination mit einer Liposuktion vorgenommen werden. Während der Fettabsaugung führt der Behandler das Handstück in die während der Fettabsaugung vorgenommene Einstichstelle ein; es wirkt hier direkt auf die bindegewebigen Strukturen ein. Bei der angeregten Gewebeschrumpfung wird das umliegende Gewebe gekühlt und so vor Schädigung geschützt. Die Behandlung dauert etwa ein bis zwei Stunden und wird häufig an Hals, Gesicht, Bauch, Po, den Oberarmen und dem Oberschenkel angewendet.


Welche Risiken bestehen bei der Helium-Plasma-Straffung?

Wie auch die klassische Laserbehandlung, ist die Hautstraffung mittels Plasma-Energie äußerst risikoarm. Da das Helium-Plasma eine zusätzliche Gewebekühlung ermöglicht, sind Verbrennungen bei dieser Methode ausgeschlossen. Vorübergehende Rötungen und Schwellungen sind dagegen häufig zu erkennen, verschwinden aber nach einigen Tagen wieder.

Sowohl die Plasma-Energie-Hautstraffung, klassische Laserbehandlung als auch die chirurgische Hautstraffung finden nach wie vor Anwendung in der Plastischen und ästhetischen Chirurgie.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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