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Lidstraffung beim Mann – Worauf kommt es an?

Dr. Manassa

von
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© VadimGuzhva - fotoliaAlle Abläufe werden im Vorfeld ausführlich mit Ihrem Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie besprochen. (© VadimGuzhva - fotolia)Ästhetisch-plastische Eingriffe galten noch vor wenigen Jahren als reine „Frauensache“ und für Männer regelrecht als „Tabu“. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch auch dies geändert. Die Anzahl der Herren, die sich inzwischen einem ästhetischen Eingriff unterziehen, ist deutlich angestiegen. Besonders zu erwähnen sei hier die operative Lidstraffung – eine der am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen bei Männern.

Doch worauf kommt es den Herren bei einer Korrektur der Augenlider an? Und ergeben sich hier im Gegensatz zur Behandlung weiblicher Patienten sogar Unterschiede im Behandlungsablauf?


Aus welchen Gründen entscheiden sich Männer für eine Lidstraffung?

Erschlaffte Oberlider (sogenannte Schlupflider) oder Tränensäcke an den Unterlidern sind kein rein weibliches Phänomen. Auch Männer können hiervon unterschiedlich stark betroffen sein. Aufgrund natürlicher Hautalterung oder auch genetischer Veranlagung bilden sich Erschlaffungen der Lider sowohl bei älteren als auch bei jüngeren Patienten. In der Folge erscheinen die Augen und auch das ganze Gesicht oft deutlich müder, älter und der Blick trauriger.

So läuft eine Lidstraffung beim Mann ab

Die operative Lidstraffung wird nicht geschlechterspezifisch durchgeführt. Unterschiede richten sich hier ausschließlich nach dem bestehenden Befund sowie den Wünschen und Vorstellungen der Patientin beziehungsweise des Patienten. Der Facharzt für Plastische und ästhetische Chirurgie bespricht mit ihm zunächst den exakten Ablauf der Behandlung in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Am OP-Tag wird gemäß des festgelegten Verfahrens die überschüssige Haut des Oberlides über eine minimale Schnittführung entlang der Umschlagfalte entfernt. Der Eingriff an den Unterlidern gestaltet sich zumeist etwas aufwendiger. Hier wird Fettgewebe und erschlafftes Gewebe durch einen Schnitt am unteren Lidrand entfernt oder umverteilt.

Narben können bei einer operativen Lidstraffung – ob Oberlidstraffung oder Unterlidstraffung – sehr gut versteckt werden und sind nach kurzer Wundheilung kaum noch zu erkennen. Eingriffe der Augenlider werden in aller Regel ambulant mit örtlicher Betäubung oder Dämmerschlaf durchgeführt.


Beliebte ästhetische Korrektur bei beiden Geschlechtern

Die Lidstraffung ist und bleibt ein sehr beliebtes plastisches Verfahren – bei Frauen und Männern gleichermaßen. Aufgrund der kurzen Operationsdauer von circa 30 Minuten (für die Oberlider) beziehungsweise 60 Minuten (für die Unterlider) sowie der kurzen Heilungsphase entscheiden sich immer mehr Betroffene von Schlupflidern oder ausgeprägten Tränensäcken für eine Korrektur – und somit für ein ganz neues Lebensgefühl.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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