Warum Anti-Aging? Psychologie der Anti-Falten-Medizin

Dr. Decker - Privatpraxis

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© ValuaVitaly_iStockWas versteht man unter dem Begriff (© ValuaVitaly_iStock)Was ist mein "Memory-Age"? Oder anders: Wie jung fühlen Sie sich? Was unter dem Begriff „Down-Aging“ bekannt wurde, lässt sich zum Beispiel besonders gut beim Blättern durch Fotoalben beobachten. Man fühlt sich etwa gleich jung wie auf der Aufnahme, doch die Fotos wurden schon vor fünf bis zehn Jahren geschossen.


Menschen fühlen sich immer länger jung

Wir werden immer älter und haben dabei die Möglichkeit, gut auszusehen. Dazu zählt die Investition in ein gesamtheitlich jüngeres Erscheinungsbild wie in einen gesunden Körper, kurz in „ein gutes Gefühl“. Ein Beispiel dafür ist das Personal Training, das unser eigenes Sportprogramm aufwertet, Freude bereitet und uns vor Alterungszeichen schützt.


Der Wunscn nach einem frischen Gesichtsausdruck

Die DGBT (Deutsche Gesellschaft für Botulinumtoxintherapie) hat in einer 2017 durchgeführten großen, deutschen Studie herausgefunden, dass 50 % der befragten Frauen Attraktivität mit einer straffen bzw. faltenfreien Haut verbinden.

Die Bildsprache moderner Medien wie Instagram rückt speziell den Ausdruck unseres Gesichtes in den Mittelpunkt. Viele Frauen äußern nicht direkt den Wunsch nach einem „faltenfreien“ Aussehen, sondern wünschen sich vielmehr folgende Attribute: „weniger müde“, „weniger hängend“, „frischer“, „entspannt und souverän“. Der Trend bei ästhetischen Behandlungen geht dabei seit einiger Zeit deutlich in Richtung Natürlichkeit.


Die stärksten Methoden

Generell werden allgemein immer häufiger, dafür immer kleinere Korrekturen durchgeführt.

Die aktuell stärksten Methoden professioneller Unterspritzungen sind die Botox®-Behandlung, die Unterspritzung mit Hyaluronsäure mit „Full-Face“-Ansatz und das Abschmelzen kleiner Fettdepots durch Injektion, die sogenannte „Fett-weg-Spritze“.


Immer minimaler, dafür häufiger

Warum entscheiden sich vor allem Frauen für eine Unterspritzung? Sie recherchieren sehr genau, welche Risiken eine Operation mit Schnitt und Narkose bergen kann. Man nutzt lieber nicht-operative Möglichkeiten - solange es geht. Generell entscheiden sich Frauen früher für Injektionsbehandlungen und erwarten schnellere Ergebnisse.

Professionelle Behandlungen können viele dieser Wünsche schonend und schnell erfüllen, sind aber nicht immer ein Ersatz für eine Operation. Patienten sind heutzutage besser aufgeklärt als jemals zuvor.

Die Entscheidung für oder gegen ein Verfahren - ob operativ oder minimalinvasiv - wird nach einer ausführlichen Beratung getroffen. Auch deutsche Frauen sind sehr aufgeschlossen und offen für moderne, minimalinvasive Treatments. Eine professionelle Behandlung bietet dabei vor allem Sicherheit.


Presse und Realität

Viele Frauen nutzen Unterspritzungen, sprechen aber nicht darüber. Darf man das?

Das verzerrte Bild der Schönheitsmedizin in den Medien steht dabei in keinem Zusammenhang mit der alltäglichen Realität einer Ästhetikpraxis. 

Grundsätzlich gilt: Ist man sich nicht sicher, sollte man sich erst weiter beraten lassen - gegebenenfalls auch bei einem zweiten Arzt. Hat man den positiven Effekt einmal kennengelernt, nutzt man diese kleinen Korrekturen regelmäßig für sich.

Das Schönheitsrezept lautet: Mehrere kleine Behandlungen pro Jahr für ein natürlich schönes Ergebnis.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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