Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fettabsaugung

Prof. Dr. Sinis

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©fotolia-86555824-wckiwDie Fettabsaugung dient lediglich der Formung des Körpers und nicht der Gewichtsabnahme! (©fotolia-86555824-wckiw)Von einer erfolgreichen Fettabsaugung spricht man, wenn die gemeinsame Zielstellung von Arzt und Patienten nach Abschluss der Genesungszeit erreicht wurde.

Dieses Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn vorher ein detailliertes und gründliches Gespräch mit dem behandelnden plastisch-ästhetischen Chirurgen erfolgte.

Hierbei sollte noch einmal klar kommuniziert werden, dass die Fettabsaugung nicht der Gewichtsabnahme dient, sondern vielmehr problematische Köperkonturen in einem harmonischen Gesamtbild neu formen soll. Prinzipiell kommt hierfür jeder Bereich des Körpers in Frage.

Fettabsaugung trotz Grunderkrankung?

Im Zweifelsfall sollten zum Beratungstermin alle relevanten Unterlagen mitgebracht werden, um mit dem plastisch-ästhetischen Chirurgen gemeinsam eine Möglichkeit zur Operation zu finden. Da für eine Fettabsaugung keine Vollnarkose notwendig ist, kann in den allermeisten Fällen eine medizinisch sinnvolle Lösung gefunden werden.

Sport und gesunde Ernährung

Durch ausreichend Sport und gesunde Ernährung können Patienten häufig eine deutliche Reduktion des körpereigenen Fettgewebes erreichen. Nicht selten verbleiben dabei allerdings Fettpolster an typischen Stellen, die sich gegenüber jeglicher Diät oder sportlicher Betätigung als resistent erweisen.

Zur Formung einer ästhetischen Körperkontur sind Sport und gesunde Ernährung essentiell - eine Fettabsaugung allerdings hilft genau an den angesprochenen Problemzonen und kann mitunter sehr effektiv sein. Selbst bei erneuter Gewichtszunahme und Anwachsen der Fettzellen verbleibt die Kontur nach der Fettabsaugung, da abgesaugte Zellen nicht nachwachsen.

Wann ist eine zusätzliche Hautstraffung erforderlich?

© Maksim Šmeljov - FotoliaÜberschüssige Haut nach einer Fettabsaugung ist normal - eine Hautstraffung verschafft Abhilfe! (© Maksim Šmeljov - Fotolia)Die Körperkontur kann nach umfangreichen Absaugungen häufig bereits in beeindruckendem Maß positiv verändert werden. Je mehr Volumen an Fettzellen dem Körper abgesaugt wird, desto effektiver ist die Operation.

Bei besonders großen Mengen kann es jedoch dazu kommen, dass durch das entfernte Unterhautgewebe ein relativer Hautüberschuss entsteht.

Solche Befunde kommen am Häufigsten bei großen Fettabsaugungen in der Bauch- oder Oberschenkelregion vor. In diesen Fällen, wo die Haut über Jahre hinweg gedehnt wurde und nun nicht mehr elastisch genug ist, um sich zurückzubilden, kommt eine Hautstraffungsoperation in Frage.

Diese Hautstraffung sollte erst nach einem gewissen Zeitraum erfolgen, in dem die Haut die Möglichkeit bekommt, sich von selbst zurück zu bilden. Sollte dies nicht der Fall sein, wird die neu geformte Körperkontur durch die überschüssigen Hautfalten gestört.

Eine Hautstraffungsoperation kann hierbei nachhaltig den Hautüberschuss entfernen und den ästhetischen Effekt der Fettabsaugung noch steigern.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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